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Ein Kommentar für die Freiheit

Ein Kommentar für die Freiheit

 

 

Die Freiheit wird so lange abwesend bleiben, wie die Menschen die Fisimatenten der Polit-Akteure noch mitmachen. Es wird ja im Moment immer besser: Die Grünen zeigen ihr wahres Gesicht, indem sie Spaltung in Infizierte und Nicht-Infizierte betreiben wollen. Am besten noch in Form von abgeriegelten Terrains und Stadtteilen, die von einer der Gruppen nicht mehr betreten werden dürfen. Hatten wir schon. Wurde 1945 aufgelöst und die Verursacher dafür in den Knast gesteckt. Die CDU offenbart ihre Feigheit, indem sie sich auf die angeblich föderale Struktur der Bundesrepublik beruft und den Knappen der Länder die Verantwortung zuschiebt. Es ist ja bald Wahlkampf und das 40% soll nicht so schnell wegschmelzen, wenn es schiefgeht.

SPD und Gewerkschaft sind die Klassenfeinde abhanden gekommen. Die bösen Unternehmer, der Arbeitskampf und alles das entpuppt sich als Chimäre. Alle sind pleite. Keiner ist schuld. Die mageren Kommentare der FDP verwehen im Sturm der Corona Nachrichten. Egal ob Verschwörung oder nicht, von den Gelb-Blauen ist nichts wahrnehmbar, Gibt es die überhaupt noch?

Ja und die AfD schaufelt am eigenen Grab. Rechts, rechts und noch weiter rechts ist der Abgrund, in den man am Rand der Scheibenwelt fällt. Nur leider ist da kein Walhalla, in dem man dann in Ehren aufwacht. Eine von grundauf reaktionäre Idee zersetzt sich von allein, wenn man sie sich selbst überlässt. Die Linke um Sarah Wagenknecht und Gregor Gysi haben sich zwar auch in die Schützengräben verzogen und ballern wie zu besten Ego-Shooter-Zeiten aus dem Hinterhalt in die Medien, richten aber auch nichts gegen die Volks-Angst "Corona" aus. Aber immerhin hat die Linke noch ein erkennbares Profil bewahrt.

"Corona" hat sie alle gezwungen, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Kein Wunder schreien alle Parteien nach der Maskenpflicht, damit könnten sie noch eine Weile ihr wahres Aussehen verbergen. So wie Adam und Eva zum Feigenblatt griffen, um ihre Lust vor Gott zu verbergen. Aber das wird nicht funktionieren. Niemand kann das Volk auf Dauer belügen. Auch wenn die Lüge anfangs aufgrund von Uninformiertheit entstand, so bleiben die ersten Über-Reaktionen auf "Corona" von Panik geprägt. Natürlich sind die Politiker alles Menschen und Menschen machen Fehler. Das muss so sein, denn sonst würden sie ja nichts mehr lernen. Aber in manchen Ämtern gehört es zum guten Ton, die eigenen Fehler mit dem Abdanken zu quittieren. Das aber liegt den Polit-Akteuren in der Regierung fern. Sie ergehen sich in der Annahme hervorragend reagiert zu haben. Nun gut, gegen eine eigene Einschätzung ist ja nichts einzuwenden, auch wenn sie völlig verkehrt ist.

 

In der panischen Überreaktion auf "Corona" regierte die Angst, nicht die Umsicht. Die Angst, dass herauskommen würde, das Gesundheitssystem geschrottet zu haben, weil es weitgehend privatisiert wurde und nach Profit-Grundsätzen, statt nach Gemeinwohl-Grundsätzen betrieben wird. Die erste Lüge war, dass die Bettenkapazitäten nicht ausreichen würde, aber nachdem festliegt, dass 95% der von Corona infizierten Menschen gar nicht krank werden, hätte schon allein das zu einem Absetzen der Maßnahmen führen müssen. An stattdessen wurde den Angst-Treibern - und medizinische Wissenschaftler sind Angsthasen - gestattet massiven Einfluss auf das Regierungsgeschehen zu nehmen und ein ganzes Volk in Erzwingungshaft zu nehmen. Anstatt die Medien zu beruhigen und die Angst im Volk zu ersticken, feuerte das RKI - die oberste Gesundheitsbehörde des Bundes - aus allen Rohren um die Angst anzuheizen. Und alle Medien machten mit. Keiner kam auf die Idee, den Menschen klar zu machen, dass "Corona" zur menschlichen Existenz gehört, wie HIV, Röteln, Masern, Polio, Pocken, Dengue-Fieber, Malaria oder gar Ebola usw.

Niemand dachte daran sich auf die 5% Erkrankten zu konzentrieren und hier mit allen Mitteln zu helfen, stattdessen sollte eine ohnehin nicht zu vermeidende Infektion eingeschränkt werden.

Don Quixote lässt grüßen und Sisyphus rollt seine Steine gerade über den Zenith.

Die Zahlen der weltweiten "Corona" Ausbreitung steigen lt. der Jons-Hopkins-University seit Mitte März 2020 konstant linear an. Die oft gefürchtete exponentielle Entwicklung ist bisher ausgeblieben. Das ist gut so. Vielleicht verdanken wir das der schnellen Panikreaktion, aber eher wahrscheinlich ist, dass die mathematischen Simulations-Modelle der übervorsichtigen Angsthasen im RKI einfach falsch sind.

 

 

Die mittlerweile von der WHO ermittelten über 400.000 Todesfälle mit Corona Bezug sind eine traurige Zahl. Sie sind aber auch etwas, das zum Leben dazu gehört. Es kann sein, dass diese Todesfälle hätten vermieden werden können, wenn es kein Corona geben würde, oder alle nach klinischen Hygiene-Maßstäben leben würden. Doch dem ist nicht so. Noch immer gilt:

Das Leben ist schön, weil es schmutzig, feucht, eng, nah und intim ist. Weil die schönsten Momente zwischen Menschen, die intensiver Nähe sind - mit oder ohne Austausch von Körperflüssigkeiten. Eine Umarmung, ein Kuß. Highlights des Lebens.

Wer das nicht will muss Medizin oder Biologie studieren und sich den Rest seines Lebens in das Reinstraum-Klima eines biomedizinischen Labors zurückziehen.

 

Zur Natur von "Corona" gehört auch, dass es nicht nur die Zellen des Körpers befällt, sondern es zerrt auch alle jene Schwachstellen der Zivilisation ins Rampenlicht, die wir lieber im Dunkel des Backstages verschwinden lassen würden. Das wir zur Bewusstwerdung dieser Schwachstellen ein Virus brauchen, dass vielen von uns das Leben gekostet hat, ist schon bedauerlich genug. Diese Schwachstellen sind ja nicht erst jetzt entstanden. Sie sind zum Teil schon Jahrzehnte alt. Die Sozialsysteme, das Steuersystem, die Banken, die Exportwirtschaft usw. sind solche Schwachstelle, die jetzt im Scheinwerferlicht stehen. Corona setzt alle Systeme dem Licht der Hinterfragung aus, denn Lösungen für das meiste gibt es nämlich auch schon oft seit Jahrzehnten.

Sie wurden nur nicht umgesetzt, weil es die Wirtschaft nicht wollte, die Banken nicht wollten, das EU-System es nicht wollte, der Staatshaushalt es nicht verkraftet hätte .... aber

 

HALT! Niemand der eine echte Steuerreform durchgesetzt, die Wirtschaft teil-verstaatlicht oder ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" anstelle von Rente, Arbeitslosengeld, Familienhilfe usw eingeführt hätte, wäre jemals wieder GEWÄHLT worden.

 

Dabei würde die Erhebung von Sozialabgaben und Lohnsteuer für Computer und Maschinen, Automaten, Robotern und Softwareprogramme im Einsatz in der Wirtschaft genug Einnahmen abwerfen, um das BGE schrittweise zu verwirklichen. Man müsste es nur tun und wie meine Tochter es nennt: "Mal über den Tellerrand gucken". Vielleicht ist ja da eine viel größere Welt als die, der eigenen Beschränktheit.

 

Die Klimaprobleme der Erde werden nicht vor Corona kapitulieren. Sie werden eher noch verschärft. Wenn nicht dafür gesorgt wird, dass das alte, gleiche System wieder in Betrieb geht, haben wir im großen und ganzen nichts gelernt. Dann werden die nächsten Krisen, härter und massiver zuschlagen und zwar solange bis wir alle Anflüge von Unterdrückung, Kontrolle, Gier und Machtstreben überwunden haben. Es ist an der Zeit die schmerzlichen Veränderungen anzugehen und nicht das wiederzubeleben,  was vor 10 Wochen weltweit abgeschaltet wurde. Wieder so etwas, was Mediziner als letzten Ausweg sehen: Wiederbelebung.

Wir dürfen uns im Interesse der nachfolgenden Generationen nicht von unserer Angst knechten lassen, das Leben zu verlieren. Das Leben endet immer - zumindest das auf der Erde. Wir dürfen keine Angst davor haben, was geschieht, wenn man den Menschen ein Leben mit BGE ermöglicht.

Niemand kann in die Zukunft schauen und Änderungen wirken nur immer im Jetzt.

 

Wenn wir den Mut aufbringen, dafür zu sorgen, dass dem Wirtschaftswachstum Grenzen gesetzt werden, dass der Lobbyismus und die Parteien-Wirtschaft unterbunden werden, dass dem Hunger in der Welt ein Ende gemacht und das Wachstum der Weltbevölkerung eingedämmt wird, dann haben wir etwas gelernt, vielleicht sogar einen Abschluss mit Auszeichnung. Doch bis dahin muss die Arbeit noch getan werden.

 

in diesem Sinne

 

die besten Grüße