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Dein Denken bestimmt deine Zukunft Teil 3

Dein Denken bestimmt deine Zukunft

Teil 3 von 5

Wir sind noch immer bei den Grundlagen: Sich selbst beim Denken zuhören zu können, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir entwickeln müssen. Alle Gedanken auf das von uns gewünschte Ziel auszurichten, ist eine Übung, ohne die wir nicht in der Lage sein werden, das gesteckte Ziel zu erreichen. Eine große Motivation, um auch trotz Widerständen und Gegenkräften, auf dem Weg zum Gewünschten zu bleiben, ist der notwendige Kompass. Das haben wir alles bisher angesprochen. Damit du nun merkliche Fortschritte machen kannst, solltest du in Zukunft bei all deinem Denken und Tun Folgendes beachten: 

 

1. Entscheide WAS du willst 

Damit definierst du eine Absicht und nimmst dir etwas fest vor. Es ist eine große Hilfe, diese Absicht aufzuschreiben. Du wirst beim Schreiben merken, ob du es wirklich willst. Wenn du etwas  wirklich willst, wirst du es bekommen! Fange immer nur mit einer einzigen Absicht an und arbeite  zunächst nur an dieser einen Absicht. Konzentriere dich immer auf ein positives Endergebnis. 

Sage niemals: "Ich will dies und das NICHT".

Wenn du zum Beispiel sagst, "Ich will keine Schulden mehr haben", kannst du fast  hundertprozentig sicher sein, dass du in deinem Leben Schulden haben wirst. Sage stattdessen: "Ich will über mehr Geld in meinem Leben verfügen." Aber sei dir auch absolut im klaren darüber,  warum du mehr Geld haben willst - oder was immer dein Ziel auch sein mag. Immer und Jederzeit. 

Falls du auf die "Warum-Frage" keine Antwort hast, wird nichts passieren. Menschen erreichen ihre Ziele nicht, weil sie keine klare Vorstellung von dem haben, warum sie etwas Bestimmtes wollen.

Sie haben sich darüber niemals Gedanken gemacht. 

 

Das Warum ist viel wichtiger als das Wie!

 

Wir hatten schon besprochen, dass das Warum die Motivation liefert, die dich zu deinem Ziel leitet. Darüber nachzudenken, WIE du dein Ziel erreichst, macht es nur kompliziert. Du musst keine Energie an das WIE verschwenden! Konzentriere dich  deshalb immer auf das WARUM und dein Unbewusstes wird das richtige "Wie" für dich auswählen.

Dein Unbewusstes muss voll und ganz davon überzeugt sein, dass es dir mit deinem Wunsch ernst ist. Es geht nicht um das, was andere von dir verlangen. Nicht darum, was du tun "solltest" oder was "man" zu tun hat. Es geht um deine innersten Wünsche. Sobald dein Unbewusstes merkt, dass du selbst nicht dahinterstehst, wird es deinen Wunsch ignorieren. Du kannst dir nicht selbst etwas vormachen und dir wissentlich etwas wünschen, was du nicht haben willst! Die Gefahr ist dann groß, dass du beim ersten Hindernis, das sich dir in den Weg stellt, aufgibst. Es gibt Saboteure in dir, die dir alle möglichen logischen Gründe einreden, wieso du es besser bleiben lassen solltest. Wenn du aber weißt, warum du etwas erreichen willst, wird dich ein Anschlag auf deine Motivation nicht so leicht aus der Bahn werfen. 

 

2. Verspreche dir selbst weiterzumachen, bis du dein Ziel erreicht hast.

Du kannst dir dieses Versprechen gar nicht oft genug geben. Im Grunde kannst du nur auf   

eine einzige Art scheitern: Indem du aufgibst. Gib deinem inneren Kritiker nicht die Chance, dich mit Zweifeln zu zermürben. Fälle keine vorschnellen Urteile über Informationen, die du erhältst. Ob eine Methode etwas taugt oder nicht, kannst du erst entscheiden, wenn du sie eine Zeitlang angewendet hast. Wenn andere Menschen mit einer Methode positive Ergebnisse erzielt haben, wird dir dies ebenfalls möglich sein. Lass dich nicht vom Saboteur: "Bei mir funktioniert das nicht" übertölpeln. Die universellen Gesetze funktionieren für alle. Ob ein Mensch gut oder schlecht ist, spielt für das Gesetz der Gravitation keine Rolle: Springt er von einer Mauer, kommt er auf dem Boden an.  

 

4. Beurteilen deine Ergebnisse nicht vorschnell. 

Ungeduld ist dein schlimmster Feind. Du vergleichst dich dann mit anderen. Manche Menschen erzielen ihre Ergebnisse sehr schnell, doch nur, weil sie schon dafür bereit waren. Sie hatten bereits ihre Energie auf das Wunschergebnis ausgerichtet - egal ob ihnen das bewusst war oder nicht. Vergleich dich nicht mit anderen und akzeptiere die Zeit, die es erfordert. Vielleicht bist du ja auch schon vorgestimmt und es wird schneller gehen, wenn du deine Vorstellungen von Dauer aufgibst. Gehe nicht von Wochen, Tagen oder gar Stunden aus. Jede Verbesserung ist ein Erfolg. Solange du Fortschritte machst, ist es gut. Auch wenn es nur ganz kleine Schritte sind. Hauptsache, du konzentrierst dich auf das, was du willst. Dann ist es unmöglich, dass es nicht eintritt.  

 

5. Beobachte deinen Fortschritt vom Ausgangspunkt aus. 

Die meisten Menschen messen ihre Fortschritte an einem inneren Idealbild. Tue das nicht. Du kannst niemals ein Ideal erreichen. Wenn du das versuchst, wirst du dich immer frustriert und unzufrieden fühlen. Es ist wesentlich besser und realistischer, sich einmal an den Anfangszustand zu erinnern und dann zu sehen, was du bereits alles erreicht hast. So kannst du deine Fortschritte erkennen und wirst dich darüber freuen.

 

6. Konzentriere dich immer auf den nächsten Schritt. 

Du kannst immer nur jetzt handeln. Weder gestern, noch morgen, nächste Woche oder nächstes Jahr! Schau dir immer an, was du jetzt tun kannst. Es ist verständlich, dass du gerade am Anfang viel nachholen möchtest und so neigst du dazu, zu viel zu tun. Das setzt dich aber nur unter Druck. Mit der Zeit wirst du lernen, dass du mit weniger Stress viel mehr erreichst. Achte auf deine Intuition. Sie wird dir signalisieren, wann es an der Zeit ist, mit dem Handeln zu beginnen und auch, wann der Zeitpunkt gekommen ist, mit dem Handeln wieder AUFZUHÖREN! So wie der Ausatem nicht ewig währt, so hat auch ein Handlungszeitraum seinen Anfang und sein Ende. Versuche auch nicht drei Schritte auf einmal zu machen oder den 5. Schritt vor dem Dritten. Das endet nur damit, dass du stolperst. 

 

7. Setze dein Wissen um! 

Vielleicht kennst du ja auch Menschen, die ein Buch nach dem anderen verschlingen, die alle Techniken aufzählen können und eine Art wandelnde Selbsthilfebibliotheken sind. Für diese Menschen sind Informationen eine Droge. Doch es bringt sie im eigenen Leben nicht weiter. Sie verschlingen Informationen und verdauen sie nicht. So konsumieren sie nur und sind nicht in der Lage das Aufgenommen umzusetzen. Du darfst Informationen nicht als Unterhaltung betrachten, die dir die Zeit vertreiben. Im Grunde gibt es solche Informationen nicht. Sind Informationen vorhanden, haben sie für dich auch eine Bedeutung, einen Sinn und Zweck. Täusche dich darüber nicht, auch wenn ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehe. Mehr Informationen sind nicht besser und werden dein Leben auch nicht zum Besseren wenden! Es genügt nicht, zu wissen - du musst dein Wissen auch anwenden! Mehr Information kann also nicht die Antwort sein. Nur das Handeln aufgrund der aufgenommenen, verarbeiteten und richtig erkannten Information führt zum Ziel.

Du kannst natürlich aus jedem neuen Text, Buch, Kursus oder Vortrag neue Einsichten gewinnen, doch wirksam werden sie erst, wenn du sie in deinem Leben anwendest. Wende also dein Wissen an, bis du dein Ziel erreicht hast oder dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Setze die gerade gelesene Informationen konsequent um und Scheitern kommt für dich in Zukunft nicht mehr in Frage.

Dann bist du bereit für den nächsten Schritt. 

So und jetzt sind die Grundlagen geschafft. Nimm dir noch einmal ein paar Minuten Zeit und arbeite die letzten 3 Teile nochmals durch:

 

alles liebe

Hans 

 

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