Weg des Herzens

 

Der Weg des Herzens

 

Der Verstand verhindert mit seinem ewigen Zweifeln und Abwägen, dass wir mit dem Herzen zu denken lernen. Er verhindert, dass wir alles loslassen, was uns einengt und kontrolliert und bei dem bleiben, was dramatisch und egoistisch ist. Unser Verstand ist die Kraft, die uns gierig, hartherzig und gleichgültig werden lässt. Den Verstand hinter uns zu lassen ist eine große Aufgabe, die mit Meditation und Achtsamkeit gemeistert werden kann. Unser Verstand weiß das und macht daher jeden Versuch uns von derlei abzuhalten. Deshalb ist es so schwer in die Meditation zu finden oder achtsam in der Welt zu leben, aber umso leichter sich ablenken zu lassen und der Oberflächlichkeit zu folgen. Nur wenn eine bewusste Entscheidung unseren Verstand zügelt und eine ausdauernde Motivation die Kraft zur Veränderung liefert, können wir uns auf den Weg des Herzens begeben. Dabei dürfen wir den Verstand niemals aus den Augen lassen, denn er sinnt ohne unser Wissen darauf, seinen eigenen Weg zu gehen. Er ist wie ein intelligenter Affe, der sich in den Kopf gesetzt hat, die Banane zu bekommen und er wartet ruhig auf die beste Gelegenheit. Doch selbst wenn er Ruhe gibt, bedeutet das nicht, dass er gezähmt ist. Er wird immer wieder dazwischen funken, Zweifel und Bedenken säen. Er wird Ängste einzig zu dem Zweck produzieren, den Weg des Herzens zu sabotieren. 

Daher ist es sehr sinnvoll, diesen Weg nicht allein zu gehen, sondern sich zu öffnen und um die richtige Begleitung zu bitten. Eines kann der Verstand nämlich nicht: die Realität, dein Leben, ohne die Kraft des Herzens verändern. Gedanke & Gefühl sind das Kräftepaar mit dem sich die Realität verändern lässt. Weder das eine noch das andere kann es allein. Die Gedanken entspringen dem Verstand und sind somit sein Beitrag am Gelingen. Die Gefühle haben ihren Ursprung im Herzen und sind dessen Beitrag. Wenn wir die Bilder unserer Gedanken mit der Kraft des Herzens aufladen, quasi projizieren, und diese Bilder die gewünschte Begleitung enthalten, dann wird sich diese Hilfe auf dem Weg ganz sicher einstellen. Und wenn jetzt Zweifel daran aufkommen, dann ist das ein erster Beweis dafür, dass ich die Wahrheit schreibe. Es handelt sich hier nicht um Esoterik oder Magie, sondern um knallharte Quantenphysik. Eine Physik, die wir in ihrer Tragweite bis heute noch nicht verstehen, die aber unsere Natur ist und die wir nur meistern können, wenn Herz und Verstand wieder eins werden.

 

Wenn wir dann auf unserem Weg beginnen wieder mit dem Herzen zu "denken" und seinen Eingaben zu folgen, verändert sich unsere Realität. Es verändert sich, was wir erleben, die Rahmenbedingungen unseres Erlebens und wie wir denken und fühlen. Der Weg des Herzens entwickelt sich wie ein aufgehender Hefeteig und dabei nur wenig Rücksicht auf die Formen des Verstandes nimmt. So kann es passieren, dass du deine Ängste ablegst und Neues probierst, obwohl du jahrelang immer nur in dem dir Bekannten gelebt hast. Du wechselst die Wohnung, den Job, die Freunde, deine Kleidung, deine Haarfarbe usw. Das beste dabei ist, du wirst es mit Freude und Aufregung tun. Völlig ohne Angst oder langwierige Planung und Überlegungen. Dein Leben wird spontan, unvorhersehbar und bunt, wenn du deinem Herzen vertraust. Du wirst nur noch Liebe, Vertrauen und Respekt kennen. Vorurteile und Bewertungen werden von dir abfallen und sich aus deiner Welt entfernen.

Du erkennst die Wahrheit in jedem Gegenüber und es fällt dir leicht, ihn so zu lassen wie er ist. Du kannst dann plötzlich dein Gegenüber, deinen Partner, deinen Mitmensch mit all seinen wundervollen Eigenschaften akzeptieren und ihm die Freiheit geben, in der er sich entwickeln kann. Du  erkennst unzweifelhaft, dass sich in der Entfaltung des Anderen dein eigenes Licht und dein eigener Schatten manifestiert. Du wirst die große Gnade spüren, die dir dadurch zu Teil wird und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit wird sich in dir ausbreiten, mit dem du immer weitere Dimensionen deines Weges manifestieren kannst.

 

Auch dein Verstand wird nach einiger Zeit neugierig werden, denn es passieren Dinge, die er sich nicht erklären kann, die er aber akzeptieren muss. Er wird begreifen, dass es niemals etwas zu verzeihen gab, noch gibt, weil das denkende Herz weder Schuld noch Fehler kennt. Dein Verstand wird geläutert und ordnet sich ganz von selbst deinem Herzen unter, in dem es nur Geduld, Mitgefühl und Güte gibt. Vieles, was dem Verstand unvorstellbar war, geht mit dem Herzen leicht und einfach. Da der Verstand dein Pragmatiker ist, anerkennt er schließlich die Weisheit des Herzens und wird sich ihr zukünftig unterordnen oder zumindest von ihr beraten lassen.

 

Ein weiterer Meilenstein auf deinem Weg des Herzens ist die Erkenntnis, dass du schon immer in der überweltlichen Liebe des Geistes existiert hast, ja dass du selbst Geist bist. Diese Erkenntnisse vollziehen sich alle im Verstand, der ja der logische Aspekt des menschlichen Bewusstseins ist. Mit dieser Erkenntnis wendet er sich dann vollends nach innen und entdeckt die Schätze, die in den dir unbekannten Teilen deines Bewusstseins verborgen sind. Dein Verstand wird zum Goldgräber und über den Manifestation-Mechanismus:


Gedanke + Gefühl = Realität


verwandelt sich dein Leben immer weiter. Mühelos und fast automatisch. Zu lieben ist dann die einfachste Sache der Welt, denn es gibt nur ein großes JA zu allem, was dir begegnet. Es ist niemand mehr da, der NEIN sagen könnte oder zweifeln. Gefühl und Gedanke, Herz und Verstand haben ihre Polarität verloren, ihre Dualität ist zusammengefallen und wir haben Jahre des Weges hinter uns, sind alt geworden, aber die Seele, jener Teil der universalen Liebe in uns, hat die goldenen Farben der Morgenröte angenommen, die die alten Meister als Heiligenschein darstellten, wenn sie das Besondere der Menschen auf ihren Bildern zeigen wollten.

 

Wenn wir miteinander alt werden, lernen wir mit dem Herzen zu denken, denn das ist der große Weg des Lebens. Dieses JA zu allem zu erlernen, das JA zur Schöpfung "wie-sie-ist" zu sagen und sich selbst als das JA Gottes zu dem Menschen zu begreifen, den du gerade im Moment repräsentierst.  

Ich sage JA zu mir, wie ich bin.

Ich sage JA zu dir, wie du bist 

 

alles Liebe

Hans

 

Om mani padme hum

Ongmanibamai oum shi

Ongmanibamai

Ongmanibamai oum shi

Ongmanibamai

 

You hope your family and you will be forever young

You are waiting for the mercy from the god of love

As the disintegration is against the law of the universe

Heart is boundless, yet in the blink of an eye it faces its end

 

You hope your family and you will be forever young

You are waiting for the mercy from the god of love

As the disintegration is against the law of the universe

Heart is boundless, yet in the blink of an eye it faces its end

 

Ongmanibamai oum shi

Ongmanibamai

Ongmanibamai oum shi

Ongmanibamai

Ändere dein Herz und die Welt wird dir folgen

Muta cor et mutabitur opus 

 

Irgendwann kommt für jeden Suchenden der “dunkle Tag der Seele”. Ein Lebensabschnitt, der dich in die Knie zwingt und dir alles nimmt, was dir in der Welt lieb und teuer ist. Du verlierst den Job, dein Zuhause, deine Lieben und etwas scheint mit dir zu spielen, wie die Katze mit der Maus. Die Sonne geht unter und du glaubst nicht mehr daran, dass sie je wieder aufgeht. Das geht solange bis du aufgibst. Bist du dich in das Unannehmbare ergibst. Dann hat sich die Raupe in den morphischen Brei aufgelöst. Nichts von dir ist mehr da, außer einem Gedanken: Ich bin! und selbst der verblasst zusehends.  Aus den Resten dieses einzigen Gedanken erwächst auf ungeheuerliche Art und Weise dein neues Wesen. Aus dem weltlich zerstörten und geläuterten “Nichts-mehr-da-von-dem-was-war”, strukturiert sich dein neues "Ich", in das du auf eine ähnliche Art und Weise hinein wächst, wie einst das Baby, das du glaubst gewesen zu sein.

 

Dies ist wohl die anstrengendste Zeit deines Wachstums. Hattest du gedacht, dass es nichts Anstrengenderes gibt wie eine menschliche Geburt? Nun, jetzt hast du es dir bewiesen. Diese Periode deiner Bewusstwerdung ist für dich eine anstrengende Zeit, aber wie sonst könntest du begreifen, dass “Allmacht”, eben Allmacht bedeutet und auch vor Zerstörung und Tod nicht halt macht.

Es ist wie in Goethes Zauberlehrling: Die Geister, die ich rief, werde ich nunmehr nicht mehr los!

Den  tieferen Sinn dieser Worte davon müssen wir wohl am eigenen Leib spüren. In solchen Zeiten ist es sinnvoll die “Meditation” etwas zu dosieren. Die ungeheuerlichen Dinge geschehen ja nicht nur beim stillen Sitzen, sondern im Alltag, im Szupermarkt, auf der Arbeit, in der Schule.

Einfach in deinem All-täglichen So-Sein.

Hier sind ein paar Hinweise, die du beherzigen kannst, wenn es soweit ist – oder auch nicht. Es ist deine Entscheidung.

 

1.) Die Welt bist Du!

Buddha hat das am Ende seines Zyklus erkannt und gleichzeitig gewusst, dass dies in Worten nicht vermittelbar ist. Deshalb blieb nur die eigene Erfahrung. Bis heute ist das nicht anders. In der formalen Meditation lernen wir also mit den nicht-physischen Kräften umzugehen. So wie ein Baby lernt, dass der Daumen, mit dem es sich immer ins Auge sticht, unter seiner eigenen Kontrolle steht. Bis es das begriffen hat, tut es einfach immer mal wieder weh. Doch dann geht es rapide schnell weiter. Es lernt zusehends schneller, was es selbst ist. Dazu geht “Mensch” durch mehrere Initiations-Stufen, etwa alle 7 Jahre eine neue. Nach 4 Zyklen erfolgt die Einsicht, dass die Welt mit dem bisher Gelernten so nicht funktionieren kann und es beginnt eine Suche ….. an deren Ende die Erkenntnis steht:   Ich bin!

 

Nun wird ein weiterer Schritt erforderlich. Es ist die Auflösung des dualen Gegensatzes: Ich bin ich und Du bist Du! Das ist meistens der Anfang der chaotischen Phase. Lerne einfach die Kontrolle demütig deinem größeren Wesen zu übergeben und du wirst sehen, dass die Welt, die du erlebst, in etwa dem entspricht, was sich als dein Körper spiegelt. Eine “unbekannte” Energie hält alles zusammen und sorgt für Funktion. So wie dein Körper weiß, was du willst, so weiß es auch “die Welt”. Gehe mit ihr genauso um wie mit deinem Körper..

 

2. Du bist Schöpfer

Alles was du erlebst – egal was – hast du selbst erschaffen. Selbst das, was du am Unakzeptabelsten findest. Du erschaffst es, um dir zu beweisen, dass ein allmächtiges Wesen, sehr wohl ohnmächtig sein kann. Allmacht beinhaltet die Fähigkeit, sich selbst zu entmachten. Tue das einfach nicht länger. Du hast lange genug den Stein erschaffen, von dem du GLAUBST ihn nicht tragen zu können. Und was du glaubst ist deine weltliche Realität.

In dem du darauf vertraust, dass dein allmächtiges Wesen mit dir ist und auch deine weltlichen Bedürfnisse erfüllt, gehe in einen reaktiven Modus und beobachte deine Kräfte bei der Arbeit.  Indem du siehst wie sie wirken, wie deine Gedanken und Gefühle Wirkungen in der “Welt” hervorrufen, entwickelt sich dein Zutrauen und du erntest die Früchte deines Leidens. So ist es. Vertraue in dich und deine Welt wird erstrahlen. Richte deine Liebe auf dein schöpferisches Wesen – nicht auf einen abstrakten, Theo-logischen Gott oder Ähnliches. Werde dir selbst bewusst und liebe die WELT, dann erschaffst du das Paradies auf Erden. Ist es nicht das, was du immer schon wolltest?

Gehe in die Tempel und durchtränke sie mit deiner Kraft, aber vernachlässige darüber nicht die Welt.

Bleibe demütig und wisse um deine eigene Natur.

Wenn du diesen Weg wählst, wird sich dein innerster und tiefster Herzenswunsch erfüllen.

 

3) Du testest dich

So wie das Baby wissen will, ob es gelernt hat mit dem Daumen umzugehen, ob es laufen, rennen und springen kann, so ist auch der mentale Lernprozess mit solchen “Testsituationen” gespickt. Nimm deine Energie aus diesen Tests zurück. Sie sind eine Illusion. Du bist unendlich und unbeschränkt. Eine künstlich geschaffene Testsituation ist mehr als lächerlich. Wisse: Du BIST das strahlende Wesen und stelle dein Licht nicht mehr unter den Scheffel.

Dann wirst du einsehen, dass du ein in der Welt aktiv handelndes, unbeschränktes Wesen bist.

Wisse: Da ist niemand, der gegen deinen Willen verstößt. Niemand. Nicht einmal dein Körper. Alles Du selbst. Bewusstsein.

Nimm dir die Zeit und die Ruhe und beobachte das, was in dir geschieht und du wirst erkennen, was ich dir gerade gesagt habe. Sei dir bewusst, ALLES ist eine virtuelle Projektion deines Wissens und deiner Absichten sowie Erwartungen. Keine Energie, keine Materie, keine Zeit, keine Meditation …

Du bist so perfekt im Erschaffen von Illusionen, dass du vor dir selbst in Ehrfurcht versinken solltest. Doch es reicht, wenn du dir über diese Fähigkeit des perfekten Erschaffens eine anerkennende Dankbarkeit aussprichst und dann deine “Energie” aus allem zurückforderst, was nicht zu deinen Wünschen und Absichten passt. Fühle wie du deine Energie wieder aus allem heraus nimmst, was nicht zu deinem jetzigen Schwingungszustand passt. Lasse die körperlichen Gefühle wieder abflauen und ihre Energie zu dir zurückfließen. Indem du nicht mehr zulässt, dass sich ungewollte Gefühle in dir ausbreiten, wirst du deine Welt verändern, denn die Welt und DU ist EINS.

 

Muta cor, et mutabitur opus! - Ändere dein Herz und die Schöpfung folgt dir!

 

Im Original lautet es bei  Augustinus:

"Wandle das Herz, und das Werk wird sich wandeln! Reiß aus die Begierde, pflanze ein die Liebe! Wie nämlich die Begierde die Wurzel allen Übels ist, so ist auch die Liebe die Wurzel alles Guten. Warum also murren die Menschen unter sich oder führen Streitgespräche, indem sie sagen: Was ist das Gute?  Wenn du doch nur wüsstest, was das Gute ist!"

 

alles liebe

Hans

 

Lichtmensch - leuchte

Lichtmensch - leuchte!

 

Wenn du dich entwickelst, 
wenn du die Blockaden in dir wegräumst und beginnst klar zu sehen. Wenn dein Gewahrsein erwacht und du anfängst, dich selbst zu erkennen, dann wirst du merken, dass du tief in die Seelen anderer Menschen sehen kannst. Du wirst es nicht wollen und beabsichtigen, aber es ist eine Fähigkeit,

(siehe den Musik Link am Ende des Blogs)


die mit dem klaren Gewahrsein kommt. Du wirst plötzlich und intuitiv wissen, was mit deinem Gegenüber los ist. Mit der Zeit wirst du diese Informationen einsetzen wollen, um dem Anderen zu helfen. Du wirst dabei lernen, dass viele Menschen anfangen, dich zu fürchten, dass sie anfangen dich abzulehnen oder sogar verleumden und bekämpfen. Selbst jene, von denen du geglaubt hast, dass sie dich lieben. 

Sie werden dir nicht mehr in die Augen sehen, weil sie fürchten, dass du ihre tiefsten Ängste entdeckst, dass sie dadurch vorhersehbar und durchschaubar werden und vor dir schwach und ohnmächtig erscheinen. Sie werden glauben, dass du sie ausnutzen und manipulieren willst und dann werden sie 

sich von dir abwenden und dir nichts mehr erzählen, weil sie sich erkannt fühlen und sich nicht mehr verstecken können. Gerade die, die vorgaben dich zu lieben, werden dich wegstoßen und aus der Angst heraus selbst verletzt zu werden, verletzend gegen dich handeln. Sie werden dich verleugnen und sich zu jenen gesellen, die ihnen ihre Illusionen lassen.

Du jedoch siehst ihre Ängste auch ohne den Blick in ihre Augen. Ihre Ängste waren nämlich einmal deine eigenen Ängste. Ihren  Schmerz, ihre Trauer und ihre Unsicherheit hast du selbst einmal gefühlt. Doch du hast dich nicht von diesem Dunklen in dir abgewandt, hast es angesehen , anerkannt, und bist stärker daraus hervorgegangen. Du weißt um all das und siehst, dass der Andere genau jetzt auf diesem Weg ist. Du wirst dich an deine eigenen Reaktionen erinnern, deine gemachten Fehler bedauern und deshalb verstehen. 

Du bist immer bereit, da zu sein und zu tun was gerade nötig ist. Niemand muss dir etwas erzählen, denn dein Gewahrsein liest in ihren Seelen und erkennt in jedem der gesagten Worte, in jeder Geste, was sie dir wirklich mitteilen wollen. Du erlebst, was sie tun und ob es das ist, was sie versprechen. Du spürst, wenn einer lügt oder sich selbst verleugnet. Das macht dich für sie unheimlich. Das macht ihnen Angst. Doch du darfst dich davon nicht beeindrucken lassen. Du musst authentisch bleiben, selbst auf die Gefahr hin, dass sie dich meiden und ausstoßen. Du weißt, dass keine Angst ewig währt und dass die Liebe ihnen früher oder später ihre Ängste nehmen wird.

Sorge dafür, dass du solange bleiben kannst, wie du es für richtig hältst und dann geh! Geh! Geh! Geh DEINEN Weg weiter und lass dich nicht von denen aufhalten, die sich nicht gut genug sind und die alles und jedes mit ihrer Angst besudeln. Du weißt, sie können nichts dafür. Sie haben Angst verlassen zu werden und deshalb werden sie verlassen. Sie sind unbewusst und viele wollen nicht lernen. Du gibst ihnen Licht und sie verweigern es anzunehmen. Sie nehmen Zuflucht in ihren Regeln und Fakten. Sie zerstören damit die Bindungen, die für dein Bleiben notwendig sind. Deshalb GEH! und glaube nicht, dass du etwas ausrichten kannst.

 

Sie handeln verletzend, um die neuerliche Verletzung ihrer selbst zu verhindern und im selben Moment möchten sie sich dafür strafen, dass sie nicht den Mut hatten, dir zu sagen, wie sehr sie dich lieben und wie gut ihnen deine Liebe tut. Sie trauen sich nicht, ihre Verletzlichkeit zu zeigen, obwohl sie nichts lieber täten, als das Gefühl der Sicherheit und Liebe in sich aufzusaugen und damit ihre eigenen Wunden endgültig zu verschließen.

 

Allein die Liebe vermag es, diese Wunden zu heilen. Es ist die Liebe, die du durch deine Geduld, dein Mitgefühl, dein Verständnis und deine Authentizität gibst und jene Liebe, die sich im Anderen selbst entwickelt und erblüht.

Dann wird der Tag kommen, an dem sie erkennen, dass LIEBE niemals verletzt und sie es selbst waren, die ihre Dämonen in sich wachsen ließen. Sie werden es erkennen, so wie du selbst es erkannt hast. Sie werden bittere Tränen weinen, so wie du diese bitteren Tränen einst geweint hast. Sie werden bereuen, so wie du einst bereut hast und sie werden so werden, wie du heute bist.  Schenk ihnen die Zeit, die sie brauchen, um zu reifen. Doch lass sie allein reifen. Deshalb gib ihnen soviel, wie du selbst bereit bist zu geben und dann ziehe deines Weges.

Lass sie ihre Spiele spielen. Lass sie ihren Dämonen frönen. Die Saat der Liebe wird aufgehen, wie die Sonne die Wolken vertreibt. Gehe deinen Weg und werde ganz du selbst. Dein Licht verbreitet sich dabei von allein und du wirst jene treffen, die offen sind für dich. Sie werden dich aufnehmen in ihrer Mitte und dadurch stärker werden und dein Licht mit dem ihren verstärken. 

Denn die Liebe kann nur lieben. 

 

alles liebe

Hans

Freiheit, Abhängigkeit und Partnerschaft

Wenn man an sich gearbeitet hat. Eine Therapie gemacht, ein Coaching absolviert oder sein Leben überprüft hat, wird häufig eine zuvor unbekannte Eigenverantwortlichkeit spürbar. Dieses neue Gefühl der Unabhängigkeit erscheint einem als sehr wertvoll und man möchte es unter keinen Umständen mehr aufgeben. Doch die absolute Freiheit im Leben ist nur in der absoluten Ungebundenheit möglich. Sobald Bedingungen eintreten, wird sie beschränkt. Man kann sich natürlich in die Einsamkeit einer Wildnis, eines Häuschens am Meer mit dicken Rosenbüschen drum herum oder in eine Eremitei zurückziehen. Aber meistens will man ja doch in einer Gemeinschaft, der Familie, der Firma, einer Gruppe oder Gesellschaft bleiben.  So wird es also darum gehen, diese neue Freiheit, in das gemeinsame Leben zu integrieren. Eine  Integration in das Zusammenleben von Menschen ist dabei immer auch ein Eingehen von Kompromissen. Ein freiwilliges Akzeptieren von Grenzen, damit andere in der Gemeinschaft auch ihre Freiheit leben können. So entstehen dann erneut Bedingungen, die aber freiwillig und bewusst anerkannt werden. Genau hier verzichtet man dann zumindest zum Teil auf die neue Freiheit. Man begibt sich wieder in bestimmte Abhängigkeiten und akzeptiert sie, weil man darin andere wichtige Dinge findet. Freiwillig versteht sich. 

So entstehen neue oder veränderte Beziehungen, deren bewusster Aspekt die Freiwilligkeit ist. Oft ist es jedoch schwer die emotionalen Bedingungen zu erfüllen, die sich mit der Bewusstheit ergeben. Allein das Wissen um das Akzeptieren der Begrenzungen verändert die Beziehung. Doch kein Mensch ist frei von Gefühlen. Die Intensität ihrer Wahrnehmung mag schwanken, aber eine „emotionale Freiheit“ gibt es nicht. Emotionen und Gefühle gibt es immer und überall. Sie kommen und gehen und beeinflussen unsere Ansicht des Augenblicks. Sind wir nicht achtsam, fallen wir sehr rasch, erneut in das eingeübte Verhalten aus den älteren Beziehungen. Deshalb erscheinen uns Veränderungen in den Beziehungen auch so kompliziert. Logisch und rational betrachtet sind alle Beziehungen einfach. Sie reduzieren sich für den Verstand meistens auf eine Art Handel: Ich gebe dir das und ich verlange das dafür. Du verlangst das und ich geben dir das dafür. So oder ähnlich funktionieren die meisten Beziehungen, z.B. im Job, zum Chef, zu den Kollegen oder zum System: zur Verkäuferin, zum Anwalt, zur Sachbearbeiterin. Das ist völlig in Ordnung. Es muss und sollte auch nicht mehr sein. Doch schon in Bezug auf die eigenen Kinder oder zu Freunden wird es komplizierter. Die Kinder erwarten eine gewisse Konstanz im Verhältnis zur Mutter oder zum Vater. Eine Sicherheit, die ihnen ermöglicht, emotional und rational zu reifen. Oft ist es aber gerade dieser Reifungsprozess, der einem selbst zu schaffen macht. Das führt zu einem inneren Konflikt. Denn die Kinder fordern, was sie immer erhielten. Aber man selbst sieht sich nicht in der Lage, dem, unter den veränderten Umständen, noch nachzukommen. Hier hilft nur das Vertrauen in die emotionale Intelligenz der Kinder und eine völlig offene und rückhaltlose Erklärung der Situation. Natürlich ihrem Alter entsprechend. So können alle Beteiligten ihre Positionen neu definieren. Die Beziehungen zu den eigenen Kindern werden dadurch niemals schlechter und man zeigt ihnen so, was es heißt ein Mensch zu sein.

Von Freunden erwartet man Verständnis, Einfühlungsvermögen, Beistand und Hilfe. Manchmal auch einen Schlag vor den Kopf, wenn man seinen Standpunkt verloren hat. Freunde sind also Referenzpersonen, die einem mit Rat und Tat im Leben zur Seite stehen. Sie erwarten aber auch das Gleiche zu bekommen, wenn es für sie an der Zeit ist. In Freundschaften geht es nicht immer rosarot und lieblich zu. Da können auch schon mal die Fetzen fliegen, doch das führt nicht zwangsläufig zum Bruch der Freundschaft. Das ist das Besondere an ihr: Ein Freund oder Freundin „darf“ einem Schmerz zufügen. Die Grundlage dafür ist Vertrauen. Dieses Vertrauen zum Freund, zur Freundin, sorgt dafür, dass die freundschaftliche Beziehung mehr „aushält“ und nicht sofort beendet wird, wenn es einmal kracht. Eine Auseinandersetzung ist weder angenehm noch schön, aber Freunde und Freundinnen sind dazu da, Positionen zu klären und verschobene Ansichten wieder gerade zu rücken. Es gibt sie, damit wir unsere „Freu(n)de“ teilen können. 

Noch komplizierter wird es schließlich bei Liebesbeziehungen. Meistens ist es die Beziehung zum Partner. Im Grunde ist eine Liebesbeziehung eine erweiterte Freundschaft. Sie ist nicht sofort da gewesen, sondern hat sich vielleicht über Jahre entwickelt. Man ging zusammen durch die Höhen und Tiefen eines gemeinsamen Lebens und dadurch ist ein allem zugrunde liegendes Vertrauen entstanden. Ein großer Teil der neuen Freiheiten, die man nun für sich beanspruchen möchte, bricht möglicherweise mit diesen alten Erfahrungen. Es erscheint einem unmöglich, den Partner damit zu konfrontieren, weil man der Meinung ist, das würde der Andere nicht akzeptieren können. Doch eine Liebesbeziehung ist ohne freundschaftliches Vertrauen nicht möglich. In ihr kamen nur noch Dimensionen der Intimität hinzu. Intimität ist dabei nicht nur auf Sexualität beschränkt. Es ist die Öffnung der eigenen Person gegenüber dem Partner. Dadurch kann er tief in die Seele und das Herz blicken, die sich hinter der Person verbergen.  Das geht weit über das Vertrauen einer Freundschaft hinaus. Wird diese Schutzlosigkeit durch Spannungen oder gar Verletzungen berührt, tut das beiden unendlich weh. Die Akzeptanz dieser Möglichkeit des Schmerzes macht aber die „Liebespartnerschaft“ aus. Beide wissen darum, beide achten sie und niemals würden sie es ausnutzen. Warum sollte also eine neue Freiheit, die man sich geben möchte, vom liebenden Partner nicht angenommen werden? Die Erwartung an den Liebespartner ist ein unbegrenztes, liebevolles Verständnis für alles, was einem im Leben zustößt. Egal ob man es als selbst verursacht, oder als eine andere Wirkung sieht. Der Liebespartner ist derjenige, der mit einem stirbt, wenn es so weit ist und der mit einem jubelt, wenn das an der Reihe ist. Ohne Rücksicht darauf ob das vernünftig oder den Umständen angemessen ist. Warum also sollte er/sie ausgerechnet jetzt Unverständnis zeigen?

Der Liebespartner spielt aber auch die Rolle eines Freundes oder der Freundin. Er „dient“ somit auch als Referenzperson und hat alle Rechte der Freundschaft. Er wird und darf auf die von ihm gespiegelten Resonanzen reagieren. Je nachdem wie klar er selbst ist, wird das zu einer Veränderung der Beziehung führen. Ist die Liebe noch intakt, also spür- und sichtbar, werden die neuen Wünsche eine Erweiterung und Vertiefung der Beziehung verursachen.  Ist sie es nicht, wird sich die Situation gemäß dem Resonanzgesetz klären. Kompromisse sind in diesem Fall nicht auf Dauer zu halten. In einer tragfähigen Liebe, kann sich jeder Liebespartner frei entfalten. Niemals wird ein Partner versuchen den anderen an seiner Entwicklung zu hindern. Er wird vielleicht feststellen, dass er nicht über genug „Selbstaufgabe“ verfügt, um den Weg des Anderen mitzugehen. Er wird jedoch niemals versuchen, den Partner wegen seiner eigenen Grenzen, von dessen Weg abzubringen. Selbst dann nicht, wenn sie sich deswegen trennen müssten. Das Gesetz der Resonanz ist hier ganz klar und unerbittlich: Verlischt die Resonanz, die eine Beziehung zur Liebesbeziehung machte, weil einer der Partner seine Freiheit leben will, ohne dabei die Begrenzungen des anderen Partners zu achten, bricht die Liebesresonanz ab. Das Vertrauen bricht. Die Wege müssen sich trennen.

In einer Liebesbeziehung tanzen immer beide zusammen den Tanz des Lebens, oder das „Zusammen“ endet. Vielleicht endet es in einer lebenslangen Freundschaft, vielleicht aber auch nicht. Können die beiden Liebespartner also keine tiefgreifende  Selbstaufgabe zugunsten des Anderen zu praktizieren, erleben sie eine „enttäuschte“ Liebe, die sich kaum erneut entfachen lässt. Die Freundschaft zerbricht mit dem sich auflösenden Vertrauen. Ein Prozess, der sich manchmal viele Jahre hinziehen kann. Eine Liebesbeziehung wirklich zu leben, ist daher die Oberklasse in der Schule des Lebens. Wegen unserer menschlichen Erfahrungen und Überzeugungen ist es eine schwierige Aufgabe - und genau darum geht es: die Aufgabe des Eigensinns. Das Loslassen vom egozentrischen Schauen auf sich selbst und das Beobachten der Wirkungen, die das eigene Verhalten auf den Partner und die wahrgenommene Realität hat. Weil diese Aufgabe so schwierig ist, misslingt sie oft. Freundschaften halten oft sehr viel länger. Es scheint sogar so, dass das Einlassen der „Liebe“ in eine Beziehung, die ganze Sache schwieriger macht. Eine rudimentäre Freundschaft zu leben, ist meist einfacher. Sie kann mit einem Schuss Sexualität angereichert werden, aber die intimen Sachen lassen wir dann schön beiseite. Es soll ja niemand wissen, welcher Müll da sonst noch in uns kocht. Schon gar nicht der Partner, dem man nur noch die „Sugarbaby“ Seite präsentiert. Und wenn es denn gar nicht mehr zu vertuschen ist, oder die Kraft zur Aufrechterhaltung der Rolle verbraucht ist, trennen wir uns eben wieder. Jeder geht seiner Wege, als ob nichts außer einer Erinnerung geschehen wäre. Man sucht einfach nach einem neuen idealen Liebespartner.
Ein um das nächste Mal, immer wieder, meist mit dem gleichen Ergebnis.

Solange ein Mensch in seinem selbstgestrickten Ego festsitzt, solange hat er keine Chance, die Liebe in seinen Beziehungen zu halten. Liebe erfordert die tatsächliche und gelebte Aufgabe jeglicher Selbstzentrierung. Es ist das Opfer für den Anderen: sich selbst hinzugeben. Dann gibt es auch keine Abhängigkeit mehr, denn der Andere wird zum „ICH“. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das wiederum bedeutet jedoch nicht, dass man von ihm abhängig wird. Wenn diese „Selbstaufgabe“ gelingt, wird sich ihre Qualität im Anderen spiegeln und er/sie wird das Gleiche tun. Ohne Angst, ohne Sorgen und mit einer selbstverständlichen Sicherheit. Jeder Partner wird ohne Weiteres sein Leben hinter das des anderen Partners stellen. Das ist ganz normal. Es bedarf keiner Diskussion, keiner Absprache, keines Handels. So verschwindet jede Abhängigkeit, denn nur ein Ego, ein Tamagotchi, kann sich als „abhängig“ empfinden. Bereit zu sein, sich für einen anderen Menschen hinzugeben, ist die Voraussetzung zur Hingabe an die spirituelle Liebe. Die Hingabe an den Fluss der universalen, überpersönlichen Liebe löscht alle Ängste aus. 

Das ist sicher keine alltägliche Sicht auf die Freiheit des Lebens und es soll auch nur das Prinzip des Möglichen aufzeigen. Das tägliche Leben könnte jedoch als eine allmähliche Annäherung an dieses Ideal gestaltet werden, damit es letztendlich ein gutes, schönes und wahres spirituelles Leben darstellt.

alles liebe

Hans

Niemand ist Gott

Niemand ist Gott

Beachte bitte das Video am Ende des Blogs

Niemand ist Gott. Der Begriff "Gott" ist ja nur ein Gedanken-Objekt im Denkraum der Illusionen. Es ist eine Glaubenstruktur, die sich in synaptischen Netzen ausgesponnen hat. Doch "ICH" bin mehr als eine objekthafte Verdichtung in einem dahinschwingenden Nullpunktfeld und "ICH" gehe darüber hinaus. Was ICH bin, kann nicht in Worten ausgedrückt werden, aber seine weltliche Erscheinungsform hat einen Namen, ist endlich, vergänglich und begrenzt. So bin ICH da, damit DU zu mir in Resonanz gehen kannst. Ohne diese Resonanz würden wir nichts voneinander wissen oder wahrnehmen. Ohne diese Resonanz könntest du mICH in dir nicht erkennen. Ohne diese Resonanz gäbe es  diesen Augenblick nicht.  Was immer DU jetzt in dieser Aussage liest ist der Anfang einer neuen Definition oder die Bestätigung eines alten Glaubenssatzes. Letztendlich spielt es, wie die ewige Bewegung des Vakuums, keine Rolle. .

 

Denken kann die Wirklichkeit niemals berühren. Wie wahr, denn die Objekte des Denkens existieren, vergänglich wie Wolken, innerhalb einer begrenzten Form, die du dein Selbst-Bewusstsein nennst.
Auch der Prozess des Denkens ist aber nur ein Muster im unendlichen Ozean der Bewegungen.
Sowenig wie die Form denkt, sowenig bist DU die Form.

 

Doch unser Menschsein ist ein Erkenntnisweg, hin zu dem, was und wer wir sind. Dabei kommen wir dem undefinierbaren Gott, dem Ursprung, der Quelle, immer näher und werden seinem Wesen zunehmend ähnlicher. Bis wir schließlich ganz darin verwehen. Das ist der Augenblick, in dem wir von der Vorstellung von Geburt und Tod erlöst werden. Doch JETZT sind wir aber hier auf der Erde und der Geist ist in den Körper versunken, bringt ihn hervor und erhält ihn im Rahmen unseres Bewusstseins. Gott existiert im Jetzt. Du existiert im Jetzt - und es gibt keine zwei! 

 

Um aber einem Etwas näher zu kommen, muss es drei Dinge geben: 

1. Das eine, das sich nähert, 

2. das andere, an das es sich annähert 

3. und einen Zeitrahmen in dem es geschieht. 

 

Diese Ansicht stimmt auf einer wirkenden Ebene nicht. Es ist ein Spiel, das Trennung vorgaukelt. Das eine ist das andere. Die Illusion, das es anders ist, entsteht indem die Überlagerungen in der Zeit gedehnt werden. Die Zeit selbst ist eine Erfindung des Bewusstseins. Sie ist eine Illusion, denn das Jetzt ist immer Jetzt. Es gibt die Zeit nur in unserer Vorstellung. Es gibt keine endlose Reihe von aufeinanderfolgenden Augenblicken, die aus der Zukunft kommen und in der Vergangenheit verschwinden. Es ist Jetzt - immer. Die Variationen unserer Zeitwahrnehmung basieren auf den Bewegungsänderungen im Raum, die auf unseren eigenen  Willen hin geschehen. Das verändert die Potentiale und lässt die Schwingungen andere Harmonien hervorbringen, sodass du den Eindruck erhältst, Materie oder Energie oder auch "nur" ein Gedanke hätte sich verändert.

Es gibt keine Wiedergeburt, denn das würde bedeuten, dass es einen Unterscheid zwischen Leben und Tod gäbe. Die Erlösung von Tod und Geburt meint die Erkenntnis, dass die Unterscheidung zwischen Leben und Tod im Bewusstsein eine Illusion ist. Konkret: Das Bewusstsein des Menschen ist unsterblich und ein ewiger Teil des Geistes. Doch wenn du,  geblendet vom Spiegel der Maya glaubst,  dass du stirbst, so wirst du das eine Zeitlang erfahren - bis du lachend in meinen Armen aufwachst.

 

Dein Körper ist eine Wolke elektrischer Ladungen, eine Wolke aus Nichts. Du selbst gibst ihm Form, Gestalt und Leben. Wie jetzt, so immer. Schau in dich selbst und du erblickst das, was von sich sagt: "Ich bin das ich bin" und es wörtlich so meint, denn es verwendet deine eigene Sprache, deine eigenen Gedanken, deine eigene Intuition, deine eigenen Gefühle, dein eigenes "ich".

 

Das Universum ist ein Traum. Dein Traum mein Engel und du träumst ihn mit allen Fasern deines Seins bis zum Aufwachen.  Es ist nicht viel anders als der Nachttraum, der sich am Morgen des Tages von selbst beendet.

Ich bitte dich nun um ein paar Tage des Besinnens und der Meditation. Denn erst wenn DU erkennst wer DU selbst wirklich bist, kannst du verstehen was hier passiert. Du weißt doch: Der SINN entsteht im Geist des Wahrnehmenden!

Om Shanti

 

Der Wunsch Erleuchtung zu erreichen

und etwas anderes zu sein als das, was du bist,

ist die größte Falle, in die du geraten kannst.

 

Egal was du tust, solange du atmest, meditierst du,

ob du das willst oder nicht.

Es gibt keine andere Realität, als die, die gerade ist

und es gibt niemanden anderen als dich - JETZT.

 

alles liebe

Hans

 

 

Stairway to Heaven

Es gibt eine Dame, die sicher ist
There's a lady who's sure

Alles was glänzt ist Gold
All that glitters is gold

Und sie kauft eine Treppe zum Himmel
And she's buying a stairway to Heaven

Als sie dort ankommt, weiß sie es
When she gets there she knows

Wenn die Geschäfte alle geschlossen sind
If the stores are all closed

Mit einem Wort kann sie bekommen, wofür sie gekommen ist
With a word she can get what she came for

Oh oh oh oh und sie kauft eine Treppe zum Himmel
Oh oh oh oh and she's buying a stairway to Heaven
An der Wand hängt ein Schild
There's a sign on the wall

Aber sie will sicher sein
But she wants to be sure

Weil du weißt, dass Wörter manchmal zwei Bedeutungen haben
'Cause you know sometimes words have two meanings

In einem Baum am Bach
In a tree by the brook

Es gibt einen Singvogel, der singt
There's a songbird who sings

Manchmal sind alle unsere Gedanken bedenklich
Sometimes all of our thoughts are misgiving
Oh, das wundert mich
Ooh, it makes me wonder

Oh, das wundert mich
Ooh, it makes me wonder
Ich habe das Gefühl
There's a feeling I get

Wenn ich nach Westen schaue
When I look to the west

Und mein Geist weint, weil er gegangen ist
And my spirit is crying for leaving

In meinen Gedanken habe ich gesehen
In my thoughts I have seen

Rauchringe durch die Bäume
Rings of smoke through the trees

Und die Stimmen derer, die stehen und schauen
And the voices of those who standing looking
Oh, das wundert mich
Ooh, it makes me wonder

Oh, das wundert mich wirklich
Ooh, it really makes me wonder
Und es wird so bald geflüstert, wenn wir alle die Melodie nennen
And it's whispered that soon, If we all call the tune

Dann wird uns der Pfeifer zur Vernunft führen
Then the piper will lead us to reason

Und ein neuer Tag wird dämmern
And a new day will dawn

Für diejenigen, die lange stehen
For those who stand long

Und die Wälder werden vor Lachen widerhallen
And the forests will echo with laughter
Wenn in Ihrer Hecke viel los ist
If there's a bustle in your hedgerow

Sei jetzt nicht beunruhigt
Don't be alarmed now

Es ist nur ein Frühjahrsputz für die Maikönigin
It's just a spring clean for the May queen

Ja, Sie können zwei Wege gehen
Yes, there are two paths you can go by

Aber auf lange Sicht
But in the long run

Es ist noch Zeit, die Straße zu ändern, auf der Sie sich befinden
There's still time to change the road you're on

Und ich wundere mich
And it makes me wonder
Dein Kopf summt und es wird nicht gehen
Your head is humming and it won't go

Falls Sie es nicht wissen
In case you don't know

Der Pfeifer ruft dich zu sich
The piper's calling you to join him

Sehr geehrte Dame, können Sie den Wind wehen hören?
Dear lady, can you hear the wind blow?

Und wusstest du schon?
And did you know

Ihre Treppe liegt im flüsternden Wind?
Your stairway lies on the whispering wind?
Und während wir uns die Straße hinunter schlängeln
And as we wind on down the road

Unsere Schatten sind größer als unsere Seele
Our shadows taller than our soul

Da geht eine Dame, die wir alle kennen
There walks a lady we all know

Wer weißes Licht scheint und zeigen will
Who shines white light and wants to show

Wie alles noch zu Gold wird
How everything still turns to gold

Und wenn Sie sehr genau zuhören
And if you listen very hard

Die Melodie wird endlich zu dir kommen
The tune will come to you at last

Wenn alle eins sind und eins alles ist
When all are one and one is all

Ein Stein sein und nicht rollen
To be a rock and not to roll

Und sie kauft eine Treppe zum Himmel
And she's buying a stairway to Heaven