Das große HIER

Das große HIER

 

Kein Hoffen, kein Suchen und nichts zu erreichen gibt es im großen HIER. In seiner Gegenwart bin ich eins mit mir und mit allem. In ihm lösen sich alle Trennungen auf und werden zu einem endlosen in- und miteinander. Im großen HIER schweben die Potentiale in wacher Stille und warten auf meine Wahl. Alles was ich bin ist in ihm enthalten und sonst nichts. Kein Denken hat es je berührt, kein Wort beschrieben. Ein Platz für die ganze Schöpfung. Im großen HIER verschwinden die Grenzen meiner Welt mit mir. Schwerelos und leuchtend schweben die Räume, in sich selbst versunken, bereit zu erwachen, sobald ein ich eintritt.

Das große HIER ist so einfach, dass der aufgeregte Verstand es unter allen Umständen meidet.  Es ist meine Aufgabe das Gezappel des Verstandes zu beruhigen und mein Bewusstsein zu befrieden und wenn ich das alles aufgegeben habe, dann bin ich im großen HIER, in der Stille des einen Augenblicks. Dann bin ich Geist. Doch warte: Wer ist dieses ich, das sich endlos in den Spiegeln der Schöpfung sieht? Mach dich frei von allen Konzepten, höre auf die Stille in dir, finde das große HIER und gebe dem Lärm der Ansichten und Meinungen keine Nahrung mehr. 

Die Welt funktioniert nicht nach unseren Vorstellungen. Sie funktioniert weder in der linearen Zeit noch in einem linearen Raum. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Konzepte im menschlichen Bewusstsein. Genauso wie die Raumdimensionen, Länge, Breite und Höhe dem konzeptuellem Denken des Menschen entspringen. Das menschliche Bewusstsein schneidet aus der Wirklichkeit das heraus, mit dem es umgehen kann, mit dem es zurecht kommt. In Wirklichkeit existiert nur ein einziger ewiger Moment. In diesem, immer gegenwärtigen Moment geschieht alles. Damit können wir beim besten Willen nicht umgehen. Selbst ein noch so hoch entwickeltes Bewusstsein ist damit überfordert. Daher zerlegen wir diesen einen Moment zunächst in unendlich viele Räume, die erfahren werden können. Jeder einzelne mit seiner eigenen Geschichte, seiner eigenen Zeitlinie.

Soweit die konzeptionelle Analyse der Wirklichkeit durch das menschliche Bewusstsein.

Wenn wir davon ausgehen, dass es nur diesen einzigen Moment des Geschehens gibt, dann kann weder Vergangenheit, noch Gegenwart und Zukunft existieren. Dann sind wir immer in diesem Moment und es gibt kein Schicksal oder Inkarnationen, schon gar keine vergangenen oder zukünftigen Leben. Trotzdem erleben wir es anders. Dieses andere Erleben erzeugen wir uns selbst, um Einsicht, Erkenntnis und Wissen über uns selbst zu erhalten. Was wir aber erleben ist keine "fließende" Zeit, sondern unser Weg durch die Räume der Existenz. Jeder Augenblick ist ein Blick in einen anderen Raum, indem unbegrenzte Potentiale darauf warten, aktiviert zu werden. Entscheiden wir uns, ein solches Potential zu aktivieren, enstehen sofort neue Räume = Augenblicke, mit den sich daraus ergebenden Potentialen. Wir vereinfachen diesen komplexen Vorgang dadurch, indem wir die Zeit erfunden haben, die einen Zeit-Raum definiert, in dem etwas geschieht. Dadurch komprimieren sich die unendlichen Dimensionen des existierenden Raumes auf die für uns erfassbaren vier Raum-Zeit Dimensionen: Zeit, Länge, Breite, Höhe. Das ist praktisch und bequem. Doch wie das meiste Bequeme, entstehen so auch Verständnis-Fallgruben, weil wir vergessen, was wir da vereinfacht haben. 

 

Wenn wir uns einmal bildlich vorstellen, wie wir von unendlich vielen Räumen in allen Richtungen umgeben sind, die in Gesamtheit alle unsere Möglichkeiten enthalten, dann existieren wir in diesen unendlich vielen Räumen bereits. Wir sind in diesem Augenblick bereits alles, was wir in Zukunft sein werden und auch alles, was wir in der Vergangenheit waren. Es ist einzig und allein unsere eigene Entscheidung, welchen Raum wir als nächstes betreten wollen. Hier wird es wieder etwas schwieriger, denn wir müssen unterscheiden, zwischen dem Wollen des kleinen, vom Verstand dominierten "ich", dem Tamagotchi, wie ich es nenne, und der Absicht des Bewusstseins, das wir sind. Die Absicht des Bewusstseins äußert sich durch Resonanzen, die Existenz-Räume mit den passenden Frequenzen (Eigenschaften) anzieht. Das hat nichts mit dem uns bewussten erreichen von Zielen zu tun. Nicht einmal mit unserer Körperbewegung, die nebenbei bemerkt, ohne die unendlich vielen Räume um uns herum gar nicht möglich wäre. 

Der von uns gegenwärtig erlebte Moment, ist also die genaue Entsprechung dessen, was wir sind, da der Gesamtklang des Bewusstseins, das wir hier darstellen, genau die Existenzräume um uns zusammenzieht, die wir gerade erleben. Dieses "Zusammenziehen" der passenden Räume erleben wir als Zeit. Zeit ist damit nichts anderes, als die Veränderung der Räume, bzw. DES Raumes, den wir grobsinnlich wahrnehmen. Das "Hier", indem ich mich jetzt gerade befinde ist also die Kompression aller Möglichkeiten, die ich jetzt gerade habe. Durch diese grobstoffliche Betrachtungsweise, kann ich die feine Struktur des Raumgewebes nicht mehr erkennen und bin quasi blind auch für die offensichtlichsten Potentiale. Dann fühle ich mich auch an die Zeit gefesselt, die ich ebenso grobsinnlich wahrnehme.

 

Übe ich mich aber darin, mich für die Struktur des HIER zu öffnen, werden die mir darin enthaltenen Existenz-Räume bewusst und ich kann beliebige Situationen in der Vergangenheit oder Zukunft erleben. Spätestens dann stellt sich heraus, wie begrenzt die menschliche Sicht auf die wirkliche Realität ist, und dass der sogenannte physische Raum, indem ich mich befinde, nichts weiter als ein Inhalt, eine Projektion, meines Bewusstseins ist. Genauso, wie die unzähligen Existenz-Räume, die alle von Versionen von mir bevölkert sind. Alle meine vergangenen und zukünftigen "Ich" leben parallel in diesen Räumen ihre Leben und sind über Resonanz-Beziehungen mit mir verbunden. Unsere Leben beeinflussen sich gegenseitig. So wirkt mein zukünftiges "Ich" auf mein gegenwärtiges "Ich" ein und mein gegenwärtiges "Ich" beeinflusst die Gegebenheiten meiner vergangenen "Ichs". Niemand kann erleben, für das er keine Resonanz hat und die Resonanzen sind die "Klangbilder" aller Frequenzen, die in meinem Bewusstsein existieren. (Siehe dazu auch meinen Text: "Das Nichts am Anfang")

 

Das HIER ist somit der Kraftpunkt meiner Aufmerksamkeit. Der Fokus meines Bewusstseins und Mittelpunkt meines Lebens.

Dieses HIER unterscheidet sich ganz deutlich vom "hier und jetzt" sein, von dem oft geredet wird. Die meisten Menschen verstehen unter "hier und jetzt" sein, einen Zustand des im gegenwärtigen Augenblick seins. Also einen Moment, in dem sie nicht über Zukunft oder Vergangenheit nachdenken. Das ist jedoch nur eine sehr einfache und begrenzte Interpretation, denn das HIER sein umfasst viel mehr. Doch um das zu verstehen, ist es nötig, die bisherigen Konstrukte über die physische Welt, den eigenen Körper, die eigene Identität, die eigene Umwelt und auch die illusionären Konzepte der Zeit aufzugeben. Solange wir nicht von diesen Ideen loslassen und die angelernten Überzeugungen, wie die Welt tickt, hinter uns lassen, solange können wir weder etwas an unserem Schicksal noch an unserem Leben ändern. 

Erinnerung: Das HIER ist der Ausdruck dessen was wir sind! 

Wir müssen quasi unsere eigene Persönlichkeit transzendieren und die vermeintlich individuelle Identität aufgeben, damit etwas geschehen kann, was wir heute noch bestenfalls als "mystische Veränderung" bezeichnen können. Wir müssen unser Leben in die Hände eines, uns selbst weit überlegenen Wesens legen und bereit sein, ihm die Führung zu überlassen. Dieser Schritt, heraus aus dem Tamagotchi, heraus aus der begrenzten Welt eines begrenzten Verstandes mit seinem konditionierten Wissen, ist der entscheidende Schritt in die Freiheit. Es ist der Anfang des Weges zurück, die "religio" des Menschen, hin zu seinem höheren Wesen. Es ist der Beginn des Wiedererkennens und der Wiederbegegnung mit seinem "höheren Selbst", seiner wahren Existenz.

Diese Existenz ist wahrlich so mächtig, dass sie angsteinflößend ist und daher immer, wenn sie spricht, sagt: "Fürchte dich nicht, denn ..." 

 

Für jeden Menschen, der das HIER begreift, ist es ein kurzer und einfacher Weg sich wieder in sein ursprüngliches Wesen zu transformieren. Zum einen, weil jeder Mensch in der Zukunft dieses Wesen bereits ist und zum anderen, weil er noch nie etwas anderes war. Erst das Tamagotchi, dieser aus grobsinnigen Informations-Kompressionen bestehende Avatar, hat mit seinem analytisch, engstirnigen Verstand dafür gesorgt, dass unser Aufmerksamkeits-Fokus fast ausschließlich auf seinen Bedürfnissen ruhte. Indem wir ihm seine Vorherrschaft entziehen, sein Wissen als eines von vielen Wissen, richtig bewerten und nicht mehr so wichtig nehmen, entmachten wir ihn. Als Folge können wir die Potentiale in der Raum-Struktur des HIER besser erkennen und erheben uns über das Selbstbild, das dieses Tamagotchi erzeugt hat. Dann ist der Weg frei.

 

Zum Ende noch eine Bemerkung über das "ich":  Wen meine ich mit "ich", "wir", "mich", "unser"? Wer ist es der einen Aufmerksamkeits-Fokus und ein Tamagotchi hat und zu welchem höheren Wesen sollte dieses ich, wir, mich, unser, zurückfinden? Nun, die Antwort ist einfach: DU! und etwas komplizierter: Der GEIST, der DU ist. Der Geist, der mittels eines Bewusstseins ein Universum erschuf und sich darin als Tamagotchi verlor. Mit anderen Worten: DU, DU, DU!

 

Wo ich gehe – du!

Wo ich stehe– du!

Nur du, wieder du , immer du!

Du, du, du!

Ergeht`s mir gut – du!

Wenn`s weh mir tut –du!

Nur du, wieder du, immer du!

Du, du, du!

Himmel – du,

Erde – du,

Oben – du,

unten – du,

Wohin ich mich wende, an jedem Ende

Nur du, wieder du, immer du!

Du, du, du!

 

(Gedicht von Martin Buber)

In Gedenken an meinen Zen-Lehrer Bert Kemming.

 

Alles klar?

 

alles liebe

Hans

 

Das Nichts am Anfang

Das Nichts am Anfang

 

"Ich denke - also bin ich"  

sagte einst René Descartes und definierte damit den "Ich bin" Gedanken als Grundlage des Seins. Über viele Jahrhunderte blieb dieses Axiom der Philosophie auch weitgehend unangetastet.

Heute müssen wir jedoch aufgrund quantenphysikalischer Erkenntnisse einsehen, dass Descartes hier irrte. Es muss heißen: "Ich bin, also denke ich!"

Wir wissen zwar immer noch nicht genau, was Gedanken sind, aber wie sie auf physischer Ebene entstehen, können wir messtechnisch nachvollziehen. Gedanken sind elektromagnetische Impulse in der neuronalen Vernetzung des Gehirns, die durch elektrochemische Vorgänge ausgelöst werden. Warum wir in dem elektromagnetischen Gewitter unseres eigenen Gehirns logische, folgerichtige oder gar intuitive Gedanken identifizieren können, ist und bleibt ein Geheimnis und der zukünftigen Forschung vorbehalten. Damit wir aber elektromagnetische Aktivität messen können, müssen Elektronen vorhanden sein, deren Bewegungen ein magnetisches Feld erzeugen. Diese Elektronen entstehen in einem Etwas, dass die Physiker "Nullpunktfeld" nennen und das die sogenannte Raumenergie erzeugt. Diese Raumenergie entsteht durch  das spontane Erscheinen und Verschwinden von Elementarteilchen im leeren Raum. Das wird Quantenfluktuation genannt. Damit also überhaupt Gedanken entstehen können, ist diese Quantenfluktuation notwendig, um zuerst die Elektronen zu liefern, die wir als Gehirnaktivität messen können. Alles klar? Daher: "Ich bin, also denke ich"

 

Wir wissen heute weder, woher die Quantenfluktuation kommt, noch was uns ermöglicht in dem Chaos der elektromagnetischen Entladungen in den Netzen des Gehirns auch nur einen vernünftigen Gedanken zu denken. Was also ist das, was dich und mich denken lässt? Was nimmt die elektrischen Signale deines Gehirns wahr und erzeugt daraus sowohl Wahrnehmung - also das "Für Wahr Halten" der Signale, als auch die logischen Verknüpfungen zwischen den elektrischen Ladungen in den neuronalen Netzen, die wir dann für Gedanken halten. 

 

Das Problem löst sich erst auf, wenn man es von einer anderen Ebene betrachtet und eine weitere Existenzebene postuliert, die alles einschließt, was wir wissen und erfahren können. Ansatzweise wurde diese Instanz "der innere Beobachter" genannt. Diese Instanz ist nicht-energetisch-materieller Natur und wir können sie als "unser Bewusstsein" bezeichnen, indem sich alles abspielt. Unser Bewusstsein umfasst damit das ganze bekannte Universum. In ihm ist eine uns chaotisch anmutende, elektromagnetische Wolke, deren Resonanzen im Nullpunktfeld genau das manifestieren lassen, was uns entspricht - inklusive unseres Gehirns mit den Gedanken. Alles klar? Ist doch ganz einfach oder nicht? 

 

Jetzt ist aber unser Bewusstsein keine Form, die schön und ästhetisch anzusehen, alles beinhaltet, was wir sind. Es ist vielmehr ein in alle Dimensionen verdrehter und verzwirbelter Fetzen miteinander vernetzter und  verklumpter Energie. Dieser Fetzen hat keine erkennbare Form und ist umgeben und durchwachsen von Löchern des Unbewussten. Das Unbewusste durchlöchert unser feines Bewusstsein wie einen Schweizer Käse und in diesen Löchern ist für uns einfach nichts. Nichts, Leere, Kälte und Dunkelheit. Dieses uns Unerfahrbare, das uns Unbewusste, ist der Teil des Geistes, der wir sind, von dem wir keine Ahnung haben oder haben wollen. Es existiert jenseits aller Kategorien und Vorstellungen. Es ist das Ewige, das Ungeformte und der Ursprung von Allem. Wir könnten diesen Geist, zusammen mit dem Bewusstsein als unser Wesen bezeichnen, das sich vollkommen von dem, was wir für uns selbst halten, unterscheidet. Dieses Wesen ist nicht Geist und ist nicht Bewusstsein, aber es ist auch Geist und es ist auch Bewusstsein. Es ist ähnlich der von uns postulierten Idee des Nullpunktfeldes, aber nicht identisch mit ihm. Es ist Eines und Vieles gleichzeitig. Unsere Kategorien von Raum und Zeit sind für unser größeres Wesen nicht bindend und alles was wir von ihm wahrnehmen können, ist eine unaussprechlich intensive Energie, die wir "Liebe" nennen. Dieses Wesen erfährt sich selbst durch die Gesamtheit aller elektrischen Blitzgewitter in den Gehirnen der Lebewesen und ist, vorsichtig gesagt, die Ewigkeit, von der wir nur das wahrnehmen, was unser Bewusstsein zulässt. Anders gesagt: Wir sind das Selbstgewahrsein dessen, was wir traditionell ausgedrückt, "Gott" nennen. 

 

Ich wünsche dir, dass du das Folgende nachvollziehen kannst:

Im untersten Zustand von Allem ist "NICHTS". Diese "Leere" ist einfach ohne alles und doch ist sie sich ihrer selbst gewahr. In dieser Leere existiert nur ein Informations-Potential, weder Quanten, noch Energie und schon gar keine Materie. Es ist ein einfaches Gewahrsein von "(Ich) bin". (Das "Ich" steht in Klammern, weil es hier kein "Ich" gibt.) Es ist eine Bewusstheit in Ruhe, in der das Potential zum Denken vorhanden ist, ebenso, wie das Potential zum Nicht-Denken. Diese sich selbst gewahr-seiende Leere tendiert aufgrund von Wahrscheinlichkeiten vom Zustand des Nicht-Denkens in den Zustand des Denkens. Dabei entsteht jedes Mal ein dieser Information entsprechendes Energieobjekt oder es verschwindet. Auf diese Weise kommt die Fluktuation der Energie im Nullpunktfeld zustande. Dieses Nullpunktfeld, in dem Energie chaotisch und spontan - dh. ohne kausal erkennbare Zusammenhänge erscheint- ist die Wiege des uns bekannten und so vertrauten "Bewusstseins" und damit unseres Denkens. Hier entsteht das Universum, wie wir es als Menschen kennen. Hier sind wir zuhause und hier steht die Wiege des "Ich". Es ist die Grenze, die wir mit bewusstem Denken erreichen können, aber nicht überschreiten. Es ist so, als ob uns unser größeres Wesen sagen will: Bis hierher und nicht weiter! Wollen wir das Schwert des Wächters vor dem Paradies überwinden, müssen wir unsere ganze Bewusstheit aufgeben. Nur dann kann uns das Feuerschwert Michaels, nicht mehr zerschneiden und wir dürfen "ohne alles", den Garten Eden des "Selbst" betreten.

Erinnern wir uns an das, was Christus einst sagte:

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt!"

Er meinte damit natürlich keinen weltlichen Reichtum, sondern das angehäufte und angesammelte menschliche Wissen und die daraus resultierende Gewissheit, wie etwas zu sein hat usw. Wer nicht einsieht, dass er "nichts weiß", dass er in seinem Hochmut nur seinen eigenen Definitionen und Illusionen gefolgt ist, wird diese Grenze nicht überwinden.  Wir müssen auf dem Weg zu unserer wirklichen Wirklichkeit bereit sein, alles aufzugeben was wir wissen. Wir müssen sogar unsere stolze Bewusstheit aufgeben. Johannes vom Kreuz sagt dazu:

"Glaubst du wirklich, Mensch, du kannst bleiben wie du bist, wenn du dich Gott näherst?"

und im Zen klingt es noch drastischer:

"Wenn du Buddha begegnest auf deinem Weg, dann töte ihn und geh weiter"...

 

Wir können in unsere "Religio" nichts mitnehmen von dieser, unserer bewussten Welt, nicht einmal Wissen. Einzig die Qualität der Erfahrung prägt über Resonanzen, Muster in die Nullpunktebene und bestimmt damit die Wahrscheinlichkeitspotentiale für den nächsten Augenblick - aus dem wir wieder hervortreten und neues Wissen ansammeln, bis wir es wieder freiwillig und freudig dem Leben zurückgeben.

 

Ich habe jetzt viele Worte verwendet. Verwenden müssen, um nur annähernd ein Bild "dessen was ist" zu entwerfen. Halte dich nicht an Worten fest, denn auch wenn du nun glaubst, etwas besser verstanden zu haben, ist das nur Wissen. Die notwendige Erfahrung, die dich tatsächlich weiterbringen würde, kann ich dir auf diesem Wege nicht ermöglichen. Es geht nicht darum, dir den Mond zu zeigen, du musst den Mond erfahren. Nicht DEN Mond, sondern DEINEN Mond, denn da ist sonst nichts, was gezeigt und da ist auch niemand, dem etwas gezeigt werden könnte.

Es war immer schon der Wunsch der Mystiker, die richtigen Worte zu finden, mit denen die unaussprechliche Erfahrung ausgelöst werden kann. Doch immer schon haben diese Worte nur neue Programmierungen in den Zuhörenden ausgelöst. Es entstand ein neues Gedankennetz, das versuchte, ES irgendwie zu begreifen. Indem ich dir, meinem Leser, solche gedanklichen Begrifflichkeiten gebe, schicke ich dich bewusst in die falsche Richtung. Dadurch machst du wahrscheinlich die gleichen "Fehler" wie ich, indem du versuchst dir ein Bild zu konstruieren, das auf den Informationen aufbaut, die du von mir oder jemand anderem erhalten hast. So wie ich, wirst du dann die Erfahrung machen, dass Millionen Worte nicht ausreichten, um auch nur ein Quäntchen Erfahrung zu vermitteln.

 

Es gibt kein richtiges Wort, so wie es kein falsches gibt. Im Mandala des Erfahrens vereinen sich beide. Die Illusion des Denkens, der Kommunikation (die ich jetzt gerade wieder verstärke) löst sich in der Erfahrung als eine Kommunion mit "Allem was ist" auf. Das versteht wahrscheinlich nur, wer die Erfahrung bereits gemacht hat.

Es ist der Schlag vor das Brett, hinter dem sich der Verstand versteckt. Doch fühlen kannst du das nur, wenn jemand vor das Brett schlägt!

 

Du bist derjenige, der alles hervorbringt. Das ganze Hologramm! Und solange du damit beschäftigt bist, deine Interaktion mit den Hologramm Objekten zu analysieren, solange bleibt das Ausgangstor des Holo-Decks verschlossen. Es ist nichts verkehrt daran, dieses Leben zu genießen und seine Vielfältigkeit zu erforschen. Doch erst, wenn wir bereit sind uns vor die leere Wand zu setzen und dort sitzen zu bleiben, bis das Bewusstsein Ruhe gibt, das Gewitter im Kopf und sein gleißende Strahlen den Geist nicht mehr ablenkt, wird sich die Erfahrung des Größeren einstellen. 

Bis dahin werden wir wohl immer wieder versuchen mit den Mitteln des Verstandes und seiner Worte zu beschreiben, was nicht zu beschreiben ist.  Der Weg in die Welt ist genau so eine Rückkopplung, wie der Weg aus der Welt hinaus und es ist eine persönliche Entscheidung welchen Weg du einschlägst.

 

alles liebe 

Hans

Wolldecken der Angst

Wolldecken der Angst

Wäre es jetzt nicht an der Zeit, deine wahre Identität wieder zu erlangen? Einen Weg zu beschreiten, der deine  wahre Identität von deinen Scheinidentitäten befreit, die sich wie Schichten dicker Wolldecken um dich gewickelt haben? Du hältst diese Scheinidentitäten für dich selbst, aber es sind nur Symptome deiner Persönlichkeit. Du kannst ohne diese Scheinidentitäten keine Persönlichkeit haben. Das ist sicher. Du musst sie annehmen um in deiner Welt eine Rolle zu spielen. Da ist die Rolle des Kleinkindes, des Kindes, des Jugendlichen, des Teenagers und des Erwachsenen. Dazu kommen die Rollen des Schülers, der Mutter, des Vaters, des Arbeitnehmers oder Selbstständigen, des Rentners usw. Aber auch die Rollen des Erfolgreichen, des Versagers, des Liebenden und Gewalttätigen, des Moralisten und des Kriminellen, des Arztes und Therapeuten oder des Drogendealers.  Diese Aufzählung lässt sich beliebig verlängern und all das kannst du sein. Es sind Rollen, in die du hineinschlüpfst und in denen du dann vergisst, wer du wirklich bist. Sie sind Symptome einer Unbewusstheit, die sich über viele hundert Generationen vererbt haben. Viele dieser Rollen hältst du für deine Persönlichkeit und es würde dir sehr wehtun, wenn du sie ablegen müsstest. Deine dir so vertraute Persönlichkeit baut darauf auf. Deine Persönlichkeit, die du so sehr anerkennst und liebst, dass du dir gar nicht vorstellen kannst ohne sie zu sein. Sobald du diese Rollen ablegst, beginnt dein Weg in die Freiheit. Je mehr du ablegst, desto mehr verändert sich dein Leben und das kann schwere Entscheidungen erfordern.

Aber trotz all dem bist du im Grunde reine göttliche Liebe, die zu Geist geworden ist und ein Bewusstsein hervorgebracht hat. Dieses Bewusstsein bekleidet sich mit den Rollen und spielt in seiner Realität das Drama deines Lebens. Aber du bist weder dieses Bewusstsein, auch keine Energie oder was wir physische Materie nennen, noch Information. Du bist ein Kern göttlicher Liebe, die sich selbst erkennt und verwirklicht. Wenn diese Rollen enden und das geschaffene Bewusstsein leer wird, lernst du wieder deinem Kern aus göttlicher Liebe zu vertrauen. Dann wirst du ganz von selbst deine Vorstellungen und dein vermeintliches Wissen loslassen.

Geh davon aus, dass du in diesem Leben niemals bekommen hast, was du brauchtest. Niemand konnte es dir geben, denn niemand wusste, was du brauchtest. Die von dir gebrauchte Liebe war deinen Eltern, deiner Familie, Lehrern, Freunden und Partnern unbekannt. Sie selbst hatten ihren Kern nicht aufleben lassen können, weil auch sie dein Schicksal teilten. Der Bewusstseinsrahmen war einfach noch nicht weit genug gesteckt um Dich vor den Folgen dieser Unwissenheit bewahren zu können. Du hast nie lernen können wie du in dieser Welt der Projektionen deinen Kern aufleuchten lassen kannst. Deshalb hast du das Leid eines unbewussten Lebens erfahren müssen. Nur so hast du lernen können, dass es unbedingt notwendig ist, dir deiner Projektionen bewusst zu werden und sie einzustellen.

Nun scheint die Zeit für eine Änderung deines spirituellen Paradigmas gekommen zu sein und du wirst bereit deinem Wesenskern aus göttlicher Liebe zu begegnen. Du bestehst aus reiner göttlicher Liebe und nicht aus Sünde, Unwissenheit oder Illusionen. Deine Verwirklichung besteht daraus, dich selbst in die Menschlichkeit eintauchen zu lassen und in der Form, die du hier bist, das wichtigste aufleuchten zu lassen, was es gibt. Liebe kann nur eines: lieben. Du bist Liebe. Du warst es immer und du weißt es sogar, auch wenn es jetzt nur eine schwache Ahnung, ein flüchtiges Gefühl der Erinnerung ist.

Doch die dicken Wolldecken unserer tief sitzenden Ängste, haben sich eng um dich gewickelt. Schicht um Schicht haben sie sich auf dich gestapelt, um dich vor dem Leid, dem Schmerz und dem Tod in der Welt zu schützen. Jedes Mal, wenn du dich verletzt fühltest, entstand eine neue schützende Decke und alles in allem machen diese Wolldecken nun das aus, was du als "Ich selbst" bezeichnest und das du 

mit den vielen Rollen bekleidest.  Doch diese dicken Decken verdecken die Glut deiner Liebe.

Eine Liebe, die bereit ist offen und in ihrer ganzen Verletzlichkeit in die Welt zu treten und zu rufen:

"Ich bin da! Ich lebe!"

Um dich zu  „heilen“  wirst du dich vom Diktat des Bewusstseins befreien müssen, auch wenn dabei viele Traditionen zu Bruch gehen. Indem du deinen verloren geglaubten Liebeskern wiederfindest, wirst du durch seine Strahlung automatisch verwandelt. Unter den vielen Schichten deiner schönen und schlechten Erfahrungen, wirst Du ein lebendiges Wesen finden und sehr erstaunt sein. Jedoch ist die einzige Möglichkeit diese Begegnung zu erleben, dich selbst anzunehmen. Anzunehmen wie du bist im Hier und Jetzt. Nur so kann dich dein ursprüngliches Selbst einlassen und du deinen Liebeskern berühren. Nur wenn du deine eigene persönliche Liebe anerkennst, kannst du die wirkende Liebe, die wir Geist nennen, entdecken. Nur so ist es möglich zu erfahren, dass das Persönliche nur eine fraktale Spiegelung in der Schöpfung ist. Eine kleinere, aber genauso perfekte Version des einen Ganzen. Verleugnest du deine eigene Liebe und erfährst dich nicht selbst als ganz und gar als aus Liebe bestehend, wirst du nie die wirkende Liebe des einen Ganzen finden. Du bist ein Abbild, eine Projektion, des einen Ganzen und von ihm nicht getrennt.

Man kann die Einheit nicht spalten und glauben sie damit zu verwirklichen.

Ich weiß: Alle religiösen Traditionen der Welt lehren: Du musst dich von deiner weltlichen Menschlichkeit trennen, du musst dies und jenes auflösen, um die große Erfahrung  zu machen oder die Erleuchtung zu erlangen. Doch sie verleiten dich damit nur zur Annahme ihrer historischen Regeln und Paradigmen, die in sich wiederum nur Jahrhunderte alte Muster bzw. Schutzschichten sind. Sie fesseln dich an ihre Philosophie. Doch nur wenn alle Philosophie, alle Regeln und Gesetze, alles Wissen und jede Religion, in deinem Leben abgestorben und begraben sind, kannst du dem Lebendigen begegnen.

Das hat absolut nichts mit Glauben zu tun, sondern mit einem realen Erfahren. Unser menschlich geprägtes Bewusstsein ist zu viel zu klein und das eine Ganze viel zu groß, als dass wir es fassen könnten. Doch wir können es fühlen und erfahren, denn es strömt als Liebe durch unser persönliches Leben, so wie es durch die ganze Schöpfung strömt.

Sobald Du erfährst und begreifst, dass das eine Ganze einfach nur IST, brauchst Du nicht länger zu glauben. Es wird dir dann unzweifelhaft klar, dass du immer in deiner ganzen Art und Weise so gewollt warst. Du wirst  erkennen, dass dein vergessener Liebeskern nur darauf gewartet hat,  dass du deine trennenden Gefühle und Glaubenssätze überwindest und dich als das eine Selbst wiedererkennst.  Deine wahre Manifestation besteht nämlich aus der Aussendung deiner göttlichen Liebe in deine Realität.  Du würdest dich als Einheit mit dem Einen, dem großen System erfahren und nicht mehr den rationalen Konstruktionen nachrennen, die behaupten du seist das Produkt deiner Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen, deines Körpers oder deines Gehirnstoffwechsels.

Es stehen dir jetzt Wege offen, die es dir erlauben zu deinem Liebeskern vorzudringen und dich von den Illusionen zu befreien. Es ist klar, dass diese Wege anders als alle traditionellen Pfade sind, denn sie führen zu einer neuen emotionalen und spirituellen Reife. Aber diese Wege bestehen nicht darin, dich in einen Elfenbeinturm zu verziehen und esoterischen Lehren zu folgen, sondern du musst deine mentalen, emotionalen und spirituellen Kräfte in deine Realität entsenden und ihr Echo beobachten. Die Rückwirkungen werden dir zeigen wo die hellen und dunklen Stellen deines Wesens sind. Dies ist ein lebendiger und radikaler Weg und der einzige, um Spirit, dich Selbst und die Liebe zu erfahren. Diese Wege werden in deinem Leben in Form von Büchern, Videos, Menschen oder Situationen erscheinen, sobald du reif dafür bist. Du wirst genau wissen, wann es soweit ist.

Das Dunkle und das Lichte in deinem Leben sind die Manifestationen deiner Angst und deiner Liebe. Dessen musst du dir bewusst werden. Eine andere Ursache gibt es nicht. Du entwickelst dich, indem du dir deiner Dunkelheit völlig bewusst wirst und sie mit dem Licht deiner Liebe ausleuchtest. Deine Dunkelheit besteht nicht aus Bösem, sondern allein aus der Angst. Je mehr Dunkelheit du auflöst, desto mehr wirst du dir deiner eigenen Heilung bewusst. Du wirst immer mehr Licht erfahren. Ein Licht, dass nicht mehr aufhören wird, dich zu umgeben, das beständig heller wird. Es wird dich selbst ergreifen und jenseits aller Kategorien, Worte und Gedanken auf den Thron deiner Vollkommenheit setzen. Dort wirst du dich schließlich als die lebendige Erfahrung der wirkenden Liebe entdecken.

Alles liebe

Hans

Affirmationen - Kreative Lösungen

Affirmationen - kreative Lösungen 

Ich bin in Harmonie mit Allem-was-ist.“ Das ist schnell und einfach gesagt, aber da gibt es eine Instanz in uns, die immer wieder zu beweisen sucht, dass es nicht an dem ist. Diese Zweifel-Quelle verhindert, dass ich wirklich in Harmonie mit Allem-was-ist sein kann. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Affirmation unsinnig wäre, wenn ich mich tatsächlich in Harmonie mit Allem-was-ist fühlte. Genau, aber darum geht es bei den Affirmationen: um das Fühlen. Wie bei Mantren liegt die Kraft der Affirmation in ihrer Wiederholung. Sie soll und muss eine "Programmierung" in unserem Bewusstsein auslösen und dabei vorhandene Programmierungen löschen. Das ist nicht so einfach und manchmal sogar ohne Begleitung gar nicht möglich. Unser Gehirn arbeitet neuronal, was bedeutet, dass es für jeden Gedanken, jede Situation und jede Erfahrung ein neuronales Netz angelegt hat und alles mit einer weiteren Schicht Verknüpfungen miteinander vernetzt hat. So ist quasi Alles mit Allem verbunden und in solch einem Durcheinander soll dann eine Affirmation schnell und effektiv wirken. Das hat es noch nie getan und ist der Grund, warum Affirmationen und positives Denken zwar im Prinzip der richtige Ansatz sind, aber in dem Tohuwabohu unserer verstandesmäßigen Zweifel regelmäßig stecken bleiben.

Damit Affirmation effektiv wirken können, ist es absolut notwendig, den Stress-Level des Körpers auf ein Minimum zu bringen. Der Stress-Level des Körpers wird durch die Hormone: Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Cortisol, Cortison, Serotonin, Oxytocin, Phenethylamin und einigen anderen, definiert.

Anhand der Konzentration dieser Hormone im Körper kann der Stresslevel gemessen werden. Diese Hormone wirken aufputschend oder beruhigend und werden auf Anweisung des Gehirns an das endokrine System erzeugt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gehirn diese Anweisung aufgrund tatsächlicher Welt-Wahrnehmung ausgibt oder weil es sich in einem Trancezustand, wie zB. einem Traum oder einer Phantasiereise befindet.    

Bevor man also mit Affirmationen arbeiten kann, muss man sich in einen entspannten, Wohlfühl-Zustand bringen. Dafür am besten geeignet sind: Meditation, ein warmes Bad, dösen in der Sonne oder Entspannungsübungen. Letztere sind jedoch nur dann wirklich geeignet, wenn sie ohne eigene mentalen Gedankenbilder auskommen.

Der Verstand arbeitet mit Gedankenbildern und kommt zur Ruhe, wenn sie ausbleiben. Es ist also eine durchaus gute Idee, in dem stressfreien Zustand keine konkreten Vorstellungen oder Bilder zu erzeugen. Das ist dann der Trick, durch den die Affirmationen ihre Wirkung erhalten. In dem neutralen entspannten Gefühlszustand entstehen durch die Affirmationen im Gehirn leichter neuronale Netze, die als Gedankenbilder und Gefühle wahrnehmbar werden. Diese neuen neuronalen Programme werden durch die Wiederholung der Affirmationen immer wieder gestärkt, sodass sie dominant werden.

 

Das Herz ist 50.000 mal stärker als das Gehirn

Das geschieht nicht sofort, sondern muss sich gegen den Widerstand, der zu diesem Thema vorhandenen neuronalen Programmierungen, durchsetzen. Je nachdem wie stark diese alten Netze sind, kann das Stunden bis Monate, ja sogar Jahre dauern.  Doch je mehr man sich über eine Affirmation freuen kann, desto intensiver baut das Gehirn die für diese Affirmation benötigte Vernetzung auf.

Sich gut anfühlende Gefühle sind das Merkmal der Energie, an der man erkennen kann, dass sich eine Affirmation verwirklichen will. Diese sogenannte "positive" Energie geht mit dem Herz in Resonanz und erhält so eine massive Verstärkung seiner Kraft, denn die Strahlkraft des Herzens ist lt. Heart-Math-Institut fünfzigtausend Mal stärker als die, des Gehirns. Deshalb dürfte jedem klar sein, dass ein vor Angst, Wut, Ohnmacht und anderem Stress verkrampftes Herz keine Affirmation unterstützen kann. Wir können so zwar leben und uns durch das Leben kämpfen, aber die "höheren" Methoden der Kreativität bleiben uns dann verschlossen.  Deswegen noch einmal:

 

Sorge immer dafür, offen, entspannt und ausgeglichen in deiner Mitte zu sein.

 

Eine solche Grundhaltung macht es dir leicht in einen noch tieferen Entspannungszustand zu kommen, in dem Affirmationen wahre Wunder wirken können, wenn du sie annehmen kannst. Es macht keinen Sinn zu affirmieren: "Ich bin gesegnet in allem was ich tue.", wenn du gleichzeitig an das "mea culpa" der katholischen Religion glaubst oder andere negative Einstellung über dich hast, wie sie viele andere Religionen aufweisen. Ebenso können deine eigenen Überzeugungen davon, dass du kein Geld und keine Zukunft hast, dass du um dein Leben betrogen wirst oder die Welt untergeht, dass du krank bist, oder Erfolg nicht verdienst, etc. pp. dazu führen, dass Affirmationen zu diesen Themen nicht funktionieren. Denn dein Herz kann sich nur beteiligen, wenn es in dir keine bzw. nur geringe Widerstände gegen das Thema der Affirmation gibt. Kreieren mit Affirmationen ist eine Kunst, in der der Verstand mit Gedanken und Bildern jongliert und das Herz durch deine Liebe das Affirmierte in die Wirklichkeit umsetzt. 

 

Lass dich von unerwünschten Emotionen im Augenblick nicht ablenken!

 

So ist es gut, wenn man sich vom aktuellen Moment nicht emotional berühren lässt, wenn gerade Gedanken von Armut, Mangel und Krankheit in einem vorherrschen. Aber sich umso mehr emotional öffnet, wenn es um die affirmierten Inhalte geht, die im eigenen Leben noch verwirklicht werden sollen.

Das ist, Gott sei Dank, für viele von uns sicher nicht Geld. Macht und Reichtum - sondern etwas, das mit deiner ganz persönlichen inneren Stimme, deinem Ruf des Herzens zusammenhängt.

 

Ich habe mich lange Zeit mit den Affirmationen von E.F. Freitag und Josef Murphy beschäftigt, aber ich konnte mich nicht mit der von ihnen vertretenen Form und Begründung anfreunden. Heute, nachdem ich die religiösen Komponenten aus der Methode eliminieren konnte, halte ich die Affirmation als ein wunderbares Mittel Kreation für diejenigen, die bereits eine gewisse spirituelle Reife erlangt haben. Vor allem in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung sind Affirmationen ein Wundermittel. Hat man erst einmal begriffen, dass jede Wahrnehmung auf einem neuronalen Netz basiert, verliert die physische Welt ihre Festigkeit und wird zum Knetgummi des Geistes. Sie lässt sich dann zweifelsfrei mit Konzentration, Ausdauer und Gefühl verändern. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass man keine Befürchtungen davor zu haben braucht, etwas Negatives durch Affirmationen in die Welt zu setzen oder zu verursachen. Es wirkt nur mit der Energie der Liebe und jeder kann nur erschaffen, was er selbst sein will. Darum sollte sich auch jeder, der mit Affirmationen arbeiten will auch gut überlegen, was er damit erreichen will. 

 

Folge dem Ruf deines Herzens und du kannst niemals Fehlgehen

 

Es ist interessant, wie viel Resonanz man im Bezug auf Affirmationen über Erfolg, Geld, Wohlstand und Gesundheit erhalten kann. Es scheint ein großer Mangel davon zu existieren. Noch kaum jemand interessiert sich für Affirmationen zur eigenen Entwicklung. Doch ohne die Entwicklung jedes Einzelnen, werden unsere Zivilisationswerte wohl bald auf dem Müllplatz der Zeit landen. Deshalb gebe ich heute eine Liste von Affirmationen heraus, die es jedem Menschen ermöglichen können, seine Entwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Daher bin ich dir dankbar, wenn du diesen Beitrag verbreitest und teilst, wo immer es dir angeraten erscheint. Lasse Dich nicht lange bitten, tu es einfach. Danke!

Ich erfahre die Welt und erfahre mich so selbst!

alles liebe
Hans

 

 

Die sich drehenden Gebetsmühlen in Tibet und anderswo sind nichts anderes, als sich immer wiederholende Affirmationen in Mantra Form. Jedes Mal, wenn eine im Internet geschriebene Affirmation oder ein Segenswunsch durch die elektronische Vernetzung dieser Welt zuckt und von einem Bewusstsein aufgenommen wird, wirkt sie und wird ein Stückchen wahrer.

Also keine Angst vor Wiederholung!

 

Meine Empfehlungen sind in dieser Farbe markiert

Affirmationen zur Öffnung des Herzens             

Das Wissen meines Herzens führt mich immer zur besten aller Möglichkeiten.

Ich vertraue auf die Intelligenz meines Herzens.

Die Intelligenz meines Herzens ist unfehlbar.

Die Kraft meines Herzens vermag alles.

Die Glückseligkeit meines Herzens ist unerschöpflich.

Ich folge meinem Herzen und seiner Intelligenz.

Ich strahle Frieden und Liebe aus.

Alles mir Wesensfremde löst sich in Wohlgefallen auf.

Ich bin das kreative Herz meines Universums.

Ich bin gesegnet in allem was ich tue.

Ich lebe in der unerschöpflichen Fülle von Allem.

Ich werde geliebt und geachtet.

Alles was ich mir wünsche geschieht unmittelbar.

Ich bin ein außerordentlicher Erfolg.

 

Affirmationen für spirituelles Wachstum

Durch mich scheint das Licht der Welt.

Meine spirituelle Kraft nimmt ständig zu.

Meine Welt ist getränkt mit dem Wissen, der Kraft und der Liebe meines Wesens.

Ich bin eins mit dem Universum.

Ich bin eins mit dem Leben.

Ich bin eins mit mir.

Ich achte das Gesetz der Liebe.

Ich gewinne Macht über mich.

Ich entwickle meine Lebenskraft.

Ich bedanke mich für alle Erfahrungen und wandle meine Essenz in strahlende Liebe um.

Ich schaue in die Welt und sehe mich selbst.

Ich vertraue mir.

Ich erkenne mich selbst.

Ich bin der siegreiche Schöpfergeist.

Ich zeuge mein Glück.

Ich sende strahlende Kraft aus und ziehe damit alles Fördernde an.

Ich bejahe mein Glück und es tritt rasch hervor.

Ich bin mutig und stark.

Ich lasse alle Ängste los.

Ich bin jetzt im Augenblick erlöst und frei.

Ich löse alle alten Muster auf.

Ich beende jetzt alle meine Ideen von Karma und Schicksal.

Ich befreie mich jetzt von der Idee karmischer Bindungen.

Ich erlöse mich und alle meine Erfahrungen.

Ich richte mein Herz auf die strömende Liebe aus.

 

Ich bin geleitet von der Intelligenz des einen Herzens.

Alles was ich mir wünsche geschieht unmittelbar.

Ich werde geliebt und geachtet.

Meine Arbeit ist hochgeschätzt.

Ich bin ein außerordentlicher Erfolg.

Ich bin.

ICH

OM

 

Ich BIN Affirmationen ...

Ich BIN der Weg, die Liebe und das Leben!

Ich BIN jetzt im Kraftpunkt meiner Existenz.

Ich BIN umgeben von den positiven Kräften meiner Existenz.

Ich BIN im Fluss mit dem Rhythmus meines Körpers.

Ich BIN körperlich und geistig flexibel.

Ich BIN kraftvoll und lebendig.

Ich BIN heute gesünder als je zuvor. 

 

 

Geschenke über Geschenke purzeln vom Himmel - ich fang sie auf!
alles liebe
:-)

Was ist eigentlich so wichtig?

Was ist eigentlich so wichtig?

 

Es wird viel publiziert über die Veränderungen der Welt, durch die wir jetzt gehen. Man könnte den Eindruck bekommen, dass es unabdingbar lebensnotwendig sei, sein ganzes Weltbild zu revidieren. Scheinbar ist alles, was man so gelernt hat falsch und nichts ist so wie es scheint. 

Das ist alles eine Übertreibung!

Als Kopernikus im 15. Jahrhundert herausfand, dass das als gültig angesehene Weltbild des Ptolemäus wohl doch nicht stimmte, entstand zwar in der damaligen wissenschaftlichen Gemeinde ein großer Aufruhr, aber sonst geschah nicht viel.

Für das Erleben der Menschen war es vollkommen gleichgültig ob sich die Erde um die Sonne drehte oder die Sonne um die Erde. Das Erlebnis des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs wurde dadurch nicht geschmälert und auch die Jahreszeiten änderten sich nicht. Man könnte also meinen, die Entdeckung Kopernikus's wäre nur eine akademisch theoretische Korrektur ohne konkrete Auswirkung auf das Leben der Menschen. Zu der damaligen Zeit war das auch so. Doch wie sehen wir Heutigen es an? Wir fliegen in den Weltraum, zum Mond und zum Mars und sogar zum Jupiter. Wer heute noch glaubt, dies sei auch mit dem Model des Ptolemäus möglich, der irrt. Um eine erfolgreiche Raumfahrt zu praktizieren bedurfte es des heliozentrischen Weltbildes, denn sonst hätten wir unsere Ziele auf Mars, Mond und Jupiter nicht erreicht. Es bedurfte also annähernd 400 Jahren, damit sich die Vorteile der kopernikanischen Entdeckung zeigen konnten. Das ist eine lange Zeit für Menschen. Heute zweifelt wohl niemand mehr daran, dass Kopernikus Recht hatte.

 

Das Gleiche geschieht genau heute mit den Erkenntnissen der Quantenphysik. Die aus der Kenntnis über das Verhalten von Bewusstsein und Energie entstehenden neuen Welt-Modelle sind so dramatisch, dass wir sie im Moment nur sehr schwer annehmen können. Es geht uns nicht anders wie den Wissenschaftlern zu Kopernikus's Zeiten. Es wirft alles über den Haufen, was wir seit Isaak Newton über die Welt zu wissen glaubten. Das ist tatsächlich schwerer Tobak und es wird wieder eine lange Zeit brauchen, bis es zum allgemein akzeptierten Wissen wird. Ich nenne es mal das "neue Wissen". Dieses neue Wissen wird sich ausbreiten wie Wasser in einem Schwamm und alle Bereiche des menschlichen Lebens durchtränken. Es wird dazu führen, dass es ein Verschmelzen der rational orientierten Wissenschaften mit der Philosophie und der Theologie/Spiritualität geben wird. Unser Tamagotchi (Ego) ist sehr neugierig und es wird Mittel und Wege finden das neue Wissen zu benutzen. Genauso, wie es das schon immer mit neuen Erkenntnissen getan hat. Es wird Menschen geben, die diese Entwicklung ablehnen. Diese Menschen werden aussterben. Das hat die Evolution auch immer schon so geregelt und übrig bleiben die, die das neue Wissen anerkennen, aufnehmen, benutzen und davon profitieren. Adaption ist eben nicht nur im Physischen eine evolutionäre Tugend.

 

Warum schreib ich das heute?

Es ist im Moment vollkommen egal ob du Zeit als einen aus der Vergangenheit kommenden, in die Zukunft weisen Vektor ansiehst, oder der Meinung bist, dass Zeit die Bewegung des Raumes ist, der sich in einer vieldimensionalen Hilbert-Struktur anordnet. Für dich bleibt das phänomänologische Erleben immer das Gleiche: Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, der Mond geht auf, der Mond geht unter, der Wecker tickt usw. Damit sich aber das Bewusstsein selbst erkennen kann, was soviel bedeutet wie: selbst verstehen, ist ein anderes Zeit-Modell erforderlich. Das alte Modell liefert nämlich keine Erklärungen für das neue Wissen. Dir kann das egal sein, wenn du dein ruhiges Leben weiterleben willst. (Was dir wahrscheinlich aber nicht gelingen wird!) Es ist im besten Fall für deine Ur-Enkel relevant, wenn die anfangen mit Zeitreisen zu experimentieren. Spätestens dann sollten sie über ein Zeitmodell verfügen, das besser passt als das Kreismodell von Omas Wecker.

 

alles liebe

Hans