Gesellschaft/Meinung

Gesellschaft/Meinung · 11. November 2019
Durch einen humanen Wortschatz fühlen sich Menschen angesprochen und können an ein gemeinsames Ziel gebunden werden. Die heute übliche technokratische Sprache vermittelt nur die Unnahbarkeit des Ratio, dessen Verbindlichkeit durch die jederzeit mögliche Veränderung von Fakten, auf tönernden Füßen steht. Sie ist ein ideales Mittel, um über unendliche Argumentationsketten, Ohnmacht und emotionale Sprachlosigkeit zu erzeugen, die uns alle in eine bodenlose Erstarrung fallen lässt.

Gesellschaft/Meinung · 06. Oktober 2019
Die psychologischen Viren haben sich längst in unserem Bewusstsein festgesetzt und verhindern ein schnelles und einfaches Umdenken. Daher müssen wir – jeder Einzelne von uns – durch Handeln, sich selbst beweisen, dass ein Strand aus Milliarden Sandkörnern besteht, die alle ihr Eigenleben haben. Nur wenn jeder Einzelne die neuen Wege beschreitet und den alten Paradigmen keinen Glauben mehr schenkt, wird die Krise eine neue, harmonische und menschlichere Welt hervorbringen.

Gesellschaft/Meinung · 04. Oktober 2019
Wir müssen Verantwortung übernehmen! Nicht für die Welt. Nicht für das, was wir aus unbewusstem Handeln heraus angerichtet haben. Wir müssen Verantwortung dafür übernehmen, dass die neue Welt ans Licht kommt. Auch wenn die uns bekannte Welt, mit ihren ausbeuterischen Systemen nicht mehr zu retten ist, können wir davon ausgehen, dass unsere Erde ein großer lebendiger Organismus ist, der sich ganz von selbst wieder ins Gleichgewicht bringt.

Gesellschaft/Meinung · 03. Oktober 2019
Eine faire Wasserverteilung auf der Erde scheitert bis heute an der Profitgier der Unternehmen. Transportiertes Wasser ist nach heutiger Ansicht nicht rentabel. Ob diese Ansicht die Zukunft überlebt wird sich zeigen, wenn die Klimawandlung zu einer deutlichen Wasserumverteilung auf dem Globus sorgt. Ob dann grüne Dächer, durchlässige Bodenbeläge und Feuchtgebiete rund um Stadtgebiete dabei helfen die Wasserversorgung zu verbessern werden wir noch in diesem Jahrhundert erleben.

Gesellschaft/Meinung · 01. Oktober 2019
4 von 200 Staaten der Erde sind für über 50% des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich: China, Indien, Russland und die USA. Was nutzen da europäische oder gar nur deutsche Bemühungen, die Energiegewinnung umweltfreundlich zu gestalten? Nur wenn die Bemühungen konsequent von ALLEN Staaten der Erde durchgeführt würden, hätte es eine Wirkung. Allein die Erstellung der dazu nötigen Verträge, die Verhandlungen und die diplomatische Ego-Pflege würde Jahrzehnte dauern.

Gesellschaft/Meinung · 27. September 2019
Jedes Leben stirbt seinen eigenen, ganz individuellen Tod, so auch unsere bekannte Welt. Im Zustand der westlichen Welt lassen sich die fünf Phasen des Sterbens, wie sie Elisabeth Kübler-Ross in ihrem Buch " On Death and Dying" beschreibt, wiederfinden. Dies ist meine Reflexion zum heutigen Datum. Jeder von uns befindet sich gerade in einer der fünf Phasen. Was das bedeutet findest du, wenn du weiterliest ......

Gesellschaft/Meinung · 24. September 2019
Der Klimawandel ist der Beginn eines neuen Erdgeschichtlichen Zeitalters und kein vorübergehender Effekt, gegen den wir etwas tun könnten. Die Leugnung des Klimawandels und die Verweigerung der Einsicht, dass wir Menschen uns umweltverträglicher verhalten müssen, gründet in der reaktionären Haltung, dass sich bisher alles regeln ließ. Vor allem durch Geld und Macht. Doch das ist ein fataler Irrtum. Die Menschheit bekommt von Gaia nun ihre Quittung.

Gesellschaft/Meinung · 21. September 2019
Das jetzt beschlossene Klimapaket der Regierung ist ein weiteres Feigenblatt in der Reihe politischer Ignoranz. Anstelle schnell wirksamer, Maßnahmen, hat man sich auf lasche, unwirksame und finanziell schmerzlose "Ziele" geeinigt. Es deutet nichts darauf hin, dass es in der Regierung ernsthafte Bemühungen zum Klimaschutz gibt. Es ist die Dokumentation eines breitbandigen Versagens, der Angst und der Schwäche. Es ist die Festschreibung der herrschenden Verhältnisse.

Gesellschaft/Meinung · 01. August 2019
Sie schmiedeten sich einen eigenen Gott aus Gold, dem Symbol für Macht und Geld. Heute würden wir es Kapitalisierung und Aktien nennen. Sie wählten damals den Stier als Form, um die sie ihre Ausschweifungen ausbreiteten, ganz ähnlich, wie sie heute um die Aktienkurse an den Börsen scharwenzeln. Damals wie heute beten sie diesen neuen Gott an, der auch heute in der Form des Stieres, mit hoch erhobenem Haupt, vor der Frankfurter und anderen Börsen der Welt steht.

Gesellschaft/Meinung · 13. Juli 2019
Im Ansturm der Hiobsbotschaften, unsere Welt, ihren Zustand und ihr Klima betreffend, sehe ich es als ungemein wichtig zu erkennen an, dass unsere Welt mehr von unseren Gedanken, Gefühlen und Absichten abhängt, als von der kristallisierten Energie, aus der ihre Formen bestehen. Es wird Zeit eine neue Grundlage zu erschaffen, auf der sich das menschliche Miteinander abspielt. Es wird Zeit, den Tanz um das goldene Kalb der Ökonomie, zu beenden und dem Kaiser wieder zu geben, was des Kaisers ist.

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