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Das Unbewusste ist nicht intelligent

 

foto: kellepics/ www.pixabay.com

Das Unbewusste ist nicht intelligent

Das Unbewusste ist nicht intelligent in unserem menschlichen Sinne. Wenn du dir Schlechtes wünschst, dann wirst du mit der gleichen Sicherheit Schlechtes erhalten, wie wenn du dir Gutes wünschst. Das ist die Natur eines Gesetzes. Es gilt für alle, alles und unter allen Umständen ohne Einschränkung. Das Unbewusste ist ein treuer Diener ohne eigene Wertvorstellungen. Es reagiert genauso wie die Erde in einem Garten. Dein Bewusstsein ist vollständig vom Unbewussten durchdrungen. In dieser Vermischung geschieht die Kommunikation zwischen dem, was du als dein Bewusstsein bezeichnest und dem dir unbewussten. Also dem, was du nicht kennst und von dem du überhaupt keine Ahnung hast. Das Unbewusste empfängt aufgrund dieser Vermischung daher alles, was du wahrnimmst und gibt zurück, was aufgrund der von dir gesendeten Schwingungen in Resonanz kommt. 

Da es weder zwischen Gut und Böse unterscheidet, noch Kontinuität noch Kausalität kennt, liefert es dabei auch alles, was du lieber nicht erfahren möchtest aber eine Folge deines Seins-Zustandes ist.

Für das Unbewusste besteht kein Unterschied zwischen den Informationen für Gesundheit und denen für Krankheit. Es kennt die Kategorie menschlichen Lebens nicht und unterscheidet nicht zwischen lebensfreundlich und lebensfeindlich.

Es ist in etwa so, wie die Informationen, die im Internet gespeichert sind, nichts darüber wissen, was der einzelne Mensch mit ihnen anfängt, wenn sie auf dessen Bildschirm erscheinen. Cholera und Liebe, Vertrauen oder Angst sind im Unbewussten einfach nur Informationen, Bilder oder Lebenssituationen, die es auf Anforderung liefert. Und der Anfordernde bist DU! Dein ganzer Zustand ist daran beteiligt: Deine Gedanken, deine Gefühle, deine Zellen. Normalerweise wirken diese drei Komponenten so zusammen, dass du die dir bekannte Realität erlebst. Erst wenn die Balance gestört wird, kann etwas passieren. Die einfachste Art die Balance zu stören ist die Formulierung eines Gedankens. Aber auch eine starke Angst oder ein großes Glücksgefühl kann die Balance verschieben. Wenn sich allerdings die Wirkung der Zellen verschiebt, sprechen wir meistens von Krankheit.  

 

Es ist eine Tatsache, dass jeder Gedanke, jeder starke Wunsch und jedes anhaltende Gefühl die du beharrlich in deinem Bewusstsein hältst eines Tages Wirklichkeit werden. Sie wirken wie ein Stempel, der im Unbewussten ein Resonanzmuster aufbaut, das an dich zurückgegeben wird. Egal ob du diese Rückgabe als positiv oder negativ ansiehst. Vielleicht dauert es Sekunden, aber es kann auch Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre dauern, bis die gewünschte Realität eintritt. Eines wird sie jedoch ganz bestimmt: Einmal abgesendet, wird sie in dein Leben kommen. Möglicherweise hast du bis dahin sogar vergessen, dass du dir das einmal gewünscht hast. Und mit Sicherheit hast du in deinem eigenen Leben schon mehrmals feststellen können, dass Gewünschtes eintrat, selbst unter völlig unpassenden Bedingungen.

 

Unter diesen Aspekten solltest du dir noch einmal genau überlegen, wo in deinem Leben die Prioritäten anzusiedeln sind. Ist es sinnvoller das Bewusstsein zu schulen, um die unbewussten Kräfte sinnvoll und zielgerichtet positiv zu leiten, oder ist es sinnvoller weiterhin den Regeln der Welt zu folgen und ein den Gegebenheiten angepasstes Leben zu führen? Ist der Traum stark genug, spielen Fakten keine Rolle mehr!

Wichtig: Um die unbewussten Kräfte - also die, von denen du nichts weißt - bewusst zu machen, ist es nötig, den Verstand ruhig zu stellen. Du brauchst den Verstand nicht, um eine Erkenntnis zu haben. Wenn dein Verstand beruhigt ist, fällt dir das Folgende leichter:

 

Damit du eine neue Realität erschaffen kannst, musst du unzweifelhaft daran glauben, dass es möglich ist. Dieser Glaube ist viel wichtiger als alles andere. Der Glaube ist eine Geisteshaltung, die dich über psychische Schranken hinweg heben kann und die für Zweifel nicht empfänglich ist. Daher ist das "glauben können" eine der schwersten Übungen in unserer Welt. Unser Glauben ist meist nur schwach ausgebildet. Es wird von uns ja auch üblicherweise verlangt, skeptisch zu sein, nicht alles sofort so anzunehmen, wie es gesagt wird. Auch mein Text muss jetzt in dir zunächst diese Schranken überwinden. Du wirst nicht sofort alles glauben können, was hier steht und du wirst vieles im Laufe deiner Versuche bezweifeln. Das muss dir von Anfang klar sein, denn was dir bewusst ist, kann dich nicht überraschen und dich ins Zweifeln stürzen.

 

Damit du deinen dir zustehenden Erfolg erreichst, musst du dir darüber bewusst sein, dass es einen Wandlungsprozess in deinen mentalen Vorstellungen erfordert. Dieser Wandlungsprozess ist vergleichbar mit dem Laufen lernen eines Kleinkindes. Es wird mit Sicherheit das Laufen erlernen, aber bis es das so perfekt kann wie du heute, muss es einen Wandlungsprozess durchlaufen, der ihm einige Rückschläge und Schmerzen bereiten wird. Und jeder von uns hat das Laufen gelernt, in dem jeder seinen individuellen Lernweg eingeschlagen hat. An diesem Lernweg ist nur eines absolut sicher: Wenn du ihn bis zum Ende gehst, wirst du alles können, was er dir offenbaren konnte.

 

Du musst also unbedingt in deinem Innersten unerschütterlich daran glauben, dass sich dein Wunsch erfüllen wird. Natürlich kannst du dir auch völlig unmögliche Dinge wünschen, doch damit wünscht du dir nur den Beweis, dass es Unmögliches gibt. Ein Beispiel: Selbst wenn du noch so lange üben würdest, du würdest auf der Erde durch eigene Muskelkraft nicht fliegen können wie ein Vogel.

Du würdest mit solch einem Wunsch im wahrsten Sinne des Wortes abstürzen.

Du kannst Wünsche erfolgreich erfüllen, wenn du sie für realisierbar hältst. Was für dich realisierbar ist, hängt sehr stark von den dir verfügbaren Informationen ab. Je mehr Wissen du über diese Welt hegst, desto schlechter werden sich Wünsche realisieren lassen, die gegen dieses Wissen verstoßen. Je freier du dich jedoch von den Weltregeln machst, desto kleiner wird das Spektrum der Unmöglichkeiten. Das ist eine direkte Folge von sich erweiterndem Bewusstsein.

 

Der Glaube, von dem ich hier spreche, ist dein Glaube an dich selbst und deine Fähigkeiten, die in dir schlummernden Kräfte zu erwecken und bewusst einzusetzen. Es ist dein Glaube an die Kraft deiner Herkunft und dein Glaube daran, dass dieser schöpferischen Kraft nichts widerstehen kann. Dein Geist ist wie ein brach liegender Garten und deine Gedanken sind die Samen, die in seine Erde gesät werden. Wenn du negative Gedanken säest, wird der Garten diesen Samen zum Sprießen bringen und du wirst keine Freude an seinen Früchten haben. Wenn deine Gedanken jedoch konstruktiv und positiv sind, wird dein Garten blühen und du wirst gerne darin verweilen. Der Garten ist bei allen Menschen der gleiche Geist. Jeder hat Zugang zu den gleichen kosmischen Kräften. Doch was du  damit hervorbringt, hängt ausschließlich von dir selbst ab, das heißt, von der Qualität deiner Harmonie mit dem Leben, dem Universum und der Quelle allen Seins..

 

alles liebe

Hans