Gedanken über die Zeit

Gedanken über die Zeit

 

In einer Zeit, in der sich wissenschaftliche Erkenntnisse allmählich uralten spirituellen Überlieferungen annähern, sollten wir uns darüber bewusst werden, dass unsere Kommunikationsmethoden von unserem Bewusstsein abhängig sind. Wir sollten uns klar machen, dass Technologien in den alten Überlieferungen genau so beschrieben wurden, wie wir das heute mit den unsrigen tun. Dabei benutzen die Alten, ebenso wie wir, eine Sprache und Bilder, die ihrem aktiven Bewusstsein entsprachen. Wenn wir uns heute auf diese "alte" Sprache und ihre Bilder einlassen, machen wir eine Zeitreise zurück in jenes Bewusstsein, das einst diese Überlieferungen erzeugte. Dabei verlieren wir uns oft in den unterschiedlichen Bezeichnungen und finden den roten Faden nicht, der die alte Symbolik mit uns verbindet. Um das alte Wissen für uns nutzbar zu machen, müssen wir es in unsere heutige Sprache und unser heutiges Verständnis übersetzen.

 

Das Meiste, das wir in unseren Tagen als wissenschaftliche Entdeckung feiern, ist bereits schon einmal bekannt gewesen. Die heutigen, mit Maschinen, Gerätschaften und Messgeräten gefundenen Erkenntnisse, wurden bereits vor Äonen intuitiv erkannt und gewusst. Nur das Bewusstsein war damals noch anders. Es bezog die damaligen Unerklärlichkeiten als "Magie" mit ein und schloss so die entstandenen Paradoxe.  Darüber stolpert nun unser heutiger Verstand und bewertet es als "Überlieferung" aus alter Zeit, ohne Relevanz. Wissen in unserem heutigen Sinne ist es für ihn nicht.

Die aktuelle Wissenschaft sagt uns aber, dass Zeit nicht das ist, für was wir sie halten. Sie sagt uns, dass es Existenzen auf anderen Zeitlinien gibt und das unser guter alter Zeit-Raum, einer von Myriaden ineinander geschachtelter Zeit-Räumen ist; dass Zeit eine Dimension ist, die weit weniger konstant und unverrückbar ist, als wir annehmen und die nicht überall gleich schnell oder langsam vergeht. Ja, dass sich sogar Ereignisse, die in unterschiedlichen Zeiten und Räumen stattfinden in diesem Zeit-Raum-Netzwerk sich gegenseitig beeinflussen, verstärken oder auslösen können.

All diese Erkenntnisse der modernen Quantenphysik sind in unserem Geist schon immer vorhanden. Anders sind die uralten Veden nicht interpretierbar. Der Geist enthält diese Informationen schon immer und bietet sie dem Bewusstsein in einer Form an, die unserem Intellekt akausal und unlogisch vorkommt. Wir dürfen nicht vergessen, dass unser rationaler Verstand auf der sozialisierten Verarbeitung von Wahrnehmungen der Vergangenheit basiert und daher an paradoxen Informationen scheitert. Doch unserer Seele, die ja das Wissen unseres eigenen Wesens ist, kommt es recht unwichtig vor, was der Intellekt denkt. Wir entwickeln uns und folgen einer dem Intellekt nicht nachvollziehbaren Logik, vor der er oft nur staunend innehalten kann.

 

Die moderne Neurologie wirft uns auf die "Tatsache" zurück, dass unsere liebgewonnene Welt nur eine persönliche Realität in unserem Kopf zu sein scheint. Und sie liefert auch gleich eine ganze Reihe nicht diskutierbarer Argumente in Form realer Stoffwechselmoleküle, deren Vorhandensein oder Abwesenheit darüber entscheidet, welche Realität oder welche Gefühle wir gerade wahrnehmen. In der Biopsychologie lernen wir, wie unser Gehirn einem Quantencomputer modernster Bauart gleicht, obwohl es doch schon vor so vielen Millionen Jahren entworfen wurde. Gleichzeitig ermutigen uns mathematische Erkenntnisse am Glauben an die Evolution festzuhalten. Immer öfter stoßen wir an Grenzen, die wir ohne unsere differenzierte Wissenschaft nicht erreichen könnten. Gleichzeitig zerstört diese Wissenschaft aber auch die behaglichen Illusionen, die wir uns über unsere Welt gemacht haben. Deshalb weigern wir uns erfolgreich die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte miteinander in Zusammenhang zu bringen, denn dann müssten wir unserem starren mechanistischen Weltbild abschwören und unseren Irrtum eingestehen.

Noch niemals ist die Menschheit jedoch in einem Irrtum stecken geblieben. Es hat zwar manchmal viele Jahrhunderte gedauert bis das Bewusstsein soweit entwickelt war, dass es seine Trugschlüsse erkannte. Üblicherweise hat es aber dann damit radikal aufgeräumt, denn sonst würden wir heute noch glauben, dass die Erde das Zentrum des Universums ist, um das sich alle Planeten und die Sonne drehen. Und so wird es jetzt auch wieder sein, denn die Modelle der Quantenphysik scheinen uns zu bestätigen, was die spirituellen Weisen schon immer sagten:

Die Welt ist eine Illusion, aber die einzige, in der wir uns ihrer und unserer Natur gewahr werden können.

Unsere Forschungen werfen immer mehr Fragen auf, als beantwortet werden und hinterlassen eine wachsende Unsicherheit in uns. Wir scheinen auf einer Reise zu sein, deren Beschleunigung wir weder abstellen noch beeinflussen können. Ausgeliefert an das zerbröckelnde Weltbild unseres Gewahrseins, suchen wir nach einer Erklärung des Ganzen. Suchen die vereinheitlichte Weltformel, deren Komponenten uns immer mehr entgleiten. Doch wir haben die aus uraltem Wissen geschöpften Hoffnungen und glauben daran, dass es eine uns verständliche Logik ist, die unser Leben ausmacht, uns verstehen lässt und in der unser Universum wurzelt. Wir glauben daran, dass es eine Liebe gibt, die letztendlich alle unsere Befürchtungen auslöschen und uns den ersehnten Frieden bringen wird.

 

Was ist Zeit?

Als Menschen erleben wir Zeit als etwas, was sich scheinbar unaufhaltsam und mit konstanter Geschwindigkeit aus unserer Vergangenheit in unsere Zukunft verschiebt. Wir selbst scheinen dabei an die Gegenwart und hier im Besonderen an den jetzigen Augenblick gebunden zu sein. Dieser stabile Punkt im Zeitempfinden gaukelt uns das Fließen der Zeit vor. Trotz allem menschlichen Erleben wird jedoch dieses "Fließen der Zeit" auf naturwissenschaftlicher Basis nicht bestätigt.

Jetzt können wir jedoch auch nicht behaupten es gäbe das Phänomen Zeit nicht, wollen wir uns nicht lächerlich machen, denn jeder von uns erlebt etwas, was wir „Zeit“ nennen.

Bei näherer Betrachtung ist die Aussage: "die Zeit fließt" nur dann sinnvoll, wenn eine "stehende Zeit" denkbar wäre. Doch könnte man die Zeit anhalten, wie lange würde die Zeit dann stehen bleiben?  Sobald wir so an die Zeit herangehen enden wir in endlosen Paradoxen. Ähnlich wie den Raum, der von uns auch nicht als "nicht-existent" gedacht werden kann, müssen wir die Zeit als ein Wahrnehmungs-Phänomen hinnehmen, wollen wir überhaupt etwas über sie erfahren.

Zunächst einmal müssen wir uns darüber klar werden, was wir wahrnehmen. Was wir mit "Wahrnehmung" meinen, ist die Aufnahme von Information. Mit unseren 5 ++ Sinnen nehmen wir Informationen auf und erleben dadurch eine persönliche Realität, von der wir annehmen, dass Andere sie auch so wahrnehmen. Es spielt dabei keine Rolle ob die Information "abstrakt" durch Gefühle und Gedanken oder "konkret" durch Dinge und Situationen aufgenommen wird. Wichtig ist, dass es einen konstanten Strom von Informationen gibt, der auf uns einstürzt und mittels des Bewusstseins in eine "Welt" verwandelt wird. Wir gehen davon aus, dass dieser Informationsstrom aus unserer Vergangenheit in unsere Zukunft fließt.

Doch woher nehmen wir diese Annahme und wie können wir sie überprüfen?

Wir wissen das Wahrnehmung ein Bewusstseins-Prozess ist, dessen Symptome sich im Gehirn zeigen. Wir wissen, dass die Informationen, die diese Wahrnehmung auslösen im Grunde Schwingungsmuster aus einem "nicht-lokalen" Raum sind, der uns eine Palette an Möglichkeiten anbietet, aus denen wir auswählen. Wir geben diesen Schwingungsmustern einen Zeitaspekt, weil wir das so gewohnt sind. In einem "nicht-lokalen" Raum existiert aber keine Zeit und damit kann es auch keine "Schwingungsmuster" geben. Was wir also wahrnehmen, transponieren wir selbst in den "Zeit-Raum", in dem wir uns selbst als existent wähnen.

 

Ein Licht kann in unserer Erfahrungswelt nicht gleichzeitig „An“ oder „Aus“ sein, sehr wohl aber zu einem Zeitpunkt „An“ und zu einem anderen „Aus“. Das ist unsere Alltagserfahrung. So haben wir das seit Jahrtausenden "Zeit" erfahren und gelernt.

Heute aber lernen wir aus der Quantenphysik, dass es sehr wohl Situationen gibt, die gleichzeitig in sich gegenseitig ausschließenden Zuständen sein können. Hier kann ein Licht gleichzeitig „An“ und „Aus“ sein.  Allerdings nicht in der gleichen Raumdimension. Information kann also einen beliebigen, also auch paradoxen, Zustand haben, jedoch nicht im gleichen Augenblick oder im gleichen Raum. Demzufolge muss es so viele Räume und/oder Zeitlinien geben, wie es Informations-Zustände gibt.

Wir nehmen also nur den Raum wahr, in dem sich Information befindet, die mit unserer Resonanzfrequenz übereinstimmt. Einen Wechsel der Räume und damit unserer Resonanzfrequenz, erleben wir als Zeit. Wir erleben also die Zustandsänderung von Information als „ZEIT“.

 

Wie kommen wir auf die Idee, dass es nur eine Zeitrichtung gibt?

Eine Erklärung dafür ist der Zusammenbruch der Wellenfunktion. Eine Information ist solange ein Informationspotential, wie sie nicht beobachtet = erkannt wurde. Dieses Informationspotential existiert mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erkannt zu werden im nicht-lokalen Bewusstsein. Diese Wahrscheinlichkeit verändert sich aufgrund der Aktivität des Bewusstseins laufend. Zu einem Zeitpunkt X erreicht die Wahrscheinlichkeit 100% und das lässt das Potential als Wahrnehmung manifestieren. Damit wird sowohl der Zeitpunkt als auch der Raum festgelegt, zu dem und in dem die Wahrnehmung passiert. Alle anderen Möglichkeiten der Manifestation verschwinden damit.

Die unzähligen Räume und Zeiten, in denen die Information bisher existierte, brechen in den Zeit-Raum zusammen, in dem die Wahrnehmung passiert. Auf diese Weise erhält die Information einen Orts- und einen Zeitaspekt, den sie ursprünglich nicht hatte. Wir haben ihr diese Aspekte zugeordnet. Wir haben das getan! Der Zeitaspekt X, der Zeitpunkt und der Raumaspekt Y, der Ort, an dem wir existieren, sind unsere originären Beiträge. Diesen Manifestationsakt bezeichnen wir mit JETZT.

Das Jetzt ist weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Die Vergangenheit entsteht durch die Erinnerung an bisherige unterschiedliche Jetzt und die Zukunft ist eine Hochrechnung auf Basis unserer bisherigen Erinnerung und Erfahrung. Das Jetzt ist der Raum und die Zeit in der tatsächlich das Wunder geschieht, bei dem aus Nichts ein Etwas wird. Ein Etwas, das wir Menschen dann unser Leben nennen.

Doch wer bestimmt den Zeitpunkt X? Der Zeitpunkt X ist abhängig vom Wahrscheinlichkeitszustand der Information und dieser Wahrscheinlichkeitszustand sagt etwas darüber aus, wie die Rückwirkung der Wahrnehmung auf das nicht-lokale Bewusstsein ausgefallen ist. Es ist eine kausale Rückwirkung, die einem Ursache-Wirkung Mechanismus folgt und die neue Informationsmuster hervorbringt, die als Potentiale in unendlich vielen Räumen und Zeiten existieren. Einige davon werden die Wahrscheinlichkeit 100% haben und so zur nächsten Wahrnehmung werden. So erschaffen wir die Einbahnstraße der Zeit, die von der Vergangenheit in die Zukunft fließt.

Doch das Gefüge wäre zu einfach, wenn wir annehmen, dass es sich bei dem nicht-lokalen Bewusstsein um eine unberührte Masse handeln würde, die sich vollkommen glatt und spiegelgleich ausbreitet. Wir wissen nicht ob die von uns wahrgenommene Information aus einer, relativ zu uns gesehenen, Zukunft oder Vergangenheit stammt. Ereignisse, die erst in unserer Zukunft geschehen werden, können so bereits Informationen geschaffen haben, die wir wahrnehmen. Ereignisse, die in unserer Vergangenheit liegen, haben bereits Informationen ausgestreut, die wir erst jetzt wahrnehmen. Beide Informationsquellen verknüpfen wir in unserem Jetzt und schaffen so unsere persönliche Zeit bzw. unseren persönlichen Lebensweg. Anhand der Wahrscheinlichkeiten unserer Wahrnehmungen stricken wir unseren persönlichen Vorhang der "Maya", der Illusionen. Dieser selbst gestrickte Vorhang kann von uns niemals paradox erlebt werden, denn das Verstricken folgt unseren eigenen Bewertungen und Glaubensüberzeugungen. Unser hochentwickeltes Erinnerungsvermögen ist der Bewahrer dieses, die Wahrheit verschleiernden Vorhangs und wir tragen schwer daran. Vor allem, wenn wir die Ursachen unserer jetzigen Situation in den Annalen der Vergangenheit suchen oder Angst vor der Zukunft haben. Mach dich frei von diesen Ansichten und wisse: Dein Kraftpunkt liegt hier und jetzt! Dieser Gedanke wird dich in die Freiheit führen.

 

Im Taoismus wird das "Tao" als das alles umfassende erste Prinzip verstanden, welches für den rationalen Verstand immer undefinierbar und namenlos ist. Es ist Urgrund alles Existierenden und der Ursprung der Welt. Das Tao durchdringt alles, existiert überall und zu allen Zeiten. Aus ihm entsteht der Kosmos, in dem alles lebt - auch Zeit und Raum!

 

… und wenn du das Tao in seiner abgrundtiefen Gnade begreifst, wirst du lächeln und wissen ….

 

alles liebe
Hans

Das Nötige, das Mögliche und das Unmögliche

Das Nötige, das Mögliche und das Unmögliche

Gedanken vom Unbewussten zum Bewussten

 

Als Menschen sind wir in der Lage, unsere eigene Realität durch die gezielte Veränderung unseres Bewusstseins zu beeinflussen. Die Grundidee für dieses Modell stammt aus der Quantenphysik. Sie besagt, dass durch ein "Feld" alles miteinander verbunden ist. Die Physiker nennen dieses Feld "Nullpunktfeld", andere Namen sind: Quantenfeld, morphisches Feld, Matrix oder Akasha. Ich bevorzuge die Bezeichnung: "Nullpunktfeld" oder auch "Akasha". In diesem Nullpunktfeld ist alles, was jemals war und alle sich daraus ergebenden Möglichkeiten als Schwingungsmuster enthalten. Es stellt somit die Gesamtheit aller Erfahrungen dar und erzeugt die Wahrscheinlichkeiten, auf Grund derer, neue Erfahrungen gemacht werden können. Es grenzt möglichen Zustände gegen die unmöglichen Zustände ab. Diese Gesamtheit in der Akasha ist für uns letztendlich nicht fassbar, denn unsere Untersuchung, Messung oder Erkundung begrenzt sie bereits auf das uns Vorstellbare. Selbst die Idee der Untersuchung ist bereits eine Manifestation, der in der Akasha enthaltenen Potentiale. Da wir selbst definieren was zu untersuchen ist, sind die Grenzen der Untersuchung und damit ihre Ergebnisse, bereits festgelegt, bevor wir überhaupt mit ihr anfangen. Die aus der Untersuchung stammende Wahrnehmung wird unserem bereits vorliegenden Glauben folgen und die Muster im Nullpunktfeld mehr vertiefen. Anders gesagt grenzt unsere eigene Betrachtungsweise die Menge der Möglichkeiten ein, ohne dass wir dies bemerken. Nicht nur, dass wir durch das allgegenwärtige Nullpunktfeld ohne Zeit und unabhängig von Entfernungen miteinander kommunizieren, dieses Feld stellt gewissermaßen die Grundlage dar, aus der wir unsere Realität erschaffen. Das Nullpunktfeld formt sich also so, wie wir mit unserem Dasein darauf einwirken. Diese Einwirkung geschieht tatsächlich auf einer physikalisch messbaren, subatomaren Ebene. Erst durch unsere Anwesenheit und die dadurch vorhandene Modulation im Nullpunktfeld, entsteht Energie und daraus dann Materie. Diese Modulation, die wir uns wie die Kreise vorstellen können, die Regentropfen auf einer Pfütze erzeugen, breitet sich um uns aus und verändert die Stille in der Akasha.

Wir erfassen das als unsere "Gefühle". Die unbewusste Erfassung der Gefühle, lässt zunächst Intuition entstehen, die sich später dann in unserem Gehirn zu Gedanken verdichtet. Diese Gedanken repräsentieren unsere bewusste Wahrnehmung dessen was ist. Gleichzeitig wirken sie auf die Strukturen im Nullpunktfeld zurück. Jeder Mensch tut das, doch nicht jeder Mensch ist sich der sich daraus ergebenden Konsequenzen bewusst.  Jeder Mensch - im Grunde jedes Leben - entscheidet so für sich, wie seine persönliche Realität sein soll. Seine Entscheidung erfolgt anhand einer Reihe von Annahmen, die wir "Wissen" nennen und die der Phantasie Grenzen setzen. Indem wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf einzelne Aspekte des Nullpunktfeldes legen, wird aus dem so beobachteten Teil der „Quantensuppe“, ein morphogenetisches Feld, aus dem sich dann unsere Realität manifestiert. Eine Realität, in deren Zentrum wir leben.

Unsere Aufmerksamkeit wirkt so ähnlich, wie die statische Elektrizität, die kleine Styroporkügelchen an einer Plastikfolie kleben lässt. Je höher die Aufladung/Aufmerksamkeit desto mehr und dichter ballen sich die Kügelchen zusammen. Mit diesem Modell ist es möglich sich rational so weit zu entwickeln, dass jeder Einzelne in der Lage wäre, seine eigene Welt zu erschaffen.

Die Quantenphysiker tun das bereits in ihren Experimenten. Was uns allen noch fehlt, sind die Erkenntnis und der Glauben, dass dieser Mechanismus auch von Jedem in der makroskopischen Welt anwendbar ist. Dieser Erkenntnis steht allerdings die enorme Verantwortung gegenüber, die eine selbsterschaffene Welt mit sich bringt und die nicht mehr an eine "höhere Instanz" abgegeben werden kann. Vor dieser Verantwortung haben wir Angst. Unser Gehirn kann deshalb die dazu gehörige neuronale Vernetzung nicht aufbauen. Daher versuchen wir vordergründig, unser Denken durch Methoden wie positives Denken,  Visualisierungen, Meditationen etc. zu beeinflussen. Doch solange unser Verstand im Hintergrund alle Veränderungswünsche anhand der kollektiv gelernten Muster korrigiert, kann sich nichts verändern. Unser Verstand wird immer versuchen, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was wir bereits als wahr anerkannt haben. Seine einzige Aufgabe ist es, unser Leben zu sichern. Er ist einfach ein Überlebens-Computer und seine Arbeitsweise entspricht auch ziemlich genau, den uns heute bekannten Computertechnologien. So antik wie unsere heutigen Computer, so arbeitet auch unser Verstand wie in der Steinzeit. Er schärft unsere Sinne und bringt den Körper zu Höchstleistungen, wenn Gefahr droht. Aber er versagt kläglich, wenn es um das Überleben in einer Zeit geht, in der es weder Mammuts noch Säbelzahntiger gibt und er selbst die Uhren schneller ticken lässt. Der Verstand ist die Scheuklappe, die verhindert, dass wir unsere tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten erkennen. Er ist es auch, der uns immer wieder vor großartigen Gedanken zurückscheuen lässt.

Machen wir einen kleinen Test, um die Funktionsweise des Verstandes zu erfahren:

Setz dich ruhig hin, und versuche dir durch Autosuggestion, positives Denken oder Ähnlichem zu wünschen, dass sich ein gerade aktuelles Problem heute vollständig auflösen wird.

Beobachte dabei, was sich in deinem (Gewahrseins-)Hintergrund abspielt:

Sind da nicht Stimmen, die in etwa sagen: „So ein Quatsch, das passiert nie…“ oder „das funktioniert doch sowieso nicht“ oder "jetzt spinnst du völlig" ... oder etwas in dieser Art.

Je größer das ausgesuchte Problem für dich ist, desto lauter werden diese Widerstände. Der Verstand sabotiert deinen Wunsch. Er kennt es nicht anders. Er leistet jeder Veränderung erbitterten Widerstand und kämpft gegen alles an, was nicht deinen bisherigen Erfahrungen gemäß ist. Eine einfache Problemlösung, die ganz von selbst funktioniert, kennt er nicht. So hält er dich in dem engen Kreis dessen fest, was du als deine mentale Akzeptanz kennst.

 

Noch ein Versuch:

Stelle dir vor du kannst schweben. Jetzt und auf der Stelle!

Was passiert?

Selbst wenn du mit allen zur Verfügung stehenden Techniken dieses Szenario visualisierst und dich noch so stark darauf konzentrierst, dein Verstand wird dich auf den sog. "Boden der Tatsachen" zurückholen. Dem Modell des Nullpunktfeldes folgend, besteht aber eine wahrscheinliche Möglichkeit, dass Menschen schweben können, wenn sie eine Methode entwickeln könnten, ihren Glauben an die Schwerkraft aufzugeben. Demgemäß könnten wir unsere Realität solcherart verändern, dass Gravitation keine Rolle mehr spielt. Doch nicht nur Schweben könnten wir manifestieren, sondern wir könnten unsere gesamte Realität nach Belieben verändern - gelänge es uns nur, den mit Glaubenssätzen vollgestopften Verstand auszuschalten.

Eine vollständige Abschaltung des Verstandes ist bis heute bei einem als „gesund“ geltenden Menschen jedoch noch nicht vorgekommen. Es ist ziemlich sicher, dass der Verstand selbst, einem kollektiven Muster entspricht, welches sich evolutionär entwickelt hat. Immerhin hat der Prozess der Evolution dazu geführt, dass du diese Zeilen lesen kannst. Somit dient es deinem langfristigen (weltlichen) Überleben, wie alle anderen kollektiven Regeln und Gesetze auch. Es ist aber möglich aktiv in die Wirksamkeit der kollektiven Grenzen einzugreifen und ihren Einfluss in kleinen Schritten zu verschieben. Wenn wir auch nicht in der Lage sind, große spontane Veränderungen der Realität hervorzurufen, so können wir doch lernen, uns von dem übermächtigen Diktat des Kollektivs zu befreien. Wir müssen dazu nur unseren Verstand überlisten, indem wir mit kleinen Dingen anfangen.

Indem wir anfangen, unsere eigene Gefühlslage bewusst zu verändern, verändern wir kleine Dinge in unserer Realität. So entstehen für unseren Verstand Paradoxe, weil die Beobachtung der Realität nicht mehr zu seinen Erfahrungsmustern passt. Paradoxe sind die Brecheisen, mit denen sich unser Verstand erweitern lässt. Der Verstand kann ein Paradox nicht "in Ruhe" lassen. Er wird seine ganze Kraft aufwenden, um das Paradox in sein bestehendes Regelwerk zu integrieren. Dabei lernt er ganz nebenbei, dass die Welt "da draußen" in einem direkten Zusammenhang mit den Gefühlen zu stehen scheint und dass er sich nicht ohnmächtig in einer bewusstlosen Umwelt befindet. Damit hat er auch schon die größte Barriere überwunden, die ihn von seiner eigenen Entwicklung abhält. Nur dürfen die Paradoxe nicht zu übermächtig werden, denn dann gibt der Verstand auf, das Gehirn bekommt Angst und es gibt für lange Zeit keine Chance mehr, die Grenzen zu überwinden.

Ist man diesen Weg der kleinen Veränderungen ein Stück weit gegangen, erscheint einem der eigene Verstand wie ein Kind, das die Regeln der Erwachsenen fraglos annimmt, aber auch seine eigenen kreativen Gedanken entwickelt. So wie ein Kind vom Krabbeln zum Laufen kommt, wenn es sich aufrichtet. Schritt für Schritt lässt es sich dann auf immer neue Erfahrungen ein. Dabei lernt es, sowohl sein Gewicht aus der Horizontalen in die Vertikale zu heben, als auch dabei in Balance zu bleiben. Schließlich wird es nur noch zum Spaß den neu eroberten Zustand verlassen und zum Krabbeln zurückkehren. Genau so entwickelt sich der Verstand (das Ego) und re-integriert sich wieder in das überpersönliche Bewusstsein.

 

Indem erst einmal kleine Dinge des Alltags bewusst gesteuert werden, verschieben sich allmählich die Grenzen, an die sich der Verstand hält. Bis er schließlich in der Lage ist, die kollektiv vorgegebenen Denkmuster zu überwinden und seine eigenen Modelle der Realität zu entwerfen. Die Techniken hierzu habe ich in meinem Buch "Master Reset Prozess" beschrieben. Im Grunde ist der "Master Reset Prozess" nichts anderes als ein Radiergummi, mit dem die Kerben und Riefen aus dem Bereich des Nullpunktfelds radiert werden, der zum persönlichen Bewusstsein gehört. Durch Erziehung, Schule und Lebenserfahrung sind dort Programmierungen eingraviert worden, denen der Verstand blind folgt, wie die Nadel eines alten Schallplattenspielers der Schallplatten-Rille. Alle Menschen, die scheinbar Unmögliches erreichen, oder sogar in der Lage sind physikalische Gesetze auszuhebeln, haben nichts anderes getan, als eine neue Schallplatte aufzulegen und den Verstand auf die neue Rille zu setzen. Alles andere passiert dann ganz von allein. Wie wirkungsvoll das ist, kannst du perfekt in deinem Alltag beobachten. Woher kommen wohl Sprüche wie diese:

 

„Wer Probleme hat, bekommt immer noch welche hinzu“

„Ein Pechvogel zieht das Pech magisch an“

„Mir passieren immer dieselben Dinge“

„Wer hat, dem wird gegeben“

„Wer wenig hat, dem wird auch noch genommen“

 

Diese „Wahrheiten“ können wir durch eine Neu-Ausrichtung unseres Verstandes direkt beeinflussen. Wenn uns das Veto des Verstandes auch nicht schweben lässt, so können wir doch reich sein oder arm, gesund oder krank. Wir können Glück oder Pech haben und mit oder ohne Probleme leben. Wir können uns sogar gesund denken und viele Ziele bzw. Wünsche verwirklichen, ohne in Konflikt mit den Rahmenbedingungen in der Akasha zu kommen. Der einzige Grund warum ein "Reicher reich" ist, ist weil sein Bewusstsein auf "Reichtum", Fülle und Überfluss fokussiert ist und sein Verstand nicht dagegen arbeitet. So produziert diese Haltung, dass für das persönliche Empfinden von "Reichtum" notwendige Materialisationsmuster. Aus dem gleichen Grund ist der Pechvogel auf Pech fokussiert. Deswegen scheint ihn das Pech zu verfolgen. Genauso ist das Bewusstsein des Problemgeplagten auf „Probleme“ fokussiert und das des Verlierers auf "verlieren". Und ja, du ahnst es schon: der Kranke auf Krankheit. Jeder bekommt so dasjenige, auf das er sich fokussiert.

Neu daran ist jedoch, dass wir nun dem Verstand ein physikalisches Modell anbieten können, mit dem er den Mechanismus verstehen kann. Hat er die Zusammenhänge erst einmal begriffen, fällt es ihm immer leichter, sich von den Akasha Vorgaben zu lösen und seiner eigenen Wege zu gehen. So entsteht Kreativität, die uns eine immer weiter aufblühende Phantasie beschert.

 

Es ist eingehend untersucht worden, dass einzelne Individuen sich absichtlich weiter als üblich aus dem kollektiven Bewusstsein ihrer Gesellschaft „ausklinken“ können und dadurch ein deutlich erweitertes oder abweichendes Realitätsspektrum erleben. Berichte darüber findet man u. A. in Yoganandas „Autobiografie eines Yogis“ und Lynn McTaggerts „Nullpunktfeld“ oder Eben Alexanders " Blick in die Ewigkeit". Eine weitere gute Quelle zur Vertiefung dieses Themas ist Joe Dispenzas Buch: "Werde übernatürlich", dessen provokanter Titel niemanden abschrecken sollte, der sich ernsthaft mit den spirituellen Konsequenzen der neuen Physik beschäftigen will.

Ein Ausklinken aus dem kollektiven Realitätsspektrum kann jedoch auch problematisch werden, nämlich dann, wenn der Betroffene noch zu wenig Selbstbewusstsein oder zu viele aktive Sabotageprogramme hat. (z. B. bei Verwendung von Drogen, zu viel Ehrgeiz oder dem Streben nach Macht) Diese Menschen landen regelmäßig in der Psychiatrie oder sammeln sich in obskuren Sekten oder esoterischen Zirkeln. Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist sehr schmal und eine existentielle Entwicklung vollzieht sich auf diesem Grat. Daher ist es sehr sinnvoll, diesen Weg nur mit einer erfahrenen Begleitung zu gehen oder zumindest so langsam, dass der nächste Schritt erst erfolgt, wenn man wieder einen festen Standpunkt gefunden hat. Den Weg dieser eigenen Entwicklung muss man jedoch auch mit Begleitung, allein gehen. Man wird dabei feststellen, dass er immer einsamer wird. Es wird immer weniger Menschen geben, mit denen man sich austauschen kann, denn der Weg führt aus dem Kollektiv heraus. Heraus aus dem Hologramm in eine Welt, die sich nicht mehr kommunizieren lässt. Das muss jedem klar sein, der sich auf diesen Weg einlässt.

 

Gerade in unserer heutigen Zeit, die von einer zunehmenden Geschwindigkeit des Lebensrhythmus geprägt ist, besteht eine große Gefahr, durch Selbstüberschätzung vom Weg abzukommen. Wir sind einer Informationsflut ausgesetzt, die kaum noch zu bewältigen ist. Dazu zählt vor allem das Internet mit seinen unendlich vielen, unüberprüfbaren Informationen. Die persönliche Entwicklung setzt voraus, dass man sich für einen Weg, eine Methode und eine/n Lehrer/in entscheidet und den Weg unter deren Führung geht. Das Hin- und Herspringen zwischen den vielen Lehren, Lehrern und Methoden führt nur zur Vermehrung der Saboteure und dadurch zu größerer Verwirrung. Der Zusammenbruch unseres rationalen Kontrollsystems ist so bereits vorprogrammiert.

 

Indem sich jedoch jeder Einzelne wieder mehr nach innen wendet und die Begrenzungen des Kollektivs auflöst, verändert sich die Prägung in der Akasha, die Rupert Sheldrake als morphisches Feld bezeichnet. In diesem "morphischen Feld" prägen sich die Eigenschaften, Spezifikationen und das Verhalten einer Spezies ein. Je mehr Menschen sich mit der eigenen Beruhigung befassen, desto schneller lernt die Menschheit und desto einfacher und schneller lernt jeder Einzelne. Das geht so weit, dass in der Zukunft, Neugeborene bereits das so gelernte Wissen mitbringen. Indem wir unsere Begrenzungen immer schneller auflösen, entwickeln wir mehr bewusste Möglichkeiten. Wohlgemerkt: Nicht der Einzelne löst seine Begrenzungen immer schneller auf, sondern die Geschwindigkeit erhöht sich, weil immer mehr Menschen im Kollektiv, zur gleichen Zeit an sich arbeiten. Heute befinden wir uns bereits mitten in einer Phase der exponentiellen bewussten Weiterentwicklung und müssen dringend die von uns erschaffenen Systeme in der Welt an unsere Entwicklung anpassen. Wir erleben das an allen Ecken und Enden: Sozialsysteme, Wirtschafts- und Finanzsysteme, Verkehrs- und Energiesysteme. Alle scheinen auf einmal und plötzlich, den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Wir (unser Verstand) suchen verzweifelt nach Lösungen und finden keine im Vorrat unserer Erfahrungen. Ratlosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht breiten sich aus.

 

Doch so, wie in uns das Alte verschwindet, zersetzen sich auch die entsprechenden Strukturen in unserer Realität. Wenn wir uns nicht bald auf unser wirkliches Potential besinnen, wird uns die erzeugte Realität zwingen, unsere tatsächlichen Potentiale anzuerkennen und unseren Steinzeitverstand endgültig abzulegen. Das wird weh tun. Besser ist es wohl, dass wir uns auf breiter Basis darüber klar werden, was es bedeutet, das „Ego“ zu überwinden. Dass wir uns daran erinnern, welche Kräfte in uns schlummern und sie bewusst entwickeln. Die Entmachtung des rationalen Verstandes zugunsten der Weisheit, die aus dem Herzen quillt, können wir uns wieder als Teil der Schöpfung begreifen, der darin sowohl "Primus inter pares" ist, als auch an deren Kreation teil hat. Mit dem Ende der Vorherrschaft des "nur Rationalen", kehrt die Intuition zurück und in ihrem Gefolge erscheint auch die Magie des Herzens wieder. Der verlorene mystische Ausdruck der menschlichen Seele kehrt wieder heim. Das Tragische an der menschlichen Geschichte ist, dass es der Verstand selbst sein muss, der die Tore für das Neue öffnet, indem er sich selbst an das Neue hingibt.

 

Wie diese Entwicklung endet, können wir nicht wissen, denn „wissen“ gehört zur Domäne des Verstandes. Aus heutiger Sicht ist eine emotional-intuitive Gesellschaft kaum vorstellbar, gehört jedoch zur Gesamtmenge aller menschlicher Möglichkeiten. Der Quantenphysik zufolge hat jeder Zustand eine gewisse Wahrscheinlichkeit des Auftretens. Diese Wahrscheinlichkeit wird sich wohl nie berechnen lassen, aber indem jeder Einzelne sich ändert, ändert sich auch diese Wahrscheinlichkeit. Ihre  Änderung führt dazu, dass sich die Dinge ändern und es immer mehr Menschen, auf immer einfachere Art und Weise schaffen, sich zu ändern. Um unsere heutigen Probleme zu lösen, müssen wir uns darüber immer wieder bewusst werden, aber irgendwann wird das neue Verhalten zum Normal geworden sein, über das man sich keine Gedanken mehr zu machen braucht.

Auch wenn es bis dahin noch ein gutes Stück des Weges zu gehen gilt, so führt der Weg aus dem finsteren Tal der Unbewusstheit ins Licht der Menschlichkeit.

 

Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche - und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

(Franz von Assisi)

 

alles liebe

Hans

 

PS: Hier findest du noch Informationen zu meinem Buch "Master Reset Prozess" und noch einiges mehr.

Sensibles Leben

Sensibles Leben ...

Manche Menschen meinen, es sei nicht leicht in dieser Welt zu leben. Sie glauben das aufgrund ihrer eigenen Sensibilität. Oft geht ihnen das Leid und das Unglück anderer Menschen, wegen dieser Sensibilität und dem daraus resultierenden Mitgefühl, sehr nahe. Gerade, wenn man für sich selbst die intensive Wirkung innerer Stille erfahren kann und das Leben aus seiner Mitte heraus lebt, wirkt die Wahrnehmung der Ohnmacht und des Kummers Anderer, umso schmerzvoller auf einen selbst ein. Man möchte dann vor lauter Liebe helfen und muss feststellen, dass man regelmäßig scheitert. Das kann so weit gehen, dass man selbst frustriert wird und sich am liebsten von der Welt und ihren Problemen abwendet.

Nun, bedenke, dass niemand das Recht hat, sich in die Lebensgestaltung eines anderen ungefragt einzumischen. Egal wie bedrückend, schmerzvoll oder aussichtslos auch der Zustand oder die Situation des Anderen erscheint. Es gibt einen Grund für diesen Zustand und solange der Betroffene nicht nach Hilfe ruft, muss man aus seiner eigenen Mitte heraus die Kraft schöpfen, dem Drama zuzusehen. Sich daran zu halten ist oft schwer und voller ethisch, moralischer Zweifel. Doch so wie man selbst gelernt hat in die eigene Mitte zu kommen, so kann das Jeder. Punkt.

Es ist nur eine Frage der Motivation. Die in Ohnmacht, Leid, Abhängigkeiten und Kummer Geratenen, hatten ihre Motivation nicht auf die Erlangung der eigenen Mitte gelegt. Sie ernten also nun, was sie dadurch gesät haben. Die physische Realität ist nicht die letzte Wirklichkeit, auch wenn wir darin begeistert spielen. Jeder Mensch erhält immer wieder Erinnerungen aus der geistigen Welt, dass er das Physische nicht so selbstverständlich nehmen sollte und dass die erlebte Realität eine höchst flexible Illusion aus geistigen Elementen ist. Als interdimensionales Wesen existiert jeder von uns auch gleichzeitig auf vielen weiteren Ebenen. Diese multidimensionalen Kopien unsere Selbst sind mit den richtigen Methoden erfahrbar und aus ihrer Sicht ist das Leben auf der Erde kein Jammertal.

Wenn du bereit bist, zu lernen, wie du deine alternativen Existenz-Versionen konzentrieren kannst, dann wirst du in der Lage sein, dich aus dem Gefühl der Ohnmacht zu befreien. Du wirst in der Lage sein, dein Leben so zu steuern, dass du das Leid und den Kummer der Anderen nicht mehr erfährst. Was du als Probleme bei anderen erkennst, sind nämlich nur deine eigenen Projektionen, für die sich die multidimensionalen Versionen deiner Selbst, als Projektionsräume zur Verfügung stellen. Es bist immer du selbst, der/die diese Gefühle der Angst, Ohnmacht und des sorgenvollen Kummers erleben will.

Je mehr du dir das klar machst, desto schneller wirst du deine Sensibilität beherrschen.

Wenn du dich täglich mit der Quelle in dir verbindest, wirst du immer mehr zu dieser Quelle werden. Dein Leben wird dann in jeder Sekunde von der Liebe durchtränkt sein, die aus dem interdimensionalen Wesenskern strahlt. Die Liebe und Weisheit der tiefen inneren Gewissheit deiner Mitte strahlt aber nicht nur in der Person, für die du dich gerade hältst, sondern auch in den Versionen deiner selbst, die in anderen parallelen Ebenen leben. Das sind genau die, die sich dir zur Verfügung stellen. Alle deine Existenzen - in den Multiversen deines Seins - wissen dann, dass alles gut ist, dass du anfängst, diese Welt mit anderen Augen zu betrachten und dein Mitgefühl wird sich mild in deinem Herzen ausbreiten. Du wirst anderen Menschen, die noch alles wichtig und tragisch nehmen und sich in den Kleinigkeiten und Unwichtigkeiten des Lebens verlieren, mit Wohlwollen und Freundlichkeit begegnen, ohne dass dich ihr Stress aus deiner Mitte wirft. Du wirst auch feststellen, dass in deiner Realität, Leid und Unglück abnehmen und du immer weniger Menschen begegnest, die noch in ihrem Jammertal gefangen sind.

Mit der Anbindung an deinen Wesenskern durch Konzentration erhältst du die Kraft, einen erweiterten Blick auf das Leben zu werfen. Die engen Grenzen illusionärer Bedingungen lässt du dann hinter dir und lernst, indem du dein Leben lebst. Verweile in diesem Zustand und du wirst immer durch dein Leben geführt. Die Verbindung zu Liebe und Weisheit bewirkt, dass du ständig spürst, was jetzt auf menschlicher Ebene zu tun wäre. Aber du wirst viel öfter spüren, dass du etwas sein lassen sollst. Mit deiner Entwicklung wirst du die wenigen Menschen, die einfach nicht hören wollen, in ihrem Leid belassen können, ohne dabei mitzuleiden. Du kannst dann in der inneren Gewissheit verweilen, dass auch diese Menschen durch ihr Handeln auf ihrem Lebensweg einmal aufwachen werden.

Nun, ich sage dir und du wirst das bald auch selbst feststellen, dass das Wichtigste, was es für den Rest dieser Inkarnation noch zu tun gibt, diese Arbeit an dir selbst ist. Du hast die Aufgabe übernommen, das Licht in die Welt zu tragen und das, was du bist, vor allen anderen zu personifizieren.

Deine Entwicklung führt in eine völlig andere Art der Liebe, als dies üblicherweise verstanden wird. Indem du immer lichter, transzendenter und weiser wirst, strömt die Liebe, die alles sein- und zulassen kann, immer stärker aus dir heraus. In dieser Liebe kannst du alles akzeptieren, alles so stehen lassen, wie es ist, weil du dessen Sinnhaftigkeit erkennst. Selbst in Situationen wie Krieg, Katastrophen, Tod, Krankheit und Verwüstung bleibst du in deiner Mitte, gehalten vom strömenden Fluss der Liebe.

Für die meisten Menschen ist dies die höchste Ehre, die größte Gnade und der höchste Segen, die sie als menschliches Wesen erringen können. Doch bis es soweit ist, liegt ein Leben vor dir, das in dieser physischen Welt gelebt werden will. Im Meistern der weltlichen Situationen, die in deiner geistigen interdimensionalen Natur wurzeln, erschaffst du dir ein starkes Gewahrsein, das mit anderen Augen auf all das blickt, was sich im Außen abspielt und ständig weiß, dass es nicht real ist.

Nun sage ich dir aber auch, dass dieses Ankommen auf der schöpferischen Ebene deines Wesens, gleichsam eine tiefe Trauer auslösen wird, denn du kannst hier nicht auf Dauer als Person verweilen. Wenn du in den Kern deines Wesens eintauchst, wirst du erkennen, dass die multiplen Existenzen in den Multiversen deines Seins, alle von dir abhängig sind. Das bisher so schön beschränkte menschliche Dasein und das so vertraute menschliche Spiel, das du so lieb gewonnen hast, musst du dann aufgeben. Die starke Identifikation mit deinem Wesen, die du dann erfährst, deine Verbindung mit deinem göttlichen Kern, wird dich dann weiterführen. Dorthin wohin Worte nicht reichen. Glaube daran, dass deine Menschlichkeit weit über alles hinausgeht, was du dir bis heute vorstellen kannst und glaube auch daran, dass du immer nur einen kleinen Teil deiner Selbst individuell erfahren kannst.

Doch bis es soweit ist, gönne dir alle menschlichen Genüsse und Freuden, aber identifiziere dich nicht mit ihnen oder mit deinem Körper oder deiner Persönlichkeit. Lerne dich spielerisch zu beobachten: Jetzt isst mein Körper und es schmeckt ihm so gut. Jetzt kleidet sich mein Körper und das sieht sehr gut aus. Ich freue mich, dass mein Körper sich gefällt. Nun projiziert mein Bewusstsein Gedanken in die Zukunft und es macht ihm Spaß, durch die Zeit zu reisen. Mein Bewusstsein kramt in Erinnerungen, ich bin mal gespannt, was es damit will ...  usw. Entwickle einfach eigene Spiele dieser Art, die dich von der Identifikation mit dem weltlichen Avatar befreien. Das, was dich wirklich ausmacht, ist unwandelbar und unzerstörbar. Die Aufgabe der persönlichen Existenz ist nur das Tor, welches aus dieser Ebene in eine andere  führt. Wovor müsstest du dich fürchten, wenn dich das Durchschreiten dieses Tores nach Hause, in deine wahre Heimat führt?

Siehst du, selbst der Gedanke an den physischen Tod verliert seinen Schrecken, so wie alles seine Wichtigkeit verliert, wenn du es nur als eine Version deiner Existenz erkennst; Wenn du entdeckst, dass es nur das "Menschen Spiel" ist, das du dir ausgedacht hast, um zu lernen und dich zu entwickeln.

"Wenn dein Mensch mal wieder denkt, leiden zu müssen, Unglück oder Krankheit erfahren will oder sonst etwas, was du nicht willst, dann tritt einen Schritt aus der Welt zurück, werde dir bewusst, wer und was du bist und nimm dir Zeit, dich daran zu erinnern, dass alles nur eine Illusion im Hologramm deines Seins ist. Das, was du wirklich bist, kann nämlich gar nicht leiden.

Es ist das ewige Tao, das Sat-Chit-Ananda, das ewige Beobachten, das sich in heiterer Gelassenheit an deinen Projektionen erfreut.  Du bist der der 13. göttliche Spieler, der seine Freude daran hat, sich in jeglicher Herausforderung zu erfahren und alle anderen Mitspieler sind, so wie ich, der dir diesen Text geschrieben hat.

 

alles liebe

 

Hans

Dein Denken bestimmt deine Zukunft (E-Book)

See English text below ...

 

Unser Bewusstsein ist unser mächtigstes Instrument, um unser Leben zu steuern. Wie man richtiges Denken übt und zur Wunscherfüllung einsetzt, kannst du mit diesem E-Book lernen. Stelle deinen inneren Kritiker ab und befreie dein Denken von seinem selbst erschaffenen Gefängnis. Das Denken ist für unser Leben in dieser Welt unbedingt erforderlich, es ist aber auch die Grenze, die es zu überwinden gilt.

Lade dir das kostenlose E-Book:

"Dein Denken bestimmt deine Zukunft" von meiner Website herunter und studiere es gut. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Ängste der Menschen stärker denn je manipuliert werden, ist es wichtig zu wissen, wie unsere Gefühle, Gedanken und unser Handeln, unsere erlebte Welt formen. Mit den Informationen in meinem E-Book kannst du lernen, wie du dich von den Daumenschrauben der suggerierten Ängste befreist und zu einem freien Menschen wirst.

 

Themen aus dem E-Book (pdf):

Unser Bewusstsein ist das mächtigste Instrument für Wunscherfüllungen, doch bei den meisten Menschen will das nicht so recht gelingen. Der Grund dafür liegt in unserem Denken, was derjenige Teil unseres Bewusstseins ist, der uns ständig kritisiert und bevormundet. Das Denken ist für unser Leben in dieser Welt unbedingt erforderlich, es ist aber auch das Gefängnis, in das wir uns selbst eingeschlossen haben.

 

Wir müssen unser Bewusstsein richtig einsetzen, damit es für uns, statt gegen uns arbeitet. Deshalb musst du von deinen Absichten und Zielen begeistert und bereit sein, deinen Herzenswunsch unter allen Umständen in dein Leben zu ziehen. Du musst damit solange weitermachen, bis du dein Ziel erreicht hast. Mit Konsequenz im Handeln und Konzentration und Achtsamkeit auf deine mentalen Aktivitäten, bist du jetzt schon in der Lage, dir eine fantastische Zukunft zu erschaffen!

 

Du darfst Informationen nicht als Unterhaltung betrachten, die dir die Zeit vertreiben. Im Grunde gibt es solche Informationen nicht. Sind Informationen vorhanden, haben sie für dich auch eine Bedeutung, einen Sinn und Zweck. Täusche dich darüber nicht. Mehr Informationen sind nicht besser und werden dein Leben auch nicht zum Besseren wenden! Es genügt nicht, zu wissen - du musst dein Wissen auch anwenden!

 

Jeder von uns ist ein "magnetischer" Klang, der überaus komplex in das Universum schallt. Aufgrund unserer "magnetischen" Eigenschaften ziehen wir die ganze Zeit die Dinge an, die zu unserem Klang passen. Die darauf gestimmt sind und harmonisch darauf reagieren. Den ganzen lieben Tag lang, senden wir unsere bewussten und unbewussten Gedanken und Gefühle in das Universum hinaus, ohne es überhaupt zu merken.

 

Dein ganzes Leben ist eine exakte Widerspiegelung, deiner ausgesandten Schwingungen. Jeder Mensch zieht so seine Lebensumstände gemäß seiner Frequenzen an. Zufälle sind nur die Ausreden deines Verstandes über sein eigenes Versagen. Es gibt keine Zufälle im Universum. Gewöhne dir den Glauben an Zufälle ab. Vielleicht lehnt dein Verstand diese Aussage heute noch ab, aber du wirst zu dieser Erkenntnis kommen, sobald du mit Resonanzen arbeitest und die hier gegebenen Informationen anwendest.

 

alles liebe

Hans

 


English version

Our consciousness is the most powerful instrument to fulfill your wishes. Everyone in mankind has a consciousness, so why don't so many people then fulfill their wishes or even worse, turn it into the opposite? The reason  roots in our thinking. Thinking is the most commonly known part of

our consciousness. It is that critic who whispers to us all the time. Thinking is essential for our life in this world and it is necessary, but it is also the prison in which we brought in ourselves.

Find out how to escape!

 

Find the English Version of my E-Book " Your Thinking determines your future "  on my website and study it well. Especially in this day and age, when people's fears are being manipulated more than ever, it is important to know how our feelings, thoughts, and actions shape the reality we experience. With the information in my e-book, you can learn how to free yourself from the thumbscrews of the fears that are suggested and become a free person.

 

These are a few Themes addressed in the E-Book:

We need to use our consciousness properly so that it works for us, not against us. Therefore, you must be passionate about your intentions and goals, and ready to pull your heart's desire into your life under all circumstances. You must continue with this until you have reached your goal. With consistency in action and concentration and mindfulness of your mental activities, you are already able to create a fantastic future for you!

 

You must not treat information as entertainment that will pass your time. Basically, such information does not exist. If information is available, it also has a meaning, meaning and purpose for you. Do not fool yourself about it. More information is not better and will not change your life for the better! It is not enough to know - you also have to apply your knowledge!

 

Each of us is a "magnetic" sound that sounds exceedingly complex in the universe. Because of our "magnetic" properties, we always attract the things that fit our sound. They are attuned to and respond harmoniously. All day long, we send out our conscious and unconscious thoughts and feelings into the universe without even noticing.

 

Your whole life is an exact reflection of your emitted vibrations. Each person attracts his life circumstances according to his frequencies. Coincidences are just the excuses of your mind about your own failure. There are no coincidences in the universe. Get used to the belief in coincidences. Perhaps your mind still rejects that statement today, but you will come to that realization as soon as you work with resonances and apply the information given here.

 

all is love

Hans

Tanz um das goldene Kalb

Tanz um das goldene Kalb

 

Wir können es uns schon gar nicht mehr anders denken:

In der Wirtschaft und in den meisten Bereichen unserer Gesellschaft dreht sich alles nur noch um Macht und Geld. Das ökonomische Denken hat sich zum Götzen hochgespielt und bedroht nun als allesfressender Dämon, unsere Existenz. Wir befinden uns im orgiastischen Tanz um das goldene Kalb, wie einst die Israeliten auf Ihrer Flucht aus Ägypten. Unser Gottesdienst besteht im Geld verdienen und darin, unsere Gesundheit dafür zu opfern. Der Dämon hat uns von einer Zukunft besessen gemacht, in der alles besser wird. Dabei verlieren wir das rechte Maß für den Augenblick. Wir verlieren uns in der Hoffnung auf das Bessere und können die Gegenwart nicht mehr genießen. Wir leben weder jetzt noch in der Zukunft, weil die erhoffte Zukunft niemals eintritt. In diesem Vakuum existieren wir, als ob wir niemals sterben würden und sterben dann, ohne jemals richtig gelebt zu haben. Wir verfallen der Idee, alles mit Geld, Gold und Macht regeln zu können, aber ich frage dich, hast du schon einmal versucht eine einzige verstrichene Sekunde zurück zu kaufen? Ist es das goldene Kalb des Geldes und der Macht wirklich wert, alles Menschliche dafür zu opfern? Kannst du dir wirklich keine menschliche Gemeinschaft vorstellen, in der es kein Geld gibt und der Erwerb von Reichtum und Macht nicht mehr die treibende Kraft unseres Lebens ist? Eine Gesellschaft, in der wir daran arbeiten, uns selbst zu verbessern, zu lernen und unser Wissen zu vervollständigen und damit den Rest der Menschheit ebenfalls anzuheben?

Wurden die Menschen nicht erschaffen, um geliebt zu werden und um sich zu lieben? Wir haben das alles verdreht und ins Gegenteil verkehrt: Wir lieben Dinge und ordnen dem Drang nach "Haben", der Anhäufung von Vermögen, alles unter. Die Dinge, die wir eigentlich zum Wohle unseres Lebens erschaffen, lieben wir mehr als den Menschen, der sie erschafft. Dieser Verdrehung der Ordnung verdanken wir das Chaos, in dem sich unsere Welt heute befindet. Wir benutzen die Menschen, um das goldene Kalb zu füttern.

 

Die Metapher vom goldenen Kalb geht auf eine Geschichte aus dem zweiten Buch Moses zurück. Sie beschreibt, wie Moses die Israeliten aus ihrem Sklavendasein in Ägypten, in eine neue Zukunft führen will. Er beruft sich dabei immer wieder auf die Führung einer höheren Intelligenz, den unsichtbaren Geist. Doch die Flucht dauert lange und das Volk muss Hunger und Entbehrungen aushalten. Die Menschen wurden sauer auf ihn und seine Anführer und sehnten sich nach den guten alten Zeiten zurück, in denen es wenigstens genug zu essen gab. Selbst wenn das Knechtschaft bedeuten würde. Irgendwann hatte das Volk dann genug von dem Geist, den man nicht sah und nicht anfassen konnte. Sie schmiedeten sich einen eigenen Gott aus Gold, dem Symbol für Macht und Geld. Heute würden wir es Kapitalisierung und Aktien nennen. Sie wählten damals den Stier (das Kalb) um den sie ihre Ausschweifungen ausbreiteten, ganz ähnlich, wie sie heute um die Aktienkurse an den Börsen scharwenzeln. Damals wie heute beten sie diesen neuen Gott an, der auch heute in der Form des Stieres, mit hoch erhobenem Haupt, vor der Frankfurter und anderen Börsen der Welt steht. Vor dem Untergang hat sie das jedoch damals nicht bewahrt und weil die gleichen Taten immer die gleichen Ergebnisse liefern, wird uns das heute auch nicht helfen.

 

Damals wie heute wird das sich Abwenden vom Wesentlichen seinen Tribut in Form von Menschenleben fordern. Über mehr als zwei Jahrhunderte haben wir Menschen uns auf diesem Planeten wie die wilden Tiere aufgeführt. Wir haben eine maßlose Gier nach den Ausdünstungen des Mammon entwickelt und sind auch jetzt noch nicht bereit mit diesem Tun aufzuhören. Moses zettelte damals einen Bruderkrieg an, indem er seine Getreuen durch das Lager schickte, jeden zu töten, der ihnen vor die Augen kam. Dieser Vergeltung fielen angeblich Dreitausend zum Opfer. Bedenkt man, dass es wahrscheinlich nur 30-50 Tausend Flüchtende waren, sind das ca. 6-10%. Bezogen auf eine heutige Menschheit von 7.7 Milliarden wären es ca. 460-770 Millionen Tote. Mehr als in allen Weltkriegen zusammen. Seit 2008 wurden laut den Daten von "Brot für die Welt", im Durchschnitt jedes Jahr mehr als 26 Millionen Menschen durch Umwelt- und Klimaveränderungen aus ihrem Zuhause vertrieben. Sie flohen Menschen vor Überschwemmungen, extremen Dürren oder der Versalzung von Ackerland. Seither sind 11 Jahre vergangen, was bedeutet, dass es heute 286 Millionen Menschen sind, die bereits direkt von der weltweiten Untätigkeit betroffen sind. Bis 2030 werden es 592 Millionen sein und bis 2050 dann über eine Milliarde. Dagegen nimmt sich meine Hochrechnung der biblischen Zahlen doch noch sehr gnädig aus.

Angesichts dieser Zahlen aber, ist es mir unverständlich, wie wir - dh. die von uns gewählten Entscheidungsträger - ruhigen Gewissens heute hier sitzen können und über CO2 Steuern, deren Zahlen und anderen Unfug diskutieren. Natürlich gibt es heute keinen Moses, Aaron oder Joshua mehr, die einen Bruderkrieg anzetteln. Der entsteht ganz von allein, wenn den mächtigen Staaten die Scheuklappen von den Augen fallen und sie erkennen, dass ihre ganze Technologie sie nicht vor der Herausforderung durch Mutter Erde schützt.

Doch vielleicht wissen sie ja alles schon und ihr Nicht-Handeln ist das planvolle Vorgehen, um die Erdbevölkerung zu reduzieren. Ein unvorstellbarer, geplanter Genozid. Was ich für mich daran schlimm finde, ist, dass ich den Regierenden der Welt so etwas überhaupt zutraue. Ich bin nicht leicht in meinem Vertrauen zu erschüttern, aber hier habe ich wohl keines mehr und ich fürchte, es wird viele, viele Menschen mehr geben, denen es ebenso geht.

Im Buch Römer heißt es "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod ....." und der klopft in erdgeschichtlichen Zeiträumen gedacht, längst an unsere Tür und ruft: "Jedermann". Auch wenn im gleichen Vers bereits von der Gnade gesprochen wird, so ist es doch ein Weg, der durch schwere Zeiten führt. Schwere Zeiten brauchen aber auch schwere Änderungen, um sie zu überstehen. Warum also suchen wir nach Schuldigen und Ausreden, anstatt Lösungen zu produzieren?

Ach ja, da ist ja noch die Legislaturperiode von vier Jahren und das Problem der Wiederwahl. Mit einer Wiederwahl wird es wohl nichts werden, wenn man dem betrogenen Volk jetzt mit den unbequemen Wahrheiten kommt. Wenn man öffentlich eingestehen muss, fast 60 Jahre lang versagt zu haben, denn die Wissenschaft hat bereits seit Mitte der 1960iger Jahre Langzeitstudien geliefert. Doch man hat sich lieber hinter dem goldenen Kalb der Hochfinanz versteckt und die Welt in die Brüche gehen lassen. Diese Ereignisse lagen zu weit in der Zukunft, als dass es für die eigene Regierungszeit relevant gewesen wäre. Sollten sich doch die zukünftigen Generationen damit beschäftigen und Lösungen finden. Ja, da sind wir jetzt und beschäftigen uns auch, aber leider fliegen wir bereits aus der Kurve, weil wir viel zu schnell hinein gefahren sind. Es bleibt keine Zeit mehr zum Bremsen. Der Crash ist unausweichlich, selbst bei einer Vollbremsung - was einer weltweiten Einstellung der Atmosphärenverseuchung gleichkäme und das noch mehr Menschenleben kosten würde.

Nun gut, es sei alles verziehen. Wir alle haben dieses System aufgebaut und durch unser Verhalten unterstützt. Doch heute frage ich: Bedeutet vier Jahre Legislaturperiode nicht, dass wir schnellstens Gesetze definieren müssen, die der Hochfinanz und der Großindustrie Bandagen anlegt? Bedeutet das nicht auch für alle, zu arbeiten, um auf diesem Planeten zu überleben? Wie wichtig sind Finanz-, Rendite- und Umsatzüberlegungen noch, wenn in den Städten das Wasser ausgeht, die Abwasserleitungen eintrocknen, die Infrastruktur zusammenbricht und die Kollateralauswirkungen einer Lebensmittelverknappung spürbar werden? Glaubst du wirklich, das wird in den Millionenstädten ohne Gewalt, ohne Plünderungen, ohne Aufflammen der Kriminalität vonstatten gehen?

 

Überleg mal, was ist in den letzten vier Jahren überhaupt geschehen ist, außer dem Ruhigstellen der Bevölkerung? Was ist anderes getan worden, als aus Öko-Bewegung und Klimaschutz einen weiteren lukrativen Geschäftsbereich mit interessanten Renditen zu machen? Ja, lukrativ, denn die unternommenen Maßnahmen dürfen ja nicht wirklich effektiv wirken, da sich sonst der aussichtsreiche Geschäftsbereich selbst zerstören würde. So hat sich niemand überlegt, wohin mit den ausgemusterten Windrädern, wenn diese das Ende ihrer Betriebszeit erreicht haben? Wohin mit dem Atommüll, diese Frage ist uns allen geläufig, aber wohin mit dem Müll der "grünen Energieerzeugung"? Niemand hat darüber nachgedacht. Diesen Mechanismus finden wir übrigens überall in unserer Gesellschaft. Es liegt offenbar nicht im Interesse des Systems die Lage der Menschen zu verbessern, sondern sie möglichst auf unverändertem Niveau zu halten. Mit Propaganda in den Medien wird immer nur die Volkswut gedämpft und auf Sündenböcke gelenkt. Heute Flüchtlinge, die Zuwanderer und Fremden, morgen die Dieselfahrer, die Vielflieger oder der Geldadel. Die Revolution frisst ihre Kinder - immer wieder.

Was täten wir nur, wenn alle Menschen gesund, lebensfähig, glücklich und selbstversorgend wären? Dann würden viele Einrichtungen unserer Zivilisation keine Existenzberechtigung mehr haben und schlimmer: sie würden nichts mehr verdienen und ein Sakrileg gegenüber ihrem Götzen begehen. Aber vielleicht könnte man dann diesen ganzen goldenen Dämon in Stücke hauen und Goldplomben oder Beschichtungen für Rettungsdecken draus machen.

 

So wird aus einem uralten Mythos, plötzlich bittere Wirklichkeit. Wir können nur hoffen, dass die von Vielen projizierten apokalyptischen Zustände durch weltweite Intuition und Kreativität gemildert, wenn nicht gar abgewendet werden. Mit Kontrolle und "im Griff haben" hat das allerdings gar nichts zu tun. Es ist eher eine Gnade des Geistes, an den richtigen Stellen einzugreifen und die Gedanken und Ideen zu pflanzen, die in den heranwachsenden Menschen reifen und aufgehen. Ja, in den Jungen! Unsere Kinder und Kindeskinder müssen diese keimenden Gedanken ausführen. Uns, die wir in der Endphase der Macht- und Gier Epoche, alles zuließen, alles glaubten, solange wir nur unser bequemes Leben behalten konnten, bleibt nur übrig, unsere Kinder um Vergebung zu bitten. Die müssen nämlich mit dem leben, was wir ihnen in die Wiege gelegt haben. Dieses Erbe ist eine Klimakatastrophe unvergleichlichen Ausmaßes. Alles andere als eine Liebesgabe. Vielleicht sind sie aber so gnädig zu uns, wie einst Gott, der auf die Bitten Moses hörte und Gnade vor Recht ergehen ließ. Wir, deren Kinder jetzt bereits eigene Kinder haben, versündigten uns an der Schöpfung, indem wir sie ohne Maß und Gewissen dem goldenen Kalb opferten. Vielleicht sind wir heute in der Lage, uns einzugestehen, was wir da angerichtet haben und bereit einer Greta Thunberg und den vielen anderen jungen Menschen, die um ihre Welt kämpfen wollen, den Rücken zu stärken, anstatt auf antike Gesetze zu klopfen und sie mit Strafen zu bedrohen, weil sie die Schule schwänzen. Wir müssen sie mit unseren positiven Gedanken unterstützen, auch dann, wenn wir gegen blödsinnige Gesetze eines sterbenden Systems verstoßen oder es dadurch zu Einschnitten in unserer eigenen Bequemlichkeit kommt.

Das wäre sicherlich ein Stück Wiedergutmachung für unsere tiefe schlafwandlerische Unbewusstheit, in der das alles passiert ist.

Wir Heutigen hören, wie damals Moses, als er mit den ersten Gebotstafeln vom Berg kam, das Geschrei der Welt und können es, so wie er, nicht einordnen. Die Stille ist im rauschenden Lärm der Aktivität verschwunden, der von den Menschen erzeugt wird, die den dunklen Dämonen des goldenen Stieres nachjagen. Joshua klärte Moses damals auf: "Nein, Moses, es ist kein Kriegsgeschrei. Es ist der Lärm eines Festes!"

Wer klärt uns heute auf? Wessen Fest wird da gefeiert? Ist es der erwachte Shiva, der die Dämonen zu Tode trampelt oder sind es die zombieartigen Menschenhüllen, die unbewusst und enthemmt ihren orgiastischen Tanz um das Monster stampfen? Wer zeigt heute mit dem Finger auf den Götzen und sagt: Das ist, um das sich alles dreht! Aber viel wichtiger noch: Wer hört heute noch zu? Die ganze Welt tanzt zum Takt der Renditen, Shareholders-Value und Aktienkursen. Wir feiern jeden Börsenaufstieg und sind betrübt, wenn es wieder runter geht. Wir haben längst vergessen, dass es ein falsches Zentrum ist, um das wir uns drehen. Die Gebotstafeln, die einen sicheren Weg durch ein Leben in Gemeinschaft sichern sollten, sind längst zerbrochen und modern als skurrile Artefakte in den dämmerlichen Gewölben unseres Bewusstseins dahin.

Nun, die Erde, unser Mutterplanet, hat beschlossen uns vor eine unerfüllbare Aufgabe zu stellen. Eine Aufgabe, die eine totale Lossagung vom goldenen Kalb erfordert. Etwas, dass uns in unserem Herzen tödlich trifft. Je länger wir warten, wieder nach unserem Gewissen zu leben, desto mehr Tote wird es geben. Und auch, wenn viele, die das lesen, mich jetzt für einen Phantasten halten, dessen Ideen fern der Realität sind: Wir hatten ALLE versprochen der Liebe zu dienen. Das hatten wir versprochen - und wir haben dieses Versprechen im besten Fall vergessen.

 

Was muss erst noch geschehen, damit wir wieder aufwachen aus dieser Trance, in die uns das goldene Kalb getrieben hat. Sicherlich wird einigen unter uns schnell klar, dass wir eine große "Sünde" begangen haben, als wir gegen Menschlichkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe verstießen. Einige fühlen den Stich im Herzen, wenn sie die modernen Nachrichten lesen. Bei vielen ist es ein echtes Aufwachen, aber es gibt auch jene, die es nicht schert und sie machen weiter wie bisher.

Moses damals, ließ den goldenen Stier wieder einschmelzen und das Gold zu Staub zerreiben. Dann mischte er den Goldstaub ins Wasser und alle mussten es trinken. Aber es war auch ebenso, dass nicht alle um den falschen Götzen getanzt hatten. Doch auch denen blieb nichts anderes übrig, als das Goldwasser zu trinken. In der Wüste gibt es nämlich kein anderes Wasser. Nun, neben der "Mitgegangen, mitgefangen", Moral, die so offensichtlich aus der alten Geschichte spricht, gibt es noch eine andere verstecktere Symbolik. Das Feuer, in dem das Gold geschmolzen wurde, ist das Symbol der Läuterung und das Wasser, in das es gestreut wurde, ist das Symbol für Reinigung. Indem die Menschen das Goldwasser tranken, nahmen sie das geläuterte und gereinigte "Wertvolle" in sich auf. Sie selbst wurden damit zum Teil der Kraft, die das alles hervorgebracht hatte. Gleichzeitig mussten sie lernen, dass dieses Wertvolle in ihnen selbst unsichtbar weiter existierte.

Um es kurz zu machen: Auch damals versuchten sich die Anführer und Verantwortlichen herauszureden. Die Floskeln waren nicht anders als heute: Ich kann nichts dafür, es waren die Umstände, das Volk hat es so gewollt, usw. Doch all diese Ausflüchte haben nicht dazu geführt, den Blutzoll zu mindern, der dem Volk abverlangt wurde.

Die Erde, im Hinduismus als Göttin Durga symbolisiert, erscheint uns heute in der Form der Kali, der Verkörperung ihres Zornes. Kali repräsentiert die Schattenseiten Durgas, der Göttin der Vollkommenheit, des Wissens, des Handelns und der Weisheit. Genau das, wohin unser Weg der letzten 200 Jahre geführt hat: In die Schattenseite all unserer technischen Errungenschaften. Wir haben Shakti, die weibliche Urkraft des Universums einfach vergessen. Nun ist sie also sauer und gibt uns, wie Moses seinen Israeliten, unseren eigenen Dreck zu atmen. Falls du glaubst, das hätte doch nichts mit der heutigen Situation zu tun: Durga gilt als die Bezwingerin des Büffeldämons. Der Geschichte nach erschlug Durga im Kampf den „Büffeldämon“ Mahisasur mitsamt seiner Armee.   Mahisasur terrorisierte die Welt, da er sich machtgierig und arrogant zum Herrscher des Himmels aufspielte und alle ihn anbeten sollten. Daraufhin wurden Shiva und Vishnu zornig und schickten Durga, um die Lage zu klären. 

Auf den tiefen Ebenen des Bewusstseins folgen wir diesen alten Mythen, die uns als Vorlagen für die Gestaltung unserer Realität dienen. In unserer Aufgeklärtheit haben wir aber längst diese symbolisch magische Ebene unseres Bewusstseins verlassen. Was kümmern uns die Symboliken alter Geschichten? Unser rationaler Geist ist so klar, so rein, dass wir uns an seiner schneidenden Kälte mittlerweile selbst verletzen. Wir leben in einer quadratisch, praktisch, guten Welt und denken uns die Schöpfung sauber. Passend zu unseren Ansichten über Gott und die Welt. Wobei Gott dabei kleingeschrieben wird.

Wann hast du zum letzten Mal "Vergib mir" gesagt?

Wann hast du zum letzten Mal Tränen des Bedauerns vergossen?

Wann hast du zum letzten Mal den Fernseher ausgeschaltet, weil dir das gezeigte Leid unerträglich wurde? Mein eigenes Herz zerbricht jedes Mal ein wenig mehr und ich wünsche mir oft, keinem Außerirdischen jemals erklären zu müssen, was wir hier als Menschen getan haben. "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" sagte einmal ein großer Menschheitslehrer, der viel später als Moses in er christlichen Bewusstseinsgeschichte auftritt. Heute ist es an der Zeit diese Bitte um Vergebung, nicht länger zu strapazieren. Wir sind am Ende unserer Chancen angelangt. Jetzt müssen wir als Menschheit insgesamt aufwachen und handeln.

Wenn dabei die hochgehaltenen Werte der Vergangenheit zerbrechen - ist das wahrscheinlich gut. Nichts hält ewig. Leben ist andauernde Veränderung und wir haben uns dem anzupassen. Wir dürfen nicht länger träumen und glauben, dass da jemand ist, der das Chaos für uns aufräumt. Wir müssen unseren komatösen Zustand verlassen und anfangen die Dinge zu verändern. Nicht weil wir sonst sterben, das leider können wir nämlich nun gar nicht, aber weil wir die Verantwortung für diese, unsere Welt tragen. Diese Verantwortung sollte uns dazu bringen, wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, die eine friedliche Koexistenz allen Lebens auf diesem Planeten ermöglicht. Dazu gehört auch, dass Unterlassen von allem, was dieses gemeinsame Leben beeinträchtigt. Ich sag es nicht gerne, aber angesichts des Ernsts der Lage, auch mit legislativer Gewalt. Wir Heutigen brauchen nicht mehr in den Krieg zu ziehen und Blut vergießen. Wir können die großen Konzerne mit Gesetzen an die Kandare nehmen und sie "zwingen", freiwillig für die Allgemeinheit zu arbeiten. Wir brauchen keine Börsengewinne, keine Geldverzinsung oder sonstige, dem Mammon ausströmende Regeln und Argumente zu beachten. Wir haben alle Ressourcen, um schnell und effektiv handeln zu können. Aber dazu ist eine mutige und entscheidungsfreudige Politiker-Gilde nötig, die wir leider nicht haben. Deshalb denke ich, dass wir uns ganz und gar dem schöpfenden Geist anheimgeben müssen, denn in der Zeit, die uns noch bleibt, wird sich diese vertrauenswürdige Politiker-Gilde weltweit nicht zusammenfinden. Neben unserem, in den Grenzen unserer Möglichkeiten, ganz persönlichen Handeln, sollten wir daher bereit sein Neues anzunehmen. Neues insofern, dass wir uns auf die, im Dämmerlicht unseres Bewusstsein schlummernden Artefakte besinnen, uns mit den geistigen Gesetzen und ihrer Rolle beschäftigen, die sie für unsere Realität spielen und vielleicht sogar in Betracht ziehen zu meditieren oder zu beten. Wir können uns darauf verlassen, dass wir nie allein sind und "jemand" immer mithört, mitdenkt, mitspricht, mittut und uns unendlich liebt.    

Und so bitte ich dich, deine Gedanken zu beobachten und deine Gefühle zu besänftigen. Weine über die Lage, in die wir die Welt gebracht haben, aber verzweifele nicht darüber. Sei dir immer bewusst, dass die ganzen zivilisatorischen Errungenschaften der letzten achtzig Jahre zum einfachen, liebevollen Leben auf dieser Erde nicht nötig sind. Es sind unsere eigenen Vorstellungen davon, wie es sein soll, die uns nun Angst machen.

Wir - alle 7.7 Milliarden Menschen, können auf dieser Erde friedlich leben, wenn wir die Angst, die uns das goldene Kalb beschert hat, überwinden und damit auch die Angst voreinander. Vielleicht müssen wir uns dazu entscheiden, ob wir in einer technokratisch geregelten, klar strukturierten Welt leben möchten oder lieber in einer von Mitgefühl und Miteinander geprägten. Vielleicht sollten wir unser Gewissen fragen und unser Herz um Vergebung bitten. Die Erde wird dann entscheiden.

alles liebe

Hans