Corona Lux - Es ist immer der Geist

  

ES IST IMMER DER GEIST

 

In den letzten Wochen erreichten mich viele Fragen, was ich von der heutigen Situation in der Welt halte. Mir wurden Informationen zugeschickt, die von naiven Behauptungen, über messbare Fakten, bis hin zu mehr oder weniger logisch erscheinenden Verschwörungstheorien reichten. Die Schlimmsten davon, stammten von Journalisten und Wissenschaftlern, die versuchten, sich in der Atmosphäre der Angst und Verunsicherung, ins Rampenlicht der Medien zu schieben.  

 

All diese Informationen ist gemeinsam, dass sie möglich sind. Sie sind Kombinationen von Fakten und Zusammenhängen, von Wahrnehmungen, Messungen und logischen Schlussfolgerungen. Die meisten rätseln und stellen Vermutungen an, die die Vergangenheit oder die Zukunft betreffen. Doch allen iist etwas gleich: Es sind Gedanken im eigenen Bewusstsein. Karl Gustav Jung, der Begründer der Tiefenpsychologie, fand heraus, dass unser Bewusstsein Dinge in Verbindung bringt, die faktisch nichts miteinander zu tun haben. Diese zufälligen Begegnungen in unserer Wahrnehmung, denen wir einen Sinn geben, bezeichnete er als Synchronizitäten. Eine Synchronizität ist ein Sinnzusammenhang, der einzig und allein im eigenen Bewusstsein exisitiert. Eine GEschichte, die sich aus unseren höchstpersönlichen Erinnerungen, Erfahrungen und Wahrnehmungen speist. Nichtsdestotrotz sind sie für uns "Wahrheit" und manche davon prägend für die Persönlichkeit oder entscheidend für unser Leben. Ich erinnere mich an eine Autofahrt in die Kölner Innenstadt, die ich vor Jahren machte, um mich dort für eine Arbeitsstelle zu bewerben. Mir fiel auf, dass auf dieser Fahrt jede Ampel auf Rot stand und ich ahnte, dass es mit dieser Anstellung nichts werden würde. So war es auch, denn ich entschied mich schlussendlich dagegen, bei der Firma anzufangen. ein anderes Beispiel, das wohl jeder kennt: Man denkt an Jemanden und das Telefon klingelt oder eine WhatApp oder ein Email ist plötzlich von diesem Jemand da. Niemand kann beweisen, dass die roten Ampeln, oder der Gedanke an den Jemand die Ursache für das Geschehen war. Es ist einzig und allein unsere eigene Interpretation einer komplexen Anordnungen von Geschehnissen, von denen wir nicht einmal wissen, ob sie ohne uns überhaupt stattgefunden hätten.

Diese Synchronizitäten nehmen mit dem Grad der emotionalen Erregung zu. Je mehr Angst oder Glück wir verspüren, desto öfter entdecken wir diese Geschichten. Je aufgeregter, nervöser, gestresster wir sind, desto mehr Wahrheit geben wir diesen Geschichten. Solange, bis wir sie für die Wahrheit, die Wirklichkeit halten. 

 

In diesen Geschichten verbinden sich die zu beobachtenden Fakten mit Erfahrungen, Erinnerungen, Wünschen und Befürchtungen. Sie sind die Wurzel aller Verschwörungstheorien, aber auch der Ursprung jeder allgemein akzeptierten Wirklichkeit.

Ich möchte ganz klar herausstellen, dass messbare Fakten völlig richtige Ergebnisse liefern. Jedoch jeder Versuch, dieses Fakten mit "nicht messbaren Fakten", Annahmen und Prognosen zu kombinieren in die Irre führt. Auf einer weltlichen Ebene ist es nicht möglich in die Zukunft zu schauen. Jeder einzelne "wenn-dann" Gedanke in einer Geschichten-Begründung, führt die ganze Geschichte ins Reich der Fantasie. So ist es mit allen Verschwörungstheorien und Schuldzuweisungen. 

 

Wir sind darauf begrenzt die messbaren Fakten in der Vergangenheit zu sammeln, um die Geschichte des Jetzt zu verstehen. Ich denke, dass jeder mit dem Kopf schütteln würde, wenn jemand unser heutiges Jetzt darauf begründe würde, dass die Entwicklung der Mobiltelefonie zum Zwecke der Manipulation und Versklavung der Menschheit voran getrieben wurde. Die Geschichte des heutigen Augenblicks ist grundsätzlich positiv für die Menschheit. Das war sie schon immer, denn sonst wäre dieser Moment ein anderer.

 

Der Grund dafür ist einfach: Die Materie folgt dem Geist. Gedanken strukturieren Realität und zwar für jeden Einzelnen ganz individuell. Dabei entstehen Kumulationen und Summierungen, die wir als kollektive Realität bezeichnen können. Es ist das, was wir als Normal und für jeden gültig ansehen - und es ist gut, dass es so ist.

Wir können Geist ohne materielle Erscheinung nicht beobachten. Aber daraus abzuleiten, dass Geist bzw. Bewusstsein eine Folge dieser Erscheinung ist, ist ein fatale Denkfehler. Wenn ein Architekt ein Haus bauen will, dann hat er zuerst eine Idee von diesem Haus. Diese Idee ist nicht materiell, sie ist eine Information. Erst wenn der Architekt anfängt diese Idee in Skizzen und Zeichnungen zu fixieren, findet diese Idee ihren Weg in die Materie. Zuerst nur in Form von Formeln und Zeichnungen. Dann verbreitet der Architekt diese Idee anhand der Zeichnungen an die Handwerker und diese interpretieren die Zeichnungen und Formeln und setzen sie durch ihr Handeln in das Gebäude um. Wenn wir jetzt behaupten würden, die Idee des Architekten ist die Folge des Gebäudes folgen wir dem Axiom: Der Geist ist eine Folge der Materie. Wie absurd das ist, merken wir schon.

 

Verlassen wir nun das Offensichtliche und machen einen Sprung in das Kleinste und sehen uns die Gehirnchemie an. In unserem Gehirn herrscht eine Atmosphäre extrem schneller elektro-chemischer Veränderungen. Hormone werden produziert, ausgeschüttet, wieder abgebaut. Je nach dem, was wir wahrnehmen oder was von der inneren Körpersensorik angefordert wird. Wenn wir diese Atmosphäre analysieren finden wir eine Unmenge unterschiedlicher Stoffe, Hormone, Endorphine, Enzyme usw. die in den verschiedensten Gehirnarealen ihre Arbeit tun. Unsere Analysen können jedoch nur einen kleinen begrenzten Teil der Vorgänge beobachten und so entgeht unserer Beobachtung, die diesen Prozessen übergeordnete, zeitliche und organisatorische Struktur. Eine Struktur, die dafür sorgt, dass alle Prozesse in einem sinnvollen Miteinander ablaufen.

 

Das Erscheinen von Molekülen zB. Serotonin, Melatonin oder DMT, ist also in eine sinnvolle Organisation eingebettet, die dafür sorgt, dass wir nicht am hellen Tag anfangen zu träumen oder in eine andere Realität wechseln. Wir erkennen diese sinnvolle Organisation an ihrer materiellen Manifestation, dem Erscheinen der Moleküle. Es gibt die Moleküle und den Prozess. Das können wir beobachten und messen. Die allem zugrunde liegende Ordnung ist für uns anders nicht zu erfassen.

 

Was wir also beobachten ist die Aktivität des Geistes.

 

Erst wenn der Geist, der wir sind, beschließt den Körper schlafen zu legen und zu träumen, beginnt die Verwandlung von Melatonin zu DMT. Das Molekül DMT ist also nicht ursächlich für den Traum verantwortlich, sondern es ist eine Manifestation der Absicht des Geistes, das Bewusstsein träumen zu lassen. Es ist das Signal, das auf materieller Ebene anzeigt, was der Geist will. Ebenso ist es, wenn der Geist beschließt glücklich zu sein: Es erscheinen die Serotonin Moleküle und selbst dann, wenn wir zB. 5-Hydroxytryptophan zu uns nehmen, ist diese Tätigkeit ursächlich kausal vom Geist initiiert. Das auf molekularer, atomarer und subatomarer Ebene stattfindende Geschehen ist der Ausdruck des wirkenden Geistes. Es hat keinerlei Eigenleben. Unser Bewusstsein hat keine Möglichkeit zu verhindern, dass seine Aktivitäten materielle Manifestationen auslöst. Es ist seine Natur. In der gleichen Art wie Frost, die Luftfeuchtigkeit kristallisieren lässt.  

Für andere Stoffe, wie Medikamente und Nahrung gilt das Gleiche: Der Geist, der wir sind, beschließt dies zu tun und steuert dadurch die materielle Realität in der Art, dass wir diese Substanzen aufnehmen. Die Quantenphysiker haben diese Tatsache bereits gefunden und sind auf dem Weg die spirituelle Dimension der Materie zu entdecken.

 

Der Geist, der wir sind.

 

In der Regel ist uns die molekulare Manifestation nicht bewusst. Das muss sie auch gar nicht, denn diese unbewussten Mechanismen sind absolut perfekt. Würden wir mit unserem groben „Intellekt“ eingreifen, wäre die Katastrophe unabwendbar. Unser menschlicher Intellekt, also unserer Erkenntnisfähigkeit und die Fähigkeit Informationen sinnvoll miteinander zu verknüpfen, ist eine Summenfunktionen, die auf Myriaden von Informationskanälen aufsetzt. Diese Informationskanäle verbinden uns mit dem immateriellen Nullpunktfeld und den darin gespeicherten Informationen. Wir sind also faktisch mit der, hinter der Quantenwelt liegenden "Informations" oder "Interwelt" verbunden und leiten aus deren Informationen unser Wissen ab.

 

Es ist nicht viel anders als dass wir die Skizzen und Formeln des Architekten lesen und danach die Materie formen. Nur in diesem Fall sind wir Idee, Architekt und Erbauer selbst. Der wesenhafte Geist. Im Gegenzug erzeugen unsere Gedanken, Erkenntnisse und Erfahrungen, eigene dauerhafte Muster im Nullpunktfeld. Diese Muster beeinflussen die Informationen, die dort bereits vorhanden sind und erzeugen wieder neue Interferenzen und Muster, die vorher noch nicht existierten. Alle je manifestierten Informationen stehen dem Geist dort raum- und zeitlos zur Verfügung. Raum- und zeitlos bedeutet konsequent: Alle Erfahrungen aller Lebewesen aller Zeiten und Universen sind hier verfügbar, auch jener die in der Zukunft der Menschheit, in einem anderen Zeit- und Raumrahmen existieren oder existiert haben. Wie einflussreich wir also sind, bemerken wir mit einem Bewusstsein gar nicht, dass über sich selbst keine Kenntnis hat. Oft begrenzen wir unser eigenes Denken auf das Wenige, was uns der Intellekt zur Verfügung stellt und verlieren dadurch die Bewusstheit unserer Macht. 

 

Tatsächlich jedoch wirken wir in jede uns nur vorstellbare Wirklichkeit ein.

 

Das war eine lange Vorrede, aber wenn du meinen Ausführungen gefolgt bist, dann wirst du nachvollziehen können, dass es keinen Grund für Angst im Jetzt gibt. Es gibt auch keinen Grund an den Menschen zu zweifeln, die jetzt sehr schwierige Entscheidungen treffen müssen. Wie auch immer sie entscheiden, es ist für die Menschheit und den jetzigen Augenblick positiv. Weil der Geist positiv ist. Weil der Geist Liebe ist und nur in unterschiedlichen Verkleidungen daher kommt. 

 

Fakt ist: Eie gefährliche, hoch ansteckende Krankheit hat zur Zeit unsere Welt befallen.

Fakt ist: Viele Menschen, die noch nicht begriffen haben, dass ihr Spiel aus ist, versuchen ihre Geschichten loszuwerden und andere auf ihre Angst-Versionen einzuschwören.

Fakt ist: Wir sind noch hier, haben keine Angst und schicken Licht, Licht Licht!

 

Das Gute im Menschen ist unbesiegbar, denn

„Mein Gedanke verändert dieses und alle von mir für möglich gehaltenen Universen. Er kann Welten erschaffen und zerstören“ 

Unter diesem Aspekt, sollten wir – jeder für sich selbst – überlegen was er den lieben langen Tag lang so denkt.

 

alles liebe

Hans

 

PS: Weitere verständliche Vertiefung findest du im Buch von Dr. Ulrich Warnke "Quantenphilosophie und Interwelt"

Wir sind noch hier und wir haben keine Angst!

Wir sind noch hier und wir haben keine Angst!

 

Als es in Matrix Reloaded zur Sache geht und die Chancen der Menschheit gegen die Maschinen denkbar schlecht stehen, steht Morpheus auf dem Podium und löst mit diesem Ausruf eine ekstatische Raveparty aus, deren Musik und filmische Umsetzung, mich damals fast aus dem Kinositz aufspringen ließ.

Diesen Augenblick werde ich wohl kaum vergessen. 

Heute, 17 Jahre später, lebe ich auf der südwestlichen Peloponnes, nahe der Kleinstadt Kyparissia. Seit einigen Tagen herrschen auch hier Geisterzustände. Die Orte, an denen zwischenmenschliche Kontakte gepflegt wurden, sind verwaist. Die alten Männer vor den Cafenions verschwunden. Ebenso die Tische und Stühle. Vieles erinnert mich an die Ghosttowns in USA, die ich vor vielen Jahren besucht habe.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass auch in diesem abgelegenen ländlichen Gebiet so schnell der Ausnahmezustand sichtbar wird. Doch die Menschen haben Angst. Es ist weniger die Vernunft, die sie handeln lässt. Noch gibt es keine Ausgangssperren und die meisten Obst- und Gemüsehändler haben noch geöffnet, die Supermärkte sind offen und die Regale nicht geplündert. Aber die Stimmung ist gedrückt und die Anzahl jener, die sich hinter Atemschutzmasken sicherer fühlen, steigt mit jedem Tag. 

 

Mein Haus liegt nahe dem Meer. Es ist nur einen 20 minütigen Fußweg entfernt oder 8 Minuten mit dem Auto. Verglichen mit dem übervölkerten Deutschland ist es ein Paradies. Gestern und Heute bläst ein sehr kalter Wind aus den Bergen. Es herrschen nur knapp 12°C, auch wenn es in der Sonne weit wärmer ist.  Der Himmel ist völlig wolkenlos klar und das Meer stahlblau. Die Olivenbäume schillern silbern im Wind und die ersten Hibiskus und Rosenknospen sind dabei aufzuplatzen.

 

Für mich will das irgendwie nicht so recht  zusammenpassen: Innen die tiefe Angst der Menschen vor dem, was kommt, der Zukunft, dem Ungewissen und außen das strahlende Wetter, das Klare und Schöne. Manchmal glaube ich, das Wetter will uns das Gleiche sagen, wie Morpheus:

"Hey, ich bin noch da. Schau hin, ich strahle!"

Was immer dir auch Sorgen bereitetet, sei dir gewiss, es wird alles gut werden. Hab keine Angst. Ich bin da! So wie die Erde, befinde auch ich mich in einem Wandel. Du befindest dich auch in diesem Wandel und wenn du geglaubt hast, das würde nur theoretisch sein, dann wirst du jetzt lernen, dass es nicht so ist. Es ist ein globaler Paradigmen Shift, der Veränderung auf der ganzen Welt, im ganzen Sonnensystem auslöst und Du und ich sind Teil davon. Wir sind deswegen hier und haben uns auf diese Zeit vorbereitet. Ich empfinde keine Angst, sondern verspüre Tatendrang und Freude. Ich verfolge die Nachrichten natürlich sehr genau, aber die panischen Ausschmückungen erreichen mich nicht. Ich fühle mich gehalten und geführt durch eine Kraft, die nach einer Jahrtausende währenden Entwicklung jetzt an die Oberfläche unseres Bewusstseins drängt und den Wendepunkt hervorbringt, an den sich die Menschheit noch in vielen Jahrhunderten erinnern wird.

 

Alles, was sich in dieser Zeit ereignet folgt einem großartigen Plan, der aus der liebenden Quelle von All-Das-Was-Ist stammt und der das Kali Yuga, die vielen Jahrhunderte der Unterdrückung und Versklavung beendet. Nach und nach werden die Menschen erfahren, wie sie betrogen und belogen wurden und wie es dazu kommen konnte. Das existierende System wehrt sich mit seinen letzten Kräften gegen den Niedergang und die Corona-Viren sind ein letzter, wahnsinniger Versuch an der Macht zu bleiben. Doch das Schicksal dieser okkulten Mächte ist schon lange besiegelt. Unser Geist ist bereit für eine Änderung des Bewusstseins und damit einer Änderung der Realität auf diesem Planeten - und keine weltliche Macht wird das verhindern.

 

Ich schreibe das für meine Lieben, die Engel und Seelen, die auf meiner Resonanz schwingen, die direkt oder indirekt mit mir Kontakt hatten und deren Augen auf die Wirklichkeit gerichtet sind:

Seid fest im Glauben und lasst Euch nicht in die Angst treiben. Die Resonanzen springen jetzt in ein anderes Phasenverhältnis, dem das bisherige Paradigma nicht mehr folgen kann. Seid mutig und strahlt Vertrauen aus. Zeigt denen, die bei euch sind, wie es geht. Werdet still und öffnet eure inneren Kanäle, alles andere ist sinnlos. Handelt und schweigt. Ihr seid niemandem Rechenschaft schuldig. Lasst Euer Licht leuchten und seht was es bewirkt. Der Tanz des Lichts hat begonnen und dort wo Licht ist, kann kein Dunkel sein.

 

Seid nicht erschrocken über die Veränderungen, die die Errungenschaften des alten Systems hinwegfegen werden. Seid nicht verzagt, wenn die sich aufbäumenden Medien eine Lüge nach der anderen Verbreiten und Euch glauben machen wollen, dass die Werte der Menschheit untergehen. Es sind nur die Werte, des dunklen holografischen Systems, dass sich auf diesem Planeten niedergelassen hat und nun gezwungen wird, den Planeten zu verlassen. Glaubt Eurem Herzen und nicht den Schlagzeilen. Die Werte der Menschlichkeit sind unangetastet. Besinnt Euch auf die Liebe und das Mitgefühl zu Eurem Nächsten. Alles muss so sein, wie es jetzt ist und wie es sein wird. Das neue Bewusstsein, wird sich bald im Außen zeigen.

Bevor der Tag anbricht, ist die Nacht am Dunkelsten!  

Freut Euch dass ihr lebt.

Freut Euch, dass ihr liebt.

Freut Euch über eure Nächsten!

 

Denn: Wir sind noch Hier und wir haben keine Angst!

 

alles liebe

Hans

 

Corona Lux - Sei klar und bewusst

Corona Lux - Sei klar und  bewusst

 

Der Bischof von Piräus/Athen verkündete dieser Tage, dass vom Corona Virus nur diejenigen betroffen sein könnten, welche an Messen samt Eucharistie ohne wahren Glauben teilnehmen würden. Ich bin nicht kirchlich-religiös und halte solche Aussagen für absolut  unverantwortlich.  Gerade in einer Zeit, in der bereits viele Erkenntnisse über die Arbeitsweise des Bewusstseins gewonnen wurden, sollten sich die spirituellen Köpfe der Welt doch darüber im Klaren sein, dass sich große Ängste am schnellsten manifestieren. Ein Konflikt zwischen Glauben und Wissen mit solchen Aussagen heraufzubeschwören ist einfach armselig.

 

Wir können uns nicht unserem rationalen Wissen entziehen und das Corona Virus Covid-19 einfach ignorieren. Das können wir auch nicht mit Grippe, Masern und HIV, denn diese Viren sind bereits in unserem Bewusstsein verankert. Es ist deshalb eben keine Glaubensfrage mehr, ob die Eucharistie eine Ansteckungsquelle darstellt, denn sie tut es. Dabei muss man auch wissen, dass das Abendmahl in der orthodoxen Kirche vom Priester mit einem Löffel für alle Gläubigen gespendet wird, der vorher im Mysterium der Wandlung und im Mund des Vorhergehenden war.

Anders als in der römisch-katholischen Kirche gibt es hier also keine Hostie. Der Kontakt ist direkt und unmittelbar! Für die in Angst und Schrecken gehaltene Bevölkerung ist das eine große Gefahrenquelle und im Sinne einer vernünftigen Führungsrolle, sollten die Kirchen ihre Gläubigen dazu auffordern, jetzt mal für zwei bis drei Wochen zuhause zu beten und große Menschenansammlungen, wie Gottesdienste zu vermeiden. 

 

Einen Glaubenskrieg zu entfachen ist völlig sinnlos. Die Regierungen in der EU gehen bis Mitte April 2020 von einer CoVid-19 Infektionsrate von bis zu 80% der Bevölkerung aus, wenn nicht sofort mit drastischen Maßnahmen die Ansteckungsmöglichkeiten reduziert werden.
In Zahlen bedeutet das für die EU (512 Millionen Einwohner):

ca. 409 Millionen Infizierte. Davon 50% ohne bzw. milde Symptome (204 Millionen)

und vom Rest max. 3% Tote:  also > 6 Millionen! 


Wer angesichts dieser Zahlen immer noch behauptet, die jetzt einsetzenden milden Eindämmungs-Maßnahmen seien übertrieben, der hat das Problem nicht verstanden und der sollte sich auch mal mit Exponential Mathematik befassen und seine linearen Rechenkenntnisse beiseite legen. 

Wird nämlich die Leistungsfähig eines Landes in der medizinischen Versorgung überschritten, explodiert die Epidemie in unkontrollierbare Größen.

 

Für die 80 Millionen Deutschen sehen die Zahlen nicht besser aus: Schlimmstenfalls wird es 960.000 Tote geben und 40 Millionen werden in Krankenhäusern behandelt werden müssen.  Die Leistungsfähigkeit der medizinischen Krankenhaus-Versorgung in Deutschland ist begrenzt. 
Es gibt in Deutschland "nur" ca.500.000 Krankenhaus-Betten! Einem solchen Ansturm ist dieses System nicht gewachsen, wenn es nicht gelingt die Erkrankungsrate drastisch zu verlangsamen.

 

Vielleicht wird anhand dieser schrecklichen Zahlen ersichtlich, warum die Freiheitsrechte jedes Einzelnen während der Epidemie zum Wohle des Ganzen, eingeschränkt werden müssen!

 

Doch der Bischof von Piräus hat natürlich auch Recht mit seiner Behauptung:
Diejenigen unter den Menschen, die ihr Bewusstsein weit genug entwickelt haben, um zu verstehen, dass Viren sie nicht ungebeten befallen, erkennen das. Oder sie haben es in den verschiedenen Grippewellen der Vergangenheit schon selbst erleben können. 
Es manifestiert sich nur das, wofür man selbst eine Resonanz in sich trägt. Das gilt natürlich auch für die Corona Epidemie. Auch wenn das eine schwer zu schluckende Kröte ist.  Es ist immer nur eine Frage der eigenen bewussten und unbewussten Überzeugung, ob man in eine bestimmte Situation verwickelt wird oder nicht. So auch bei Corona. Die von den Medien geschürte Angst, die unter dem Deckmäntelchen "der wichtigen Informationsverteilung" verbreitet wird, ist natürlich das, was zu allererst eintritt. Diese Angst ist die eigentliche Gefahr. Doch wenn wir uns einmal mehr klar machen, dass alles, was uns im Leben geschieht, auf eine in uns selbst vorhandene Resonanz zurückzuführen ist, haben wir auch schon einen Hebel für diese Angst gefunden. VOR WAS HABEN WIR ANGST, die sich in einem "nicht mehr Atmen können" ausdrückt? Welche Gewissensbisse stecken da in uns, die die Resonanzen auslösen und einen CoVid-19 Virus einladen, sich in uns einzunisten? Gehen wir mit der Frage nach der Angst in uns, werden wir sie entdecken und benennen können. Vielleicht bedarf es mehrerer Anläufe, diese versteckten Ängste ans Licht zu ziehen, doch wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg.

 

Gehen wir auf diese Weise an das Problem heran - und halten uns an die, von unserem Verstand etablierten Verhaltensweisen in der Welt - haben wir eine gute Chance diese Epidemie im ZUSAMMENKLANG mit den Bemühungen der Regierungen, zu beenden.

Lösen wir die Resonanzen in uns selbst durch Meditation und Bewusstwerdung auf, so findet der Corona Virus keine Andock-Stellen mehr und wird verschwinden. Möglicherweise müssen wir für wenige Wochen unsere individuellen Lebensgewohnheiten etwas einschränken, aber das hält unsere Welt schon aus. Wir brauchen vor CoVid und Konsorten keine Angst zu haben. Genau sowenig, wie vor der Veränderung des Klimas, Asteroideneinschlägen oder sonstige Katastrophen-Szenarien. Wenn wir unser Bewusstsein klären, wird es in der Zukunft keine Bedrohungen dieser Art mehr geben.  Wir müssen jedoch auch damit aufhören, uns mit diesen Horror-Szenarien zu füttern. Was zB. durch eine bewusste Abwahl von Filmen/Serien/Büchern/ Nachrichten machbar ist, die sich damit beschäftigen.  Wenn solche Dramen in das Bewusstsein von Millionen Menschen eindringen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn unsere Welt diesen Informationen folgt.

 

Ich möchte damit nicht den Eindruck erwecken, dass keine Gefahr bestünde, aber zum heutigen Zeitpunkt haben wir unter rationalen Umständen noch eine gute Chance dem Problem der Pandemie Herr zu werden. Mit einem Glauben an eine übergeordnete Intelligenz, ein höheres System oder "Gott", ist die Chance noch hundertfach besser, sich nicht zu infizieren. Nur dürfen wir unsere rationale  Intelligenz nicht aus religiösen Gründen mit Füßen treten. Es ist heute erst wenigen Menschen vergönnt, durch ihren tiefen Glauben vollkommen geschützt zu sein.

 

Ich habe für mich entschieden, meiner hin und wieder aufflammenden Besorgnis nicht durch Hamsterkäufe für die nächsten Wochen Ausdruck zu verleihen. Ich öffne meinen Geist nicht für die Ängste, aber beobachte, was geschieht. Ich  nehme diese Informationen mit in die Kontemplation und vertiefe mich damit. Bisher habe ich meine Antworten und Hinweise erhalten und werde meinen Alltag weiterhin so leben wie bisher.  Ich werde auf dem Markt einkaufen und auch im Supermarkt, ich werde keine Schutzanzüge oder Atemmasken tragen und ich werde mich den öffentlichen Veränderungen fügen. Selbst dann, wenn ich damit nicht einverstanden sein sollte.
Ich werde nach bestem Vermögen meine Resonanzen ausgleichen und tun, was ich hier und heute geschrieben habe. Und ich hoffe, ich konnte dich dazu bringen, ebenso zu tun.

 

 alles liebe

 Hans

 

PS: "Corona Lux" bedeutet übrigens "Das Licht der Krone" :-)

 

Das Dilemma

Das Dilemma

 

Unser Denken ist ein totales Dilemma und dieses Dilemma spiegelt sich in unserer Welt. Wenn sich aber unser inneres Dilemma im Außen der Welt spiegelt, dann ist alles was wir im Außen erfahren ein Abbild innerer Prozesse. Unsere Quantenphysiker sind seit Jahren dabei dieses Dilemma zu bestätigen und sie machen riesige Fortschritte.

Wenn aber alles, was wir wahrnehmen, ein Abbild unseres Denkens ist, dann können wir uns unendlich in ein Universum ausdehnen und Wissen über Wissen erschaffen. Es ist ein kreatives Erschaffen von  Wissen, das auf dem Bewusstsein aufbaut, das bereits vorhanden ist und welches die Grenzen für das  definiert, was wir für möglich bzw. unmöglich halten. (Siehe dazu auch Humes-Problem der Induktion ).

Daran ist nichts Schlechtes. Es ist hochinteressant und besser als jeder Thriller, den wir uns ausdenken könnten.  Es ist, als ob wir nicht nur mit Legosteinen bauen könnten, sondern während des Bauens bereits die nächste Generation Legosteine erschaffen: selbstleuchtende, überlichtschnelle, welche vom anderen Stern, schwebende, explodierende, sich selbst anordnende usw. 

 

Doch NIEMALS entdecken wir etwas anderes, als bereits Vorhandenes. Wir wandern durch unendliche Räume innerhalb einer Zeitkugel und sammeln Informationen, die wir als Gedanken wahrnehmen.(siehe dazu Gespräche mit Seth: Die Natur der persönlichen Realität )

Wahrnehmen bedeutet in anderen Worten: etwas für wahr anzusehen, ihm seine Existenz zuzusprechen und es so als wirklich SEIN zu lassen. Hier beginnen sich die Worte bereits im Kreis zu drehen und die Sprache wird für eine transzendente Dimension transparent. Es erscheint fast magisch, wie wir aus einem materiellen Nichts, etwas Handfestes erschaffen. Doch daran ist nichts Magisches. Es ist nur eine Illusion. Das Bewusstsein erschafft sich die Illusion einer sich selbst erweiternde Oberfläche und deshalb erdenkt es auch nie etwas anderes als Oberflächen. Je mehr es sein eigenes Schaffen analysiert, desto mehr Oberfläche erschafft es. Niemals kommt es so in die Tiefe dessen was ist.

 

Alle Dinge, die uns in unserem Menschenleben begegnen, haben einen geschlossenen Körper. Wir nehmen diesen Körper als ein, von einer vollständigen Hülle umschlossenen Raum wahr. Wir können uns nichts ausdenken, das dem widerspricht. Selbst das Universum erscheint uns als ein abgegrenztes Objekt, in dem Galaxien und Sterne schweben. Auch Atome und ihre Bestandteile versuchen wir in dieses Oberflächen-Modell zu zwängen und sie als Teilchen anzusehen, damit wir darüber nachdenken können. Das ist alles gut. Doch wir müssen uns auch darüber klar sein, dass jeder Gedanke so ein zeitabhängiges Objekt im drei-dimensionalen Raum bildet. Jeder analytische Vorgang bringt für sich nur wieder geschlossene Objekte hervor. Oberflächen über Oberflächen, soweit das menschliche Bewusstsein auch reicht...  

Im Laufe der Menschheitsgeschichte ist so ein recht komplexes Gebilde entstanden, das wir Universum nennen und das uns immer noch großen Spaß macht! Sonst hätten wir ja nicht so viele Wissenschafter, die sich dieser kreativen Arbeit hingeben.

 

Doch zurück zum Spiegel! Wenn ALLES eine Spiegelung unseres Bewusstsein ist, dann muss es in diesem Bewusstsein einen ersten Gedanken geben, der es ihm erlaubte, sich selbst als existent anzusehen. Bei der Suche nach diesem Ur-Gedanken treffen wir ganz zuletzt und tief verborgen im heutigen Unterbewusstsein auf ein Paradox:

Das Nichts spiegelt sich im Etwas! Das Yang spiegelt sich im  Yin!

Dieser Ur-Gedanke hat uns viele Äonen lang auf einen mentalen Holzweg geschickt, denn er lies uns glauben, mit Analyse auf den Grund der Dinge zu kommen. Doch er ist nur die Spiegelung der dualen Natur unseres menschlichen Bewusstseins. Er hat dem Bewusstsein dazu verholfen so brillant zu werden, wie es heute ist, aber er hat es auch von seiner wahren Wirklichkeit abgeschnitten. Indem es der analytischen Erforschung seiner vermeintlichen Welt folgte, brachte es sich in die Exzellenz. Doch es merkte nicht, wie es sich dadurch aufblähte und alles in immer kleiner Teile zermalmte. Die kleinsten von ihnen, die Neutrinos, leisten zur Zeit dagegen beharrlichen Widerstand. Aber sie werden uns zeigen, dass es andere Methoden gibt, die Welt zu erlernen, als die Analyse.  

 

Das "Nichts spiegelt sich im Etwas" ist eine Absage an die duale Denkweise. Die Grenze der Dualität an sich! "Nichts spiegelt sich im Etwas" beschreibt einen irrationalen Vorgang, der sich grundsätzlich der dualen Herangehensweise entzieht. Er erfordert die Gesetze der anerkannten Logik außer Kraft zu setzen und einer neuen Logik zu folgen. Einer, die vielleicht erst durch die Neutrinos geboren wird, die aber sicherlich den Motor der fanatisch rationalen Wissenschaften abstellt und die Bewusstseinsblase platzen lässt, wenn wir erkennen: Das Meiste unserer selbst ist nicht erklärbar und daher ist auch die Welt nicht erklärbar. 

 

ALLE Wissenschaften sind eine Schöpfung UNSERES Bewusstseins. Das ist gut und diese Schöpfungen sind herrliche, wunderbare göttliche Schöpfung. Es gibt nichts, das an ihnen abzulehnen wäre. Sie sind einfach himmlisch rational. Aber sie gelten eben nur in unserem derzeitigen menschlichen Bewusstsein. Es ist noch nicht allzu lange her, das der Aderlass ein anerkanntes medizinisches Allheilmittel war und an medizinischen Fakultäten gelehrt wurde. Vor 40 Jahren gab es noch keinen PC! Vor ca. 60 Jahren gab es noch keinen Laser (und keine Pampers) und vor 1900 noch kein Flugzeug. Um 1700 gab es den ersten Heißluftballon und die ersten Geld verleihenden Banken. Es ist nur dem Bewusstsein der Wissenschafter und Erfinder zu verdanken, dass uns diese Errungenschaften heute zu Verfügung stehen. Aber sie haben das nicht erkannt und wir haben das anders interpretiert! 

Wir haben nicht erkannt, das es die Schöpfungskraft in uns ist, die aus dem geistigen Nichts über das Bewusstsein ein illusionäres Etwas hervorbrachte. All die Forscher und Erfinder sprengten die Grenzen ihres zeitgemäßen Denkens und konnten sich so 'zukünftige' Dinge vorstellen. So ist das heute immer noch und es wird für die menschliche Welt auch so bleiben.

Es ist die Wirkung des geistigen Gesetzes der Resonanz und die ist nicht verhandelbar. 

Vielleicht wird jetzt klarer, warum es so immens wichtig ist, das alte Bewusstsein einer konsequenten Prüfung zu unterziehen und alles zu entfernen, was zu den Aufgaben führte, die wir heute überstehen müssen. Wir müssen uns anstrengen auf breiter Basis ein Bewusstsein zu entwickeln, das sich seiner eigenen Wirkungsweise bewusst ist und aus diesem Wissen heraus aufhört, alles zu analysieren. Eine Spiritualisierung der Physik ist bereits ansatzweise erkennbar, aber sie beschränkt sich wie bisher auf die Übereinstimmung mit dem bereits bekannten Wissen und Glauben.  

 

Diese ganze Schöpfung ist eine wunderbare Kreation der Liebe! Und es ist immer noch nicht ganz verstanden, dass Liebe als ein wirkendes Element angesehen werden muss, so wie Wasserstoff, Helium oder Radium. Es ist eine strukturierendes Element, das sich durch unsere Dimensionalität zieht, aber nicht darauf beschränkt ist. Es ist die Ursache aller Energie und aller Bewegung. 

Liebe ist auf ewig ungeteilt und grenzenlos. Wir können sie nicht denken, nur erfahren. Sie ist selbst unsichtbar, leitet uns aber durch die unendlichen Räume des Bewusstseins und erzeugt aus den Informationen die Bilder, die wir als unsere Gedanken ansehen. Liebe ist die Basis unserer Gedanken und die wirkende Urkraft in uns und diesem Universum. Sie ist die Quelle von Allem und öffnet uns letztlich die Möglichkeit zu erkennen, dass es eine 'physikalische' Natur, eine Welt da draußen, nur in der schöpferischen Kraft des menschlichen Bewusstseins gibt. Sie erinnert uns daran, dass wir etwas sind, was wir "Seele" nennen. Etwas, das über das Bewusstsein hinausreicht und in einem unsagbaren Ewigen wurzelt. Liebe erleben wir als Leben. Sie beseelt die von uns erschaffenen Formen und wir erfahren Leben. Diese Liebe zum Leben erhält uns aufrecht für die Zeit unseres Hierseins. Sie hat uns in Augenblicken höchster Anstrengung und Angst getragen: Bei der Zeugung, bei der Geburt, in Gefahren- und Schreckmomenten und sie wird im Übergang des Todes ebenfalls mit uns sein. 

Ohne die Liebe wären wir nicht möglich, aber weil sie ist, sind wir und können ihr Wirken bezeugen. 

Wir können uns mit allem und jedem in diesem Leben befassen, mit Krieg und Frieden, Gesundheit und Krankheit, Gesetz und Ordnung, Wissenschaft, Normalität, Kunst oder Spiritualität. 

In den Augen der Liebe ist das alles gleich gültig, denn sie ist und wirkt durch uns.

 

Das Dilemma unseres dualen Denkens lenkt uns von dieser Wirklichkeit ab und verschmutzt unser Bewusstsein. Wir Menschen folgen stur unseren Erfahrungen und nur selten überschreiten wir die rote Linie, die diese Erfahrungen transzendiert. So suchen wir nach Lösungen für die, durch unser Bewusstsein geschaffenen heutigen Probleme: Gewalt, Planetenverschmutzung, Überzivilisation und Unmenschlichkeit. Aber wir können diese Lösungen nicht finden, solange wir nicht bereit sind, die Grenzen unserer Erfahrungen zu sprengen. Doch es gibt eine Hoffnung.

Mit jedem Kind, das geboren wird, betritt ein weiter entwickeltes Wesen diesen Erdenraum. Ein Wesen, das ein neues Wissen und andere Erfahrungen mit sich bringt. Die Kinder haben ein neues Bewusstsein und werden es zur Blüte bringen. Sie sind der Regen, der in der Wüste fällt und das Klima ändert. Diese Seelen kommen aus Liebe zu den Menschen. Möglich wird das, weil viele Menschen ihr Bewusstsein bereits verändert haben und an den angelernten Erfahrungen, Regeln und Gesetzen zweifeln. Selbst dann, wenn sie es selbst noch gar nicht bemerkt haben. Diese neu geborenen Kinder sind alte Seelen, die sich schon oft als Menschen erfahren haben und die nun beschlossen haben, wirkende Hilfe zu leisten. 

  

Alles was ist, ist Liebe.

Das gilt auch für alles, das uns heute noch undenkbar und unmöglich erscheint und was wir noch nicht erfassen und begreifen können. Doch auch das ist bereits Realität in den unendlichen Räumen des Bewusstseins. Wenn wir uns auf die Tragkraft der Liebe einlassen, dann trägt sie jeden Einzelnen zu sich, öffnet sich und erblüht in ihm. Leben geschieht - ein Vorgang jenseits jeder Rationalität.  

Und was kann schöner sein, als das Ganze zu erfahren?

Wenn Du Dich nun fragen solltest: Was sollen die vielen Worte?

Dann antworte ich: Finde es selbst heraus, denn was wirklich zu sagen wäre, lässt sich nicht in Worte zwängen, aber atme den Geist zwischen den Zeilen.

 

alles liebe

Hans

 

Die Lust am Komplizierten

 

 

Die Lust am Komplizierten

 

Jetzt habe ich nach längerer Zeit wieder einmal in verschiedenen neuen psychologischen und spirituellen Büchern geschnüffelt und habe festgestellt, dass darin meistens uraltes Wissen, in bonbon-rosafarbener Verpackung neu angepriesen und als des Pudels Kern verkauft wird. Doch eine neue Verpackung macht noch lange keine Neuigkeit aus. Diese Mogelpackungen gaukeln dem Tamagotchi vor, auf dem Weg zur allumfassenden Erkenntnis zu sein. Sie machen glauben, dass die Methoden und Fortschritte nur den Forschungen der neueren Zeit zu verdanken sind. Die vielen neuen Begriffe wie Nullpunktfeld, morphisches Feld, Quantenfluktuation, Epigenese und andere neu kreierte Wortschöpfungen kleiden jedoch nur Altes in ein neues Gewand. Ein Gewand, dass dem rational übereifrigen Ego besser gefällt und von dem es glaubt, ohne maßgebliche Veränderung seiner selbst, an mehr Macht zu kommen.

Doch geht es im Grunde nicht nur um das Ablegen der Ego-Zentriertheit und dem sich Hingeben an eine viel größere intelligente Macht? Früher nannte sich diese Intelligenz für jeden verständlich: „Gott“. Und es gab keine Affirmationen, sondern es wurde gebetet. Das Gebet öffnete den Kanal zu den eigenen Gefühlen und erzeugte damit die nötige Demut, die heute so schwer zu finden ist.

Allein die Dankbarkeit für das er-betene hat keinen neuen Begriff erhalten. Wohl auch, weil es das Schwierigste am Ganzen ist.  Mit dem Satz "Mit Gott zu beten" ist das Meiste aller komplexen esoterischen, religiösen und neuerdings auch wissenschaftlichen Lehren bereits ausgesprochen. 

Was also macht die Faszination der Komplexität aus, die die meisten Menschen ehrfurchtsvoll vor den wissenschaftlichen Erkenntnissen erschauern lässt? Sehen wir uns das vorbehaltlos an, entdecken wir einen Glaubenssatz, der in etwa sagt:

„Die Welt entwickelt sich in eine immer größere Komplexität. Sie wird immer undurchschaubarer und es müssen immer mehr Faktoren berücksichtigt werden, um sie zu verstehen.“

Dieser Glaubenssatz gilt auch für den Menschen und das Modell, das er von sich selbst hegt. 

Doch das ist falsch.

 

Wir können uns nicht vorstellen, dass die Geheimnisse nicht in einer immer komplexer erscheinenden Zukunft liegen, sondern in der, aus unserer Sicht, immer einfacher werdenden Vergangenheit. Das Einfache aber interessiert das Tamagotchi nicht. Es will mit neuen Erkenntnissen glänzen, im Rampenlicht stehen und den ihm zustehenden Beifall einheimsen. Das ist die Triebkraft, die die meisten Menschen veranlasst, ihr Leben zu ändern oder besser gesagt: besser zu kontrollieren. Doch das Leben ist über das Tamagotchi (Ego) nicht zu kontrollieren. Egal mit welcher esoterischen oder wissenschaftlichen Methode es auch versucht wird. Das Leben entzieht sich den Steuer- und Kontrollfähigkeiten des Tamagotchis.

 

Die Versuche des Tamagotchis, die Kontrolle über seine Realität an sich zu reißen, müssen scheitern, denn das Leben wurzelt jenseits seiner Existenz. Aber das Tamagotchi ist nicht dumm – wie auch, ist es doch göttlichen Ursprungs – und es weiß heute um die Epigenese, also die Veränderung des DNS-Erbgutes durch externe Lebenseinflüsse und die damit einhergehenden massiven Beeinflussungen der Lebensrealität. Seine auf Aktion-Reaktion Mechanismen fixierte "Wissenschaft" weicht hier langsam auf und es fängt an, seine mentale Fehlhaltung, die vor vielen Jahrhunderten mit Descartes und Newton ihren Anfang nahm, zu hinterfragen. Gleichzeitig entwickelt es jedoch ein noch komplexeres Modell der Welt und glaubt, damit die Erklärung, vor allem aber die Kontrolle über alles zu erlangen. Doch hier irrt es sich wieder einmal.

Der Weg in ein liebenswertes und erfülltes Leben, ohne existentielle Sorgen, in Freiheit und Selbstbewusstsein führt nicht über die komplexen Modelle des Tamagotchis. Es ist sehr viel einfacher. Aber diese Einfachheit ist für die meisten Menschen nicht mehr erreichbar. Sie sind von der Komplexitätslust infiziert und es bedarf einiger Anstrengung und Übung, sich von dem komplexen Gedanken-Müll und seinen Auswirkungen zu befreien.

Ein paar Beispiel dazu: Schauen wir in die aktuellen Nachrichten, so merken wir schnell, dass die Klimaveränderung den meisten Menschen bewusst ist, sich jedoch alle politischen Maßnahmen nur um finanzielle Aspekte gruppieren. Es soll gegen die Klimaveränderung angekämpft werden und die Mittel werden immer komplexer. Die einfachste Lösung wäre jedoch, das Klima so anzunehmen, wie es sich gebärdet und mit allem aufzuhören, von dem wir bereits wissen, dass es dem Planeten nicht guttut. Das bedeutet jedoch auch, der Gold und Geld Mentalität abzuschwören.

Ein anderes Thema ist die Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Alles was das Tamagotchi damit erschaffen kann, ist eine Kopie von sich selbst unter deren Knute es dann zukünftig leben muss. Es ist sicher faszinierend für Ingenieure etwas zu bauen, dass ihre eigenen, als unzulänglich erachteten Fähigkeiten übertrifft, aber vor lauter Faszination auf die Komplexität dieses Vorhabens, werden die zukünftigen Konsequenzen übersehen. Auch hier wäre das bewusste Unterlassen solcher Vorhaben in Hinsicht auf zukünftige Auswirkungen eine einfache Lösung.

 

Ich bin nicht der Meinung, dass wir wieder zu Kerzenlicht und Pferdefuhrwerk zurückkehren sollen, aber die ausufernden Bemühungen des Tamagotchis, sich über sich selbst zu erheben, müssen einfach aufhören. Die ältesten spirituellen Schriften und damit die Grundlage der heutigen Psychologie besagen, dass der Mensch und Gott EINS sind. Sie sind vom gleichen Geist. Das bedeutet doch letztendlich, dass Meditation und Gebet eine Zusammenkunft ein und desselben sind. Ein Gespräch mit Gott ist also ein Gespräch mit sich selbst. Ein Gebet ist eine Bitte an sich selbst und setzt die Dinge in Gang, die dazu führen, dass das Erbetene eintritt. Jeder, der das wirklich für sich begreift, wird die große Demut erfahren, denn er wird etwas begreifen, was sich in Worten nicht ausdrücken lässt.

 

Es gibt nur einen kleinen Unterschied zwischen dem Tamagotchi und Gott. Dieser Unterschied liegt darin, dass der Mensch in seiner irdischen Existenz, fast ausschließlich auf sein persönliches Bewusstsein zugreift und seine Begrenzung nicht erkennt.  Seine begrenzte Sicht lässt ihn die Welt und sein Leben sehr komplex erleben und er sieht sich außerstande seine angelernten Glaubenssätze aufzugeben. So baut er ständig neue Gedankenkonstruktionen auf, die ihn aus der Verantwortung befreien. Er begründet es damit, dass wir nicht all die Eigenschaften und Fähigkeiten haben, die wir Gott andichten. Wir halten uns zB. weder für allmächtig noch für ewig. Und doch sind wir es, denn wir sind nichts anderes als dieses "Gott".

Das Tamagotchi jedoch versucht Gott gleich zu sein, also ein Mimikri-Spiel zu spielen, in dem es so tut als ob. Und genau das wird ihm zum Verhängnis, denn Du kannst nicht so tun, als ob, solange du Zweifel hegst. Du kannst auch nicht sein, was du glaubst nicht zu sein. 

Die Ursache, warum wir uns gegen die Identität mit "Gott" oder der "Quelle" sperren, liegt in unserem dualen Denken. Wir können nur einen Gedanken denken, den wir vor seiner "Negation" erkennen. Die Negation aller bewussten Gedanken und alle bewussten Gedanken zusammen, sind NICHT Null. Sie stellen die Begrenzung des Tamagotchis dar. Sie sind der  (Bewusstseins-) Raum, aus dem es nicht entkommen kann. Innerhalb dieses Raumes ist es der Alleinherrscher und es ist bestrebt diesen Raum stets zu vergrößern. Das Verlassen des Raumes ist ihm aber nicht möglich.

Den Raum zu verlassen ist der Quelle vorbehalten, jenem wesenhaften Sein, das jenseits aller Begrenzungen existiert und das wir alle sind.

Deshalb ist die Selbstaufgabe, das Loslassen des Egos, das Loslassen des Tamagotchis so wichtig. Erst wenn du dich ganz auf die Quelle einlassen kannst, dich ganz hingeben an das Unannehmbare, wenn du bereit bist deine Persönlichkeit aufzulösen und das Licht deines persönlichen Bewusstseins auszulöschen, dann erwachst du in das Wissen der Quelle. Dann wird alles NULL und nichts bleibt, was dich an die Welt bindet. Dann merkst du plötzlich, dass alles Bisherige der Ausdruck des "göttlichen Willens" der Quelle war, an dem du als Person teilhaben durftest. Für all das haben wir alte Aussagen:

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein (geistig) Reicher ins Himmelreich kommt."

"Ihr müsst werden wie die Kinder, denn ihrer ist das Himmelreich. Das Himmelreich ist in Euch."

Auch wenn die Worte jetzt stark religiös gefärbt sind, so deuten sie schon immer in die richtige Richtung. Glaube nicht, dass mit der Aufgabe deines rationalen Denkens die Welt endet. Wenn das Geplapper des Tamagotchis endet, öffnet sich eine Wahrnehmung, die ich als bewusstes Erleben bezeichne. Sie ist nicht mehr an den Körper gebunden, weder materiell noch energetisch, noch spirituell. Sie ist "behind the vail", jenseits des Vorhangs, der die Tamagotchi-Menschen-Welt von der Quellen-Welt trennt.

 

alles liebe

Hans