Meditation

Gegenstandslose Meditation bringt uns in die Haltung des offenen Gewahrseins.  Durch die konzentrierte Aufmerksamkeit kommen wir wieder zu uns. Wir erkennen, dass alles ein Produkt des Bewusstseins ist, an dem wir mehr oder weniger teilhaben. Je mehr wir das erkennen, desto besser können wir die materielle Welt in ihrem "wie sie ist" annehmen. Wir beginnen zu begreifen, dass es keinen Wertunterschied zwischen dem Heiligen, dem Kriminellen, dem  Opfer und dem Täter gibt.

Alles und jeder ist  im Augenblick der Ausdruck eines wirkenden Geistes und dieser Geist es in seiner unergründlichen Intelligenz für richtig hält, alles so sein zu lassen, wie es eben ist. Wir lernen, dass Meditation überall ist. Sie klingt in der Autohupe ebenso, wie in der Klangschale, im Gestank der Raffinerie, wie im Räucherstäbchen. Nur die vom ewigen Geist geschaffenen Glaubenssysteme, die wir als unser "ich" ansehen, unterscheiden hier mit ihren Wertesystemen.