Vertrauen

Vertrauen

 

Im Gegensatz zum Glauben ist Vertrauen eine Erfahrung. Vertrauen resultiert nicht aus dem Denken und daher auch nicht aus dem Glauben. Vertrauen ist die Grundlage von jedem Wissen. Vertraue ich den erhaltenen Informationen nicht, so werde ich sie weder glauben noch darüber nachdenken. Fehlendes Vertrauen in eine Informationsquelle führt zu vielen Problemen .....

Vertrauen ist kein einzelnes Gefühl, sondern ergibt sich aus einer Folge von Gefühlen, die sich durch das Erleben von Situationen ergeben. Wir ermitteln die Vertrauenswürdigkeit einer Information aus diesen Situationen und je öfter wir dabei Widerspruchsfreiheit erfahren, desto mehr Vertrauen entwickelt sich. Ganz automatisch.  Vertrauen ist deshalb nicht automatisch und sofort da. Vertrauen entsteht. Es entsteht, wenn du voll und ganz authentisch bist. Im Jetzt. Nicht abgelenkt von Überlegungen und Interpretationen dessen, was du gerade wahrnimmst. Inklusive deiner Gedanken. Wenn du also ganz offen für die Welt um dich herum bist, dann lehrt dich diese  Welt zu vertrauen. Sie lehrt es ohne Ermahnung, ohne erhobenen Zeigefinger,  ohne Drohungen, sondern indem sie dich berührt. Es ist das Zwitschern der Vögel in den Baumkronen über dir, der plötzlich zu einem großen Gesang wird. Oder der Schwan, der vor dir seine weißen Flügel ausbreitet und sich dir zu erkennen gibt. Es ist das Gänseblümchen, dass aus der Mauerritze wächst und sich im Dunkel des Brunnenwassers spiegelt. Augenblicke der Schönheit ergreifen dich und führen dich in die Welt.

Die Welt sagt: Vertraue, denn ich bin die beste Welt aller Welten für dich. Diese wunderbare Intelligenz der Welt lehrt dich auf einer intimen, zellulären Ebene. Sie ist dir näher, als alles, was du dir vorstellen kannst und sie ist immer da, selbst dann, wenn du nicht für sie offen bist.

Vergessen wir jedoch die Botschaft der geschaffenen Welt, finden wir uns in einer Kriegssituation wieder, in der man nichts und niemandem trauen kann. Dieser Überlebenskampf nimmt uns voll in Beschlag. Er impft uns eine Unsicherheit nach der anderen ein. Unser Verstand arbeitet auf Hochtouren und trägt mit seinen Situationsanalysen zum nie endenden Strom komplexer  Lebenssituationen bei. Wir suchen dann schnell Hilfe in Büchern und Geschichten anderer. Lesen Lebens-Ratgeber und Erfolgsbücher, rennen von einem Motivations- oder Selbstfindungs-Seminar zum nächsten. Nur um diesem Tohuwabohu zu entgehen, dass wir unser Leben nennen. Dadurch bauen wir uns einen geistigen Elfenbeinturm auf, in dem wir uns trefflich weiter verstecken können. Weiter unsere komplexen Lebensmuster stricken und wo wir uns hinter unseren theoretischen Lebensphilosophien verschanzen können. Wir lernen und lernen, haben für alles eine Erklärung und unterhalten uns über Gott, als wäre es eine/r von uns.

Wir suchen Erklärungen und Begründungen und lassen uns auf jahrelange Therapien ein. Durchqueren die Sümpfe der Traurigkeit, das Meer des Stumpfsinns und rollen die Steine des Sisyphus  die steilen Hänge des Himalaja hinauf, damit sie auf der anderen Seite wieder herunterrollen. Immer in der Hoffnung die eine lebendige Antwort zu finden, die uns alle Probleme nimmt. 

Johannes vom Kreuz schreibt sinngemäß in seinem Buch "Die dunkle Nacht der Seele":

 Lass alle Hoffnung fahren, Mensch, dann wirst du Gott erfahren!

Doch wir tun genau das nicht. Wir klammern uns an jeden Strohhalm des Wissen, an jede noch so kleine Information, nur um nicht einsehen zu müssen, dass wir auf dem Holzweg sind. Das wir einfach kein Vertrauen haben und deshalb nicht in der Lage sind Beziehungen aufzubauen. Wir machen in unserem Überlebenskampf alles für diesen Umstand verantwortlich, nur nicht uns selbst. Es gibt nämlich nur eine einzige Beziehung, die geheilt werden muss: Die zu dieser Welt, die der Ausdruck der schöpferischen Intelligenz ist. Nenne es die Beziehung zu Gott, wenn du willst.

Du brauchst nicht im Sumpf deiner Vergangenheit zu graben, keine Beziehungen zu Eltern, Partnern oder sonst was aufzuarbeiten.  Keine esoterischen Übungen zur Reinigung deines Chackrensystems machen, keine Reinkarnations- oder sonst was für Therapien absolvieren.
Du musst einfach nur die Beziehung zu dieser Existenz zulassen. Das musst du heilen. Jetzt!

 

Und wie geht das? Indem du zu vertrauen lernst. Indem du dich auf die Verletzlichkeit des Lebens einlässt. Indem du dich für das Andere öffnest, das von dir Verschiedene, das dir Unbekannte und seine Schönheit erkennst. Du bist aus dem gleichen Stoff wie die Pflanzen und Tiere und Steine dieser Welt. Du bist die gleiche Schönheit eines Sommertages, eines Sonnenaufgangs oder eines stillen Hochtals im Nebel. Doch du hast kein Vertrauen. Weder in dich noch in die Schöpfung, so wie sie ist.

Deshalb rennst du den Götzen nach: Erfolg, Geld, Anerkennung, Zuwendung, Liebe. Je mehr desto besser, weil du dich ohne Vertrauen in die Welt so unsäglich leer fühlst. Doch du wirst solange scheitern, bis du bereit bist, diese Welt so anzunehmen, wie sie ist. Bis du bereit bist, ihr und den Kräften zu vertrauen, die sie erschufen. Das wird dir oft Herzklopfen und Atemnot abverlangen, aber nur so kannst du dich auf die Welt einlassen, die sich dir ganz und gar hingeben will. Richtig gelesen:

Die Welt will sich dir hingeben. Die Welt will Dein sein, aber du rennst vor ihr davon.

Du fühlst dich klein und nicht wert, Anspruch auf dieses Juwel zu erheben. Einen Anspruch, den du nur durch Resonanz erheben kannst und wenn die Welt der Ausdruck von Liebe und Hingabe ihres Schöpfers ist, wer bist dann du, der dem widersprechen könnte?

Gehe in Resonanz mit der Welt. Werde eins mit ihr. Lehne sie nicht länger ab, denn sie ist DU!

 

Vertrauen ist keine Ansammlung von Meinungen, Glaubenssätzen oder Üb-Erzeugungen. Vertrauen ist auch nicht die Hoffnung darauf, das schon alles gut ist oder wird oder so sein soll. Es ist auch kein noch so brillantes Wissen um die Zusammenhänge der physikalischen Welt. Vertrauen ist mehr als das. Es ist die Erfahrung des Aufgehoben-seins in dieser Welt, mit all ihren Ecken und Kanten. In diesem Leben, das zu jedem Zeitpunkt plötzlich und ohne Vorwarnung enden oder sich in unendliches Leid verwandeln kann. Vertrauen braucht die Möglichkeit der Enttäuschung, des Vertrauensbruchs, um zu wachsen und ein unerschütterliches Gefühl zu erzeugen, an diesem Ort, zu dieser Zeit, in diesem Zustand genau SO gewollt zu sein. Es ist das unzerstörbare zelluläre Wissen dazu zu gehören und von einer Kraft erhalten zu werden, die jenseits eines bewussten Erkennens liegt.

Lass dich daher auf den Augenblick ein . Lass dich auf ein Leben ohne Zukunft ein und spreche der Vergangenheit ihre Macht ab. Niemand anderes als du selbst gibt der Vergangenheit die Macht, dein Jetzt und das, was daraus wird zu beeinflussen. Es ist wirklich ganz einfach und daher erfordert es deinen ganzen Willen: Schließe deine Augen und atme. Lausche. Und wenn du deine Augen wieder öffnest, ist die Welt von gerade eben für immer gestorben. Sie ist einzig und allein noch ein Informationsmuster in dem Bewusstsein, dass dir zur Verfügung steht. Die Zukunft, das Morgen wird kommen und das tat es schon immer: Es WIRD kommen, aber es ist jetzt nicht da.

Nur das Jetzt ist da.

Dieser zerbrechliche Moment des Gewahrsein, in dem ein ganzes Universum entsteht. Das ist sicher. Und das war schon immer sicher, denn es hat sich niemals etwas am jetzigen Augenblick geändert. Warum also solltest du Angst haben und nicht vertrauen können?

 

alles liebe

Hans

 

Die Welt ist Bewusstsein

 

Die Welt ist Bewusstsein

 

Doch es ist falsch die wahrgenommene Welt lediglich als eine Imagination des menschlichen Bewusstseins anzusehen. 

Die Welt ist vielmehr dieses menschliche Bewusstsein, ohne Trennung in ein Objekt (das Wahrgenommene) und ein Subjekt (das Wahrnehmende). Dies sind nur Vorstellungen. Die Wirklichkeit ist direkt eins - ohne Kausalität. Wenn das eine ist, ist auch sofort das andere. Es ist eine direkte Seins-Beziehung. Gedanken und Gefühle erschaffen keine Welt in der Art, dass die Welt ein Endprodukt einer Prozess -Kette ist. Gedanke, Gefühl und Welt sind "instantan" - soll heißen: direkt miteinander da.

 

Als an Raum und Zeit gebundene Wesen erleben wir Gedanken und Gefühle als die formenden Werkzeuge, die dieses menschliche Bewusstsein in die materielle Form bringen, die wir Welt nennen. Aber es ist schon alles da. Das Bewusstsein ist bereits da. Nur ist der Erkenntnisprozess durch, ebenfalls im Bewusstsein enthaltene, angelernte Blockaden extrem verlangsamt. Das erleben wir als Zeit. Zeit, die uns erlaubt, das Erlebte einzusortieren, zu strukturieren und von einem Erkenntnisprozess zu reden. 

 

Die Wirklichkeit ist ein uns unvorstellbares holografisches Informations-Kontinuum. Eine unteilbare ewige Einheit aus der menschliches Bewusstsein entsteht und in diesem Entstehen, Verdichtungen verursacht, die es dann als materielle Welt erfährt. Dieses Informations-Kontinuum setzt unserem Verstand eine unüberwindliche Grenze, denn es existieren darin weder Subjekt noch Objekt. Alles ist mit allem verbunden (vernetzt) und trennt man etwas heraus, was wir mit dem dualistischen Denken können, entstehen sofort neue Verbindungen, die das Herausgetrennte mit seinem Hintergrund verbinden. Unser menschliches Bewusstsein erzeugt nur Informations-Netze, die zu der Realität kristallisieren, die jeder Einzelne erlebt. 

 

Um die Manifestation des menschlichen Bewusstseins als Universum, in dem der Mensch lebt, zu begreifen, muss das menschliche Bewusstsein zuerst lernen, dass es in seiner jetzigen Existenzform nur das wahrnimmt, was es mit den manifestierten Sinnen wahrnehmen kann. Die Welt, die es erlebt ist also keinesfalls "illusionär" oder unerfahrbar, doch die Erfahrung ist immer nur ein herausgefilterter Teilaspekt dessen, was potentiell möglich ist. Dieses "potentiell Mögliche" bleibt aber ohne Ausnahme unwahrnehmbar und gegen jeden Versuch immun.

 

Durch Selbstbeobachtung können wir uns dessen gewiss werden. Was wir letzten Endes sind, ist die Erfahrung unseres Willens (Absicht). Dieser Wille ist die Formkraft allen Handelns und Seins. Egal ob es dem Menschen bewusst ist oder nicht. Letztendlich ist die Welt, die von den bewussten und den unbewussten Aspekten des menschlichen Willens, strukturierte Erscheinung seines Bewusstsein. Seine Aufgabe ist es, sich selbst als gleichwertiges Element in diesen Erscheinungen zu erkennen und dann das Bewusstsein vor dem unergründlichen Hintergrund der Leere oder des Chaos zu erfahren. 

 

Doch damit endet es nicht. Ruht das Bewusstsein und mit ihm jede kreative und intelligente Aktivität, kann der Mensch die Barriere seiner Vorstellungen durchbrechen und seine Ideen von Raum, Zeit sowie Kausalität aufgeben und in einen völlig neuen, größeren Erkenntnismodus gelangen. In diesem anderen Erkenntnismodus verliert "Denken" im üblichen Sinne seinen Sinn und wird durch dein "Gewahrsein" ersetzt, welches in der Lage ist, die neuen Grenzen der Gewahrnehmung zu erforschen.

 

Solange sich der Mensch selbst in seiner vier dimensionalen Vorstellung gefällt, erlebt er die direkte Verwirklichen seiner Gedanken und Gefühle als zeitbehafteten Erkenntnisprozess. So entsteht Wissen(schaft). Doch wenn er sich von sich selbst befreit und zum "ES" im "ICH" wird, erfüllt er seinen schöpferischen Auftrag und wird zu jenem schöpferischen Engel, der in ihm eingefleischt schon immer existierte. 

 

Und wem das zu hoch ist, der kann getrost weitermachen wie bisher. Jeder wird aufwachen. Es ist wie bei den Navy Seals: Niemand wird zurückgelassen.

 

alles liebe

Hans

 

Mut zum Frieden

 

Mut zum Frieden!

 

Wir erleben in diesen Tagen eine Zeit, in der die meisten Menschen nach Ruhe und Besinnung suchen. Das jedenfalls sind die Antworten, die ich erhalte, wenn ich frage. Es scheint eine wertvolle und tiefe Zeit zu sein. Eine Zeit, die trotz allem Konsum und aller Oberflächlichkeit des weihnachtlichen Rummels, eine Verbindung von Herz zu Herz ermöglichen sollte.

 

Deshalb möchte ich heute etwas mit dir  teilen, dass mich schon seid längerem bewegt.

Es ist die Frage nach dem Frieden. Was ist Frieden überhaupt, wie entsteht er und wie kann er erhalten werden. Ist Frieden ein Dauerzustand oder ist er vielleicht nur ein vorübergehendes Phänomen.

Ein stilles Aufblinken in den sturmgepeitschten Gefühlen des Alltags? 

 

Wenn ich sage: "Du bist Frieden", dann wirst du mich wahrscheinlich auslachen. Zu tief sitzt der Stress und die Angst vor dem alltäglichen Leben. Doch es ist wahr, das ist zumindest meine letzte Erkenntnis. Du bist Frieden, so wie du gut, liebevoll und mitfühlend bist. Das warst du schon immer und das wirst du auch wieder sein. Doch in dem wirbelnden Leben in dieser Welt kannst du dieses "Frieden sein" nur schwerlich erleben. Wahrscheinlich hat man dir erzählt, dass du dazu jahrelang meditieren oder irgendeiner Heilslehre anhängen musst. Glaub mir, dem ist nicht so.

 

Die meisten von uns glauben, dass sie es sich nicht ausgesucht oder viel dazu beigetragen haben, hier zu sein. Sie durften entstehen, werden, wachsen und aufblühen. Und sie wissen, dass sie auch wieder welken und verblühen werden. In dieser Zeitspanne zwischen Entstehen und Vergehen, spielt sich unser miteinander leben, lieben und arbeiten ab. In diesem kurzen Augenblick der Schöpfung teilen wir unsere Herzen und winken uns über die Grenzen der Universen zu. 

 

Wenn wir uns darauf einlassen, kommen wir für Momente in den Frieden. Das ist enorm wichtig für uns, denn dann wenden wir uns unserem wirklichen Wesen zu. Wir erfahren dann die Stille in uns, aber auch im Anderen. Wir spüren wie in dieser Stille alle trennenden Grenzen verdunsten und sich ein Frieden jenseits aller Gedanken, Bewertungen und Meinungen ausbreitet. Dann wird es egal ob mein Gegenüber ein Christ, ein Moslem, Buddhist, Jude  oder Hindu ist, egal ob er aus Deutschland, Albanien, Namibia oder Syrien kommt und egal ob er schwarz, braun, rot, gelb oder weiß ist.

Er ist wie ich: Ein lebender Mensch, hier und jetzt. 

 

Frieden scheint also mehr zu sein, als Waffenstillstand oder Diskussionslosigkeit. Mehr als ein tolerantes Handreichen oder schweigendes Akzeptieren. Doch Stille allein ist es wohl auch nicht. Denn, wenn wir mit uns in Frieden kommen möchten, dann müssen wir unseren Ursprung suchen, uns unserer Gaben, Fähigkeiten, Freuden und Leidenschaften bewusst werden und einen Weg in unser Herz finden. Ohne ein Bewusstsein darüber, wer wir sind, was wir können und wollen, werden wir weder Frieden für uns selbst noch für die Welt finden. Indem wir annehmen, was, wer und wo wir sind, lernen wir uns selbst zu lieben, uns selbst zu achten und unserer Wünsche und Bedürfnisse klar zu werden. Dann werden wir herausfinden, wer wir im Ursprung sind und im selben Augenblick können wir im Anderen das Andere nicht mehr erkennen.

 

 

Vielleicht fühlst du dich zur Zeit am falschen Platz, nichts stimmt mehr und du hast Angst vor den zukünftigen Entwicklungen, deren Kommen dir von allen Seiten zugetragen wird. Du fühlst dich vielleicht ohnmächtig und ausgeliefert oder eine große Spannung zerrt in deinem Inneren. 

Lass dir nicht bange machen: Fang an, deine kostbaren Wurzeln zu erforschen. Werde dir bewusst darüber, was dir dein Leben wert ist, was du dazu brauchst und was du dir dafür wünschst. Ordne deine Prioritäten und entscheide, wie wichtig dir saubere Luft, gutes Klima und sauberes Wasser ist. Wie wichtig sind dir deine Familie, deine Nachbarn und die Menschen in den Flüchtlingslagern oder jene auf der Flucht, der Bettler an der Straßenecke oder der Milliardär, Politiker und Prominente. Was bedeutet dir Reichtum, Vermögen, deine Wohnung, dein Auto, dein Job? Kannst du dir vorstellen, deine eigene freie Entfaltung einzuschränken, damit sich diese Anderen auch frei entfalten können? Tränke mit diesen neuen Gedanken deine Wurzeln und sei dir sicher, dass sie mit gestärkten guten Trieben ausschlagen werden. 

 

Der Weg zurück zu deinem Herz bedeutet auch, herauszufinden, was du brauchst, um stabil und gefestigt zu sein und deinen Becher gefüllt zu haben, damit du damit deinem Nächsten geben kannst. Wenn du diesen  Weg zurück in dein Herz gegangen bist, dann breitet sich Frieden in dir aus. 

Wir können nicht im Frieden sein und Frieden ausstrahlen, wenn wir uns nicht bewusst darüber sind, wer wir sind und was uns wichtig ist, was in unserem Herzen angelegt und vergraben ist und darauf wartet entdeckt zu werden. Denn die dauernde Unruhe und endlos treibende Suche nach Erlösung verhindert, dass wir selbst im Frieden sind. Wenn wir nicht glücklich damit sind, wie wir leben und uns durch den Alltag quälen, dann fehlt uns die Luft zum Gedeihen und wir haben nicht die Kraft noch die Ausdauer, Neues hervor zu bringen oder uns zu entfalten. Dann sind wir gestresst, stehen unter Druck, sind achtlos und spüren die vielen Erwartungen, die wir erledigen und erfüllen sollen. Wir werden erdrückt von Bergen an Anforderungen und ergeben uns in ein vermeintliches Schicksal, das niemals so gedacht war. 

 

Viele von uns glauben, dass es genüge mit sich im Frieden zu sein. Doch das ist ein voreiliger Schluss. Der sich selbst genügende Frieden ist selbstverständlich gut und ein wichtiger Schritt auf dem Herzensweg, doch es ist nicht das Ziel. Im Grunde ist das mit sich selbst im Frieden sein, eine ziemlich egoistische Haltung. Diese Haltung zu überwinden und in die Tiefen des Herzens einzutauchen, ist die eigentliche Aufgabe. Das "sich selbst" aufgeben gelingt nur mit der Kraft des Herzens, das stets im Frieden verharrt. Dringen wir in diesen Herzensfrieden ein, merken wir es daran, dass um uns herum alles friedlich wird. "Frieden sein" ist ein Teil unserer Natur. Haben wir unseren persönlichen Herzensweg beschritten, dann strahlen wir tiefen Frieden aus, weil wir ihn in uns haben.

 

Wenn Du Dich also auf den Weg zu deinem Herzen machst, um wieder wahrnehmen zu können, was in dir angelegt ist, was du brauchst und was dir wichtig ist, dann erlebst du wie sich der Frieden in dir entfaltet und wie Du mit Dir, der Person die du jetzt und hier bist, in Einklang kommst. Dann erfährst du, dass du Frieden bist und ihn ausstrahlst. 

 

Haben wir also Mut! Der Weg zu unserem Herzen, führt immer auch in eine grenzenlose Freiheit, denn wir lösen uns in diesem Prozess von alten Mustern und Verhaltensweisen. Wir leben nicht mehr in den vordefinierten Meinungen der Vergangenheit, erfüllen nicht mehr einfach die Erwartungen anderer und wir fügen uns nicht mehr in ein System "weil man das halt muss". Wir lernen wieder NEIN zu sagen und wir lernen wieder, der Mensch zu sein, als der wir im Ursprung gedacht waren. Mit all unseren Gaben, Fähigkeiten, Stärken und Leidenschaften. Ohne die Prägungen und Glaubenssätze der Vergangenheit, bekommt unser Leben eine ganz neue Freiheit und Wichtigkeit.

 

Du bist es wert, Dich selbst zu entdecken und zu lieben – Du bist es wert in dieser ursprünglichen Freiheit zu leben und dadurch andere zu beschenken, weil sie sehen, was es bedeutet in Frieden mit Dir zu sein. Sie sehen, wie glücklich du bist, wenn Du, Du selbst bist und keine dieser  Marionetten mehr, die von Gesellschaft, Erwartungen und vielen anderen Punkten gesteuert werden. Du schenkst ihnen dein Beispiel und sie werden es dir nachmachen. Vielleicht fehlte ihnen ja nur ein klein wenig Mut, den du ihnen mit deinem Beispiel gibst. Habe Mut zum Frieden - mit dir und der Welt!

Du hältst das Steuer in der Hand. Du entscheidest dich heute für dieses Leben in Frieden und Freiheit ! 

 

alles liebe
Hans

 

Hologramm oder was auch immer

Die Annahme, dass es eine Information gäbe und ein Etwas, das diese Information wahrnimmt ist grobe Vereinfachung. Tatsächlich ist das im Detail viel komplexer, aber im Erleben sehr viel einfacher  und viel normaler, als du dir vielleicht vorstellst. Auch wenn Information unsichtbar ist, ist sie immer das, was sie ist. Genau so wie du in diesem Moment bist, was und wie du bist. Und der Mond auch. Ebenso die Sonne. Nur weil du sie vielleicht gerade nicht bewusst  siehst, sind sie deswegen nicht anders, als sie immer sind!  Wenn deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet ist, dann verschwindest du selbst, der Mond, die Sonne und alles andere so lange aus deiner Wahrnehmung, bis du wieder deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Du weißt natürlich immer, dass sie nicht wirklich verschwunden sind, aber du weißt es eben „nur“. Ein Erfahren der Sonne ist dir in bestimmten Augenblicken, z.b. nachts, nicht möglich. Du kannst dich natürlich daran erinnern, wie es ist, die Sonne zu erfahren, aber diese Erinnerung ist nicht das Gleiche, wie das Erfahren. Die Erinnerung ist schwächer und hat weniger Leben, obwohl sie sonst in allen Teilen mit der direkten Erfahrung übereinstimmen mag. Diese Erinnerung ist der winzige Teil Energie, mit der du dich bei jeder Begegnung mit Information beschwerst und die das klare Bewusstsein in dir trübt. Erfahrung um Erfahrung geht dein klares Bewusstsein verloren, weil sich diese winzigen Energiemengen summieren  und das bilden, was du als dich Selbst bezeichnest.

Dieses "ich selbst" ist die Summe dessen, das dir im Laufe deiner Existenz begegnet. Es hat dich zu  dem gemacht, was du heute mit deinem Namen benennst, was du als dein Lebensuniversum erlebst und aus dem deine Erinnerungen bestehen. Diese winzigen Energiereste, die du im Laufe deiner 

Existenz aus den einzelnen Informations-Begegnungen behalten hast, sichern dir deine eigenständige, individuelle Persönlichkeit zu. Sie bilden den Wirbel, in dessen innerstem Kern deine ursprüngliche Schwingung mit ihrer Urkraft wirkt und dein ganzes Sein in Drehung versetzt.

Wie schon gesagt, in dem drei dimensionalen Kontext, in dem du dich hier befindest, kannst du dich selbst nur so wahrnehmen: Ein Bewusstsein, entstanden aus der Urinformation der Bewegung, das sich durch ein Informationsgitter bewegt und dabei ständig an Erinnerung und damit an "Wissen"  zunimmt. Jeder Wissenszuwachs verlangsamt dabei die Rotationsgeschwindigkeit des Ganzen. So lange, bis sie an den äußersten Rändern deines Seins wieder in den Stillstand übergeht. Obwohl das Informationsgitter weder räumlich noch zeitlich ist, kannst du dir in dem jetzt gewählten Kontext, dies nur als das  Universum vorstellen, das dich umgibt. Es ist die Realität, die du gerade in diesem Moment erfährst! Wir müssen in dieser Realität, Resonanz ausschließlich als eine Eigenschaft der Bewegung ansehen.  Eine Resonanz unbewegter Objekte ist uns nicht vorstellbar. Deshalb verschwindet  alles aus dem Bewusstsein, was unbeweglich ist, oder sich nicht durch Resonanz in Bewegung bringen lässt. 

Das ist der Grund warum die Sterne auf einem dunklen Himmel glitzern, obwohl er  eigentlich durch die Myriaden von Lichter im All, taghell leuchten müsste.  Und das ist auch der Grund, warum du nicht alles weißt und nicht alles in deinem Leben so ist, wie du dir das vorstellst.  Du kannst Informationen, die sich nicht bewegen, einfach nicht wahrnehmen. Sie sind für dich nicht da!

Stell dir vor, der Granitberg, in dem du gerade sitzt während du diese Zeilen liest, ist nur deshalb nicht da, weil du ihn nicht wahrnimmst. Er ist deswegen nicht da, weil du auf einer ‚Frequenz’ schwingst, auf der die Information „Granitberg“ nicht in Resonanz kommt. Aus dem gleichen Grund kannst du nicht fliegen. Das ist alles.

Würdest du auf der richtigen „Frequenz“ für die Information  „Menschen können fliegen“ schwingen, so wäre diese Fähigkeit sofort vorhanden. Den  Grund warum du nicht auf der „richtigen Frequenz“ schwingst habe ich schon genannt: Du belädst dich mit den Energiepartikeln, die du als Erinnerung zu benötigen glaubst. Diese Energiezunahme verursacht ein Absinken deiner Frequenz, während du selbst dabei immer komplexer wirst.  Gleichzeitig mit der Zunahme der „Masse“ deines Selbstseins gehen immer mehr Informationen in Resonanz mit dir. Die Schöpfung wird sichtbar und du erhältst immer mehr Erinnerungen. Das ist der Preis, den du  für dein Wissen bezahlen musst! Du bezahlst dafür, indem deine Frequenz absinkt. Durch diese Veränderung kannst du aber nur noch Informationen in Resonanz versetzen, die ebenfalls solch niedrige Schwingungen haben. Je weiter du dich also von deinem Zentrum entfernst, desto niedriger schwingen die Informationen, die du noch erreichen kannst.  Je tiefer du schwingst, desto weniger Informationen kannst du sichtbar machen! Durch die „Kollisionen“ mit der Information verlangsamt sich deine Eigenschwingung in dem Maße, wie du Erinnerungen erzeugst!

Du verstehst vielleicht jetzt, wieso deine Eigenfrequenz eine bleibende Auswirkung auf deine Erfahrungen hat. Diese Erfahrung wird in der Akasha, dem Nullpunktfeld gespeichert. Die Akasha ist ein anderer Ausdruck für das Informationsgitter in dem du dich bewegst, inklusive dem Wirbel, der du bist. Die Akasha ist in ihrer Tiefe heute nicht zu begreifen. Sie besteht aus der Gesamtheit aller möglichen Erfahrungen, aller möglichen Universen. Doch uns reicht aus, zusagen, sie enthält alle möglichen Erfahrungen dieses Lebens und deine persönlichen Erfahrungen im Besonderen. Sie umfasst dein potentielles Wissen, welches noch nicht offenbart wurde, als auch alles, was du im Laufe deiner Existenz bereits erworben hast. Du lebst also mitten in deinem Wissen und das erscheint ziemlich stabil. Einmal Gelerntes ist nur sehr schwer wieder zu vergessen. Das siehst du daran, wie langsam sich die Dinge um dich herum verändern. Du kannst aber nicht umhin zu bemerken, dass sich die Dinge verändern. Es gibt also noch einen Faktor in dir, der diese Veränderung auslöst. Dieser Faktor ist Zeit! Zeit ist dein Ordnungssystem, mit dem du alle Augenblicke deiner Existenz etikettierst. Zeit benutzt du als Schildchen an den Schubladen der Schränke, in denen du deine Erinnerungen aufbewahrst. Dabei bist du sehr kreativ! Du benutzt nicht überall dieselbe Zeit und manchmal wirfst du auch alles auf einen Haufen – ohne Zeit. Doch in aller Regel bevorzugst du es Strukturen zu bilden. Genau diese Vorliebe für Strukturen, erzeugt das, was als Syntropie bekannt ist. Syntropie ist der Gegenspieler zum Bestreben nach einem vollständigen energetischen Ausgleich.  Der Endzustand der Entropie ist der vollständige energetische Ausgleicht, der Zustand höchster Harmonie des Ganzen. Du würdest es aber höchstwahrscheinlich als absolutes Chaos bezeichnen.

Syntropie im Maximum wäre die absolute, alles umfassende Struktur. Die absolute, dir vorstellbare Ordnung.

Deine Begegnungen mit Information hat zur Folge, dass sich in dir Erinnerungen bzw, Wissen strukturiert, mit dem deine Wahrnehmungen unablässig vergleichst. Das geschieht auch gerade jetzt in diesem Moment, während du dies hier liest und versuchst, es mit deinem vorhandenen Wissen in Einklang zu bringen. Genau dieser Prozess ist es aber, der unaufhörlich Informationen anregt und zum Schwingen bringt, jedes Mal erneut ein Quäntchen als Erinnerung an diese Begegnung abspaltet und sich so viele tausend Male wiederholt. Ein ewiges Echo, das in dir erschallt und so zur Stabilität deines Wissens beiträgt. Doch es ist auch eine Zunahme an Energie, die eine Verlangsamung der Frequenz bedeutet. Deshalb verhallen alle Echos irgendwann und sind nicht mehr in der Lage ihre Informationen neu anzuregen. Diese Informationen gehen dir verloren und verschwinden. Selbst die stärksten und mächtigsten Erinnerungen verwittern so und verschwinden wieder in der stillen Akasha.

Diesen Vorgang erlebst du als ein dauerndes Sterben. Deshalb hat sich die Idee von Leben und Tod in dir festgesetzt und die Idee einer ewigen Verwandlung.  Dieser Prozess spiegelt sich auf allen Ebenen deines Seins! Er ist jetzt in deiner Biologie aktiv: 

Tausende von Zellen sterben in diesem Moment und werden durch neue ersetzt, die die Kontinuität des biologischen Körpers aufrecht erhalten. Er ist im Inneren der Sonnen aktiv, wo unzählige Atome auseinander geschmolzen und wieder zu neuen Formen zusammengebaut werden. Er ist in fernen Galaxien aktiv, in denen ganze Sterne sterben, um das Material für Neue zu liefern,  die irgendwann einmal entstehen werden. Du bist fasziniert von dem Gedanken, dass alles einmal endet. Hypnotisiert von einer Dualität, die ausschließlich in dir existiert, von dir geschaffen und aufrecht erhalten wird.

Erlaube mir hier einmal die Frage: Warum tust du das?

Du weißt doch genau so gut wie ich, dass dies ein Irrtum ist, eine perspektivische Verzerrung!

 

Das Hologramm ist dein Lebensuniversum.

 

So hervorragend du auf diese Art und Weise Wissen ansammeln kannst, um dich immer mehr zu einem Individuum zu entwickeln, dich abzuheben vom Ungekannten, vom Unerfahrenen, so hat diese Methode auch ihre Tücken! 

Du kannst nämlich nur solche Informationen in Resonanz bringen, für die du selbst die richtige Frequenz bist, bzw. die sich auf deinen Frequenzen befinden. Auch das kannst du jederzeit nachprüfen: Du nimmst nämlich diese Realität nur so wahr, wie du sie jetzt wahrnimmst!  Was du wahrnimmst sind die Informationen, die alle auf deinen Frequenzen schwingen. Ja, das ist richtig groß! Das ganze Universum schwingt auf den Frequenzen, die zu dir gehören! Nun, wirst du mir aber zustimmen, dass du längst nicht alles wahrnimmst. Deine materiellen Augen sehen ja nichts außerhalb des schmalen Frequenzbereiches des sichtbaren Lichts. Deine Ohren versagen unter- und oberhalb der Hörgrenze, deine Bewegungen sind kaum in der Lage 4Hz zu überschreiten und so weiter. Du bist fragmentiert!

Im Moment erlebst du nur einen Bruchteil der Wahrheit! Große Teile dessen was ist, sind nicht in der Realität enthalten, die du im Moment erlebst. Nun, ich nehme an, dass du keine Ahnung hast, warum das so ist, oder? Nein?

Das glaube ich sofort, denn sonst wäre es sicher anders!

Was wäre, wenn ich dir jetzt sagen würde, dass deine Realität ein Hologramm ist. Das jede Realität, die aus Bewegung geboren wird, ein Hologramm darstellt. Es entsteht im Augenblick der ersten Bewegung und vergeht wieder im Stillstand. Seine Natur ist Licht. Seine Ursache bist DU! Du schaffst dir im wahrsten Sinne des Wortes deinen eigenen Film, in der dir eigenen Perfektion. So perfekt, dass du dich selbst darin verfangen konntest und es noch tust – sonst würdest du diese Zeilen nicht mehr lesen! 

Denn auch dieser Text ist Teil deines Hologramms. Du besitzt die Frequenzen dafür. Du kannst jetzt diese Information aufnehmen und sie in Erscheinung treten lassen. Das ist alles. Du hast danach gesucht um einerseits mit deinen Ängsten umgehen zu können und andererseits die Brücke zu manifestieren, die alles wieder miteinander verbindet. Die dich wieder zu dem werden lässt, was du wirklich bist und dich an den dir zustehenden Platz zurück bringt: In deine Heimat, dein Zuhause, zu deinen Lieben.

Doch für den Moment akzeptiere einfach, dass du das größte Wunder in dieser Realität bist.

 

alles liebe

Hans

Lektionen oder küss die Kröte

Lektionen oder küss die Kröte

 

Du hast immer die Wahl zwischen einem bewussten, erfüllten oder einem gestressten, frustrierenden Leben. Natürlich musst du lernen, wie man das eine oder andere Leben herbeiführt. Ein glückliches Leben stellt sich nicht von allein ein, wenn du von klein auf gesehen hast, dass deine Eltern ein gestresstes, sorgenvolles Leben hatten. Wenn du in die heutige Welt schaust, dann siehst du einen, in schnellem Takt ablaufenden Alltag, der hoch nervös und  sehr empfindlich auf Störungen jeder Art reagiert. Warum wunderst du dich dann, der du in dieser Gesellschaft lebst, dass du selbst hoch nervös und sehr empfindlich reagierst. Du bemerkst den Lärm und das Chaos kaum noch, dass sich um die Menschen ausbreitet, weil der Stressmechanismus deines Körpers, dich von Tag zu Tag mehr glauben lässt, dass das alles ganz normal sei. Doch der äußere Lärm und das äußere Chaos, ist dein innerer Lärm und dein inneres Chaos. Lerne, wie du ein bewusstes, erfülltes und glückliches Leben erreichen kannst, dann wirst du deiner inneren Stille und der Ruhe deiner Mitte, wieder in deiner äußeren Welt begegnen.  

 

Glaube nicht alles was du denkst

Dein Verstand ist ein Instrument, ein Werkzeug für bestimmte Aufgaben. Wenn die erledigt sind, schalte ihn wieder ab, lege ihn zu den anderen Werkzeugen in deiner Kiste. Mach dir bewusst, dass achtzig bis neunzig Prozent des Denkens in Wirklichkeit nicht nur nutzlos, sondern oft so gestört und negativ sind, dass sie schädlich werden.

 

Du bist Jetzt

Höre der Stimme in deinem Kopf zu. Sei aufmerksam auf ihre Worte. Diese Stimme „spricht“ ständig zu dir. Achte auf sich wiederholende Denkmuster. Wenn du achtsam bist, wirst du feststellen, dass da diese Stimme ist – und Du. Höre ihr zu und beobachte sie. Dieses Erkennen deiner eigenen Gegenwärtigkeit ist kein Gedanke. Ihr Ursprung liegt jenseits des Verstandes. Dieser Moment des Heraustretens aus dem Gedankenfluss, ist deine zunehmende Bewusstwerdung. In dem Augenblick, in dem du den Gedankenstrom unterbrichst, betrittst du eine neue Dimension deines Seins. Du bist gegenwärtig. Du bist Jetzt.

 

Achte deinen Körper

Du hast einen physischen Körper, der dir ermöglicht in dieser physischen Realität zu sein. Er ist ausgestattet mit einer ganzen Reihe von wundervollen Fähigkeiten, die dich schützen und dienen sollen. Er hat seine eigene Intelligenz und sein eigenes Erinnerungsvermögen. Diesen mentalen Abteil bezeichnen wir als "Ego", aber das Ganze ist mehr als seine Teile und deshalb nenne es lieber "Tamagotchi" und behandle es auch so. Du hast die Verantwortung für das Wohl dieses Körpers zu sorgen und ihn gesund zu halten. Lass dich nicht zu Handlungen hinreißen, die deinen Körper schädigen. Weder physisch noch mental noch geistig. Dein Tamagotchi ist nämlich nicht beliebig belastbar. Achte seine Grenzen und du wirst mit Wundern und Geschenken überhäuft. Je mehr du deinen Körper achtest und liebst, desto gesunder ist er. Wendest du dich dem Tamagotchi zu, wird es dir dankbar dienen und seinen Eigenwillen unter den deinen stellen.  

 

Liebe ist Hingabe

Was im normalen Sprachgebrauch „Leidenschaft“ genannt wird, ist eine Strategie des Tamagotchis, um Hingabe zu vermeiden. Du erwartest, dass ein anderer dir etwas gibt, das du nur durch Hingabe erhalten kannst. Das Tamagotchi benutzt diesen Anderen als Ersatz, damit du dich nicht hingeben musst. Jemanden zu lieben oder ihn haben zu wollen ist für das Tamagotchi dasselbe. Die wahre Liebe kennt aber keine Besitzansprüche und versucht auch nicht den Partner zu ändern. Das Tamagotchi sucht sich einen anderen Menschen aus und macht ihn zu etwas Besonderem. Dadurch verstrickt sich die Liebe in der Form des Anderen. Du merkst nicht, dass die wahre Liebe die Erkenntnis des Formlosen im Anderen ist. Die wahre Liebe erkennt das Formlose deiner selbst, das sich im Anderen spiegelt.

 

Mach dich nicht selbst unglücklich

Halte nicht jeden Gedanken, der dir durch den Kopf geht für die Wahrheit. Es entsteht viel Leid und Unglück, wenn du es doch tust. Situationen machen nicht unglücklich. Deine Gedanken machen dich unglücklich. Die Interpretation deiner Wahrnehmung und die Geschichten, die du selbst erfindest, machen dich unglücklich. Deine Gedanken formen die Situationen, in denen du dich wiederfindest. Lass deine Gefühle ruhig werden und die Situationen werden sich beruhigen.

 

Vergiss das Warten

Warten ist ein Geisteszustand. Grundsätzlich bedeutet es, dass du die Zukunft willst. Du willst, was du nicht hast, anstatt zu wollen, was da ist. Mit „warten“ erzeugst du einen Konflikt zwischen deinem Hier und Jetzt und deiner projizierten Zukunft. Du willst nicht sein wo du bist, sondern dort wo du nicht bist. Das reduziert die Qualität deines jetzigen Zustands, weil du die Gegenwart nicht mehr siehst. Wenn du wartest, verfestigst du den Zustand, dass du nicht hast, auf was du wartest und es wird dabei bleiben. Mit warten verlängerst du den Prozess, mit dem du etwas erhalten kannst. Verwechsle warten nicht mit Geduld. 

 

Zeit ist eine Illusion

So wie der Raum, ist Zeit eine Illusion des Verstandes. Der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, ohne dass wir unseren Alltag nicht bewältigen könnten. Identifizierst du dich jedoch mit ihm, wirst du ein Sklave seiner Zeit. Du wirst von ihr getrieben, dich immer an der Vergangenheit zu orientieren und in Erwartung zukünftiger Ereignisse zu leben. Doch die Zukunft existiert nicht. Sie wurde noch niemals erfahren. Genauso wenig existiert noch eine Vergangenheit. Einzig deine Erwartungen und Erinnerungen erlauben dir Zeit zu erfahren. Du lebst immer nur im gegenwärtigen Augenblick.

 

Lass die Vergangenheit los

Du kannst dich nicht selbst finden, wenn du in die Vergangenheit gehst. Du findest dich nur im Jetzt und Hier.  Was in der Vergangenheit geschehen ist nur eine Erinnerung, ein Datennetzwerk im Speicher. Was Jetzt geschieht ist Gegenwart. Das Damalige ist verstrichenes Erleben und vorbei. Jetzt ist die Gegenwart deiner Wahrnehmung, deines Lebens. Es gibt nichts anderes als die Gegenwart, diese hauchdünne Membran leuchtenden Lebens zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie ist der einzige Moment des Seins. Sie ist ewig und alles was du hast. Hier findet das Leben statt. Es pulsiert und entfaltet sich nur hier – im jetzt.  Bist du nicht anwesend, verpasst du einen Großteil deines Lebens. So radikal einfach ist das.

 

Hör auf nach dem Glück zu suchen

Wenn du nach dem Glück suchst, wirst du es nicht finden. Suchen bedeutet nämlich das Gegenteil von Glücklich-Sein. Solange du suchst, läufst du irgendetwas hinterher und glaubst es woanders zu finden. Aber du kannst nirgendwo etwas finden, außer im Jetzt. Du kannst auch nicht irgendetwas finden, nur dich. Immer nur dich. Wenn du aufhörst Geschichten zu erfinden und aufhörst dein Drama aufzuführen, dann wirst du frei vom Unglücklich-Sein. Dann entdeckst du dein natürliches Wohlbefinden und deinen inneren Frieden.

 

Du bist nicht dein Problem

Dein Tamagotchi ist nicht Du! Normalerweise identifizierst du dich mit ihm, dieser kuscheligen, angenommenen Persönlichkeit, die deinen Namen trägt. Doch das bist nicht du. Jeder, der schon einmal eine gefährliche Situation erlebt hat kann bestätigen, dass es da keine Probleme gab. Es handelte und dachte etwas, viel zu schnell, als dass es der Verstand hätte sein können. Es gab keine Zeit mehr zum Denken. In einer wirklichen Notlage hält der Verstand an und du wirst vollkommen gegenwärtig. Eine unendlich größere Intelligenz und Kraft übernimmt die Führung. Das bist Du!

 

Atmen ist dein Tor zum Jetzt 

Der einfachste Weg im Jetzt zu bleiben ist einfach: Achte auf deinen Atem. Dadurch erschaffst du einen inneren Raum der Stille. Einfach ausatmen, bis drei zählen und wieder tief einatmen, bis drei zählen usw. Mit dieser simplen Übung unterbrichst du den umherspringenden Gedankenfluss. Du verlagerst den Fokus deines Bewusstseins nach innen – auf so etwas langweiliges wie den Atem. Dein Verstand schaltet von allein ab. Im Rhythmus des Atems verebben die Gedanken und du kommst zur Ruhe. So beruhigst du den Strom der Gefühle und entkommst du deinem Gedankenkarussell. Was einmal gelingt, kannst du sooft wiederholen wie du magst.

 

Hab Geduld mit dir

Der spirituelle Entwicklungsweg ist eher eine Spirale, denn ein gerader Weg. Du musst dich damit abfinden, dass du diesen Weg nicht marschieren kannst. Du wirst ihn tanzen müssen. Und so wie der Tanz keiner geraden Linie folgt, so wirst auch du zwischen altem unbewussten Verhalten und deiner neuen Gegenwärtigkeit hin und her pendeln. Wichtig dabei ist jedoch, dass du dir immer wieder über dein Verhalten bewusst wirst und in deiner Gegenwärtigkeit handelst. Erkenne die Momente in denen du dich mit Gedanken oder Gefühlen identifizierst und lasse davon los. Schon bist du im Jetzt. Wie lange du hier bleibst ist nicht wichtig. Das Pendeln wird im Jetzt enden. Höre nicht auf das Tamagotchi, dass dir einflüstern will: „Wenn du nicht immer im Jetzt bist, bist du gescheitert“ oder „Du kannst nicht immer bewusst sein!“ Entspann dich einfach, lege den Verstand beiseite und höre auf deine Situation zu bewerten.

 

Prüfe dich hin und wieder selbst

Wenn du wissen willst, wo du gerade stehst, besuche deine Familie oder Verwandtschaft! Beobachte, höre zu und achte auf deinen eigenen Gedanken. Beende das Bewerten. Nimm alles als das an, was es ist: Du selbst. Nirgendwo wird das, was in dir ist, so klar dargestellt als in der eigenen Familie. Nirgendwo findest du einen direkteren Spiegel, der dir auch das zeigt, was du nicht von dir wahrhaben willst. Vergeude diese Zeit nicht durch Streit und Diskussionen, denn du streitest ja doch nur mit dir selbst. Nutze deine Familie um zu Erkenntnissen über dich zu gelangen, die du ohne sie nicht haben könntest. In deiner Ursprungsfamilie kommst du dir selbst auf die Schliche. wenn du es beachtest, herrscht Frieden.

 

Auszeiten für dich

Lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas Schönes. Spüre diese Qualität. Zehn Sekunden reichen meistens schon, auch wenn der Verstand rebelliert: „Ich habe keine Zeit!“ Mit diesen regelmäßigen Unterbrechungen deiner Tätigkeiten und dem Hineinspüren in den Augenblick wirst du deine Arbeit effektiver, müheloser und besser erledigen. Denke daran, dass geistige Arbeit meist mehr auszehrt als physische Kraftanstrengungen. Höre auf die Signale deines Körpers und gib ihnen in deinem Leben Raum. Bist du hungrig, dann esse; bist du müde, dann schlafe und bist du wach, dann sei wach! Sorge dich nicht um Dinge. Sie werden kommen und gehen, geschehen und vergehen. Es ist deine Sache, ob du sie im Stress oder in der Ruhe erlebst.

 

Du bist gut

Lass dir von nichts und niemandem einreden, du seiest etwas anderes als gut. Tue immer dein Bestes und beabsichtige auch nichts anderes. Fange keine halbherzigen Sachen an. Sei immer mit ganzem Herzen dabei, dann wird mehr als du glaubst erfolgreich sein. Du bist gut, weil du aus der Liebe geboren bist. Vergiss das nicht.

 

Küss die Kröte und hör auf zu leiden

In diesem irdischen Leben bist du oft mit Schwierigkeiten konfrontiert, die du meistern musst. Dafür gibt es verschiedene Strategien, die meist alle vom Tamagotchi stammen und auf Vermeidung ausgelegt sind. Doch der beste Weg mit der Unbill des Lebens umzugehen ist, die Probleme anzunehmen. Wenn dazu die Aufgabe liebgewordener Ansichten und Überzeugungen erforderlich ist, dann bist du besser beraten dies zu tun. Alte Probleme lassen sich nur mit neuen Lösungen erledigen und Neues macht dem Tamagotchi Angst. Sei dir dessen bewusst, dass es der einzige Weg ist, die Kröte zu schlucken, um sie aus der Welt zu schaffen.

 

Widerstandslosigkeit macht frei 

Jedesmal, wenn du irgendetwas Widerstand leistest, versorgst du es mit neuer Energie. Diese Kraft stellt sich dir dann entgegen. Die Energie stammt aus deiner Angst vor jenem "Irgendetwas" und fesselt dich daran. Solange die Angst vorhanden ist, wird das Tamagotchi an dem "Irgendetwas" festhalten und es zu seinem Lieblingsthema machen. Damit erhält es immer mehr Energie, bis du dich machtlos fühlst. Löse diesen Kreislauf auf, indem du das "Irgendetwas" annimmst und deinen Widerstand dagegen aufgibst. Indem du die Energieversorgung unterbrichst, verwandelt sich der Grund deines Widerstandes in etwas, dass du eher annehmen kannst oder löst sich gleich ganz auf. Alle Dinge und Situationen in deinem Leben stammen aus dir. Nehme sie an, schenke ihnen Beachtung und halte sie nicht fest, dann erlebst du tiefe innere Freiheit.

 

alles liebe

Hans