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Dein Denken bestimmt deine Zukunft Teil 2

Dein Denken bestimmt deine Zukunft       Teil 2 von 5

Hast du deine Gedanken beobachtet? Weißt du jetzt, woran du die meiste Zeit gedacht hast?  War es das, was du wolltest oder das, was du nicht wolltest? 

Falls du deine Gedanken meist auf das gelenkt hast, was du nicht haben wolltest, brauchst du keinen Hellseher, der dir die Zukunft voraussagt. Du kannst sie im nächsten Satz lesen:   Du wirst weiterhin das erhalten, was du nicht willst. 

 

Ich glaube jedoch, du hättest den vorherigen Satz niemals gelesen, wenn du nicht von der Wahrheit in diesem Text überzeugt wärst. Also sehen wir weiter:

Sich seiner Gedanken bewusst zu werden, ist ein großer Schritt für dich. Die meisten Menschen auf der Erde wissen nicht, was sie denken. In ihrer Ahnungslosigkeit, reagieren sie einfach nur auf die Erzeugnisse ihrer Gedanken. Doch zu beobachten, womit man sich die meiste Zeit mental beschäftigt, ist ein Schlüssel zu dem Leben, das du dir wünschst. Das Beobachten des eigenen Denkens ist jedoch nicht der einzige Schlüssel, den man braucht, um besser leben zu können. 

Um die fehlenden Schlüssel zu erlangen, ist es wichtig sich mit den folgenden Hürden zu beschäftigen:

  

1. Die Angst vor Veränderung 

Für welchen Weg du dich auch entschieden hast, irgendwann kommst du an den Punkt, wo du eine Entscheidung fällen musst. Du musst etwas anders machen. Das muss nicht unbedingt etwas Großartiges sein, aber du musst schon deine gewohnte Komfortzone verlassen. 

Deinem Mind wird so eine Entscheidung gar nicht gefallen. Immerhin ist er ja Teil deines Überlebensmechanismus, dessen Hauptaufgabe darin besteht, dich heil und unversehrt durch das weltliche Leben zu bringen. Veränderungen werden daher von ihm als bedrohlich eingestuft. Wenn du also eine Veränderung haben willst, dann musst du diesen Überlebensmechanismus umgehen. 

Nur wenn dir das gelingt, hast du Erfolg. 

 

2. Ungeduld 

Wir werden heute von den Medien und der Werbung darauf gedrillt, dass wir alles sofort haben können. Wir wollen daher auch Resultate in uns sofort erfahren! Wir wollen alles auf einmal und sind überrascht, wenn dann gar nichts geschieht. Sei nicht dumm und erinnere dich daran, dass alles in der Welt seine Zeit benötigt. Der Samen braucht seine Zeit, um zu keimen und zu wachsen. Die Pflanze ihre Zeit, um Frucht zu tragen. Sogar das Flugzeug braucht Zeit, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Es ist so immens einfach und natürlich - und doch gestehen wir uns selbst diese Zeit des Gedeihens oft nicht zu. Wir meinen mit den Informationen aus einem einzigen Seminar, einem einzigen Buch oder in einer einzigen Woche der Übung, ALLES verändern zu können. Wir geben uns nur eine einzige Chance. Wenn es dann nicht auf Anhieb Ergebnisse bringt, verlieren wir den Mut und haken das Ganze als Tinnef ab. Mach diesen Fehler nicht. So wie alles in der Schöpfung, brauchst auch du deine Zeit des Wachstums. Falle nicht auf die illusionäre Ansicht deines Verstandes herein, dass er alles sofort erreichen kann. Dem ist nicht so und das hat seinen guten Grund: Du würdest dich zu Tode erschrecken, wenn es keine Zeit zwischen deinen Gedanken und ihren Manifestationen gäbe. Denke daran, denn es ist zu deinem Schutz! 

Kurzfristige Ergebnisse sind natürlich möglich und treten auch auf. Aber ich bin mir sicher, diese Erfahrung willst du nicht machen, denn die meisten, die sie machten, sitzen jetzt in der Psychiatrie. Mit deiner zunehmenden Klarheit wird die Zeit zwischen mentaler Vorstellung und weltlicher Manifestation natürlich kürzer, aber sie bleibt lang genug, um unsere Energie auf unsere Wünsche abstimmen zu können. Wenn wir uns diese Reifezeit nicht geben, erreichen wir unsere Ziele möglicherweise überhaupt nicht. 

 

3. Versuch und Aufgabe

Jedes Mal, wenn du etwas nur versuchst, hast du bereits verloren, denn in Wirklichkeit können wir gar nichts "versuchen". Wir tun es oder wir lassen es. Basta. Ein Versuch ist eine Handlung, in der du die Möglichkeit des Versagens einkalkuliert hast. Der Ausgang der Handlung ist also beliebig und nicht auf den von dir gewünschten Erfolg ausgerichtet. Da du den Erfolg nicht unbedingt erwartest, gibst du zu früh auf und lieferst nicht die emotionale Kraft, die zur Erreichung deines Zieles nötig gewesen wäre. Die Folge: Das Ziel wird nicht erreicht. Stell einfach deine Versuche ein und fange an zu handeln, wenn du die innere Überzeugung spürst, dass du erfolgreich sein wirst. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der praktischen Umsetzung deiner Emotionen, bezogen auf ein Ergebnis. Nur das verändert dein Leben, denn dein Leben ist die manifestierte Spur deiner Existenz durch die Schöpfung und besteht nur aus Erfolgen!

Jetzt wirst du sicherlich widersprechen: "Wie denn, nur Erfolge?" 

Ja, nur Erfolge, denn das Leben kennt nur die Manifestation einer mentalen Form in der Welt. Die Bewertung darüber, ob diese Form gut, böse, positiv oder negativ ist, überlässt es gerne dir. Du hast die Möglichkeit und die Intelligenz diesen Quatsch zu lassen oder dich weiter an der Nase herumzuführen. Das Leben kennt keine Ausreden, denn es ist immer so, wie es jetzt im Augenblick ist. Sonst gibt es nichts. 

 

5. Konzentration auf das Was und Wie, statt auf das Warum 

Bei der Verwirklichung deiner Vorhaben wirst du scheitern, wenn du dich darauf konzentrierst, was du jetzt tun solltest, anstatt dir zu überlegen, warum du dieses Ziel erreichen willst. Bevor du anfängst zu handeln, finde mindestens zwanzig Gründe dafür, WARUM du genau das Ziel erreichen willst. Schreibe dir diese Gründe auf und hinterfrage jeden Einzelnen, warum er ein Grund für dich ist. Das baut deine Motivation und die Begründung für dein Handeln auf. Sobald das Warum stark genug ist, das heißt, sobald du von den Vorteilen deines angestrebten Handelns überzeugt bist, ist das eine starke Motivation, um dein Ziel zu erreichen. Die Gefahr, vorzeitig aufzugeben, wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Sei dir immer bewusst, warum du ein bestimmtes Ziel oder einen bestimmten Wunsch verfolgst. Kenne die Gründe für dein Handeln im Schlaf! 

Vergiss, was du im Detail tun musst. Diese Dinge werden im Laufe der Zeit von selbst auf dich zukommen. Wenn du einmal nicht weißt, warum du diesen Weg beschritten hast, dann greife zu der Liste der Begründungen und überprüfe sie noch einmal. Vielleicht haben sich Änderungen in deinen Wünschen ergeben, die Änderungen am Weg erfordern. Doch sei vorsichtig, häufige Änderungen führen zu Umwegen, bis hin zur Aufgabe. Es ist meist besser, ein einmal gestecktes Ziel auch unter Schwierigkeiten zu erreichen, als sich auf ergebende Alternativen einzulassen. Diese Ablenkungen können dafür sorgen, dass du angesichts ihrer Vielfalt verzagst und nicht das erhältst, was du im Grunde deines Herzens willst. 

Du musst von deinem Ziel begeistert sein und bereit, deinen Herzenswunsch unter allen Umständen in dein Leben zu ziehen - und du musst solange weitermachen, bis du dein Ziel erreicht hast. Mit Konsequenz im Handeln und Konzentration und Achtsamkeit auf deine mentalen Aktivitäten, bist du jetzt schon in der Lage, dir eine fantastische Zukunft zu erschaffen! 

 

alles liebe 

Hans

 

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